{"id":818,"date":"2014-05-30T15:32:49","date_gmt":"2014-05-30T13:32:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=818"},"modified":"2025-07-18T10:19:05","modified_gmt":"2025-07-18T08:19:05","slug":"mischnah-awot-kapitel-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/mischnah-awot-kapitel-1\/","title":{"rendered":"Mischna Awot \u00bb Kapitel 1"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Text der Mischna Awot \u00bb Kapitel 1 <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 1<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05de\u05e9\u05b6\u05c1\u05d4 \u05e7\u05b4\u05d1\u05b5\u05bc\u05dc \u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d4 \u05de\u05b4\u05e1\u05b4\u05bc\u05d9\u05e0\u05b7\u05d9, \u05d5\u05bc\u05de\u05b0\u05e1\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4\u05bc \u05dc\u05b4\u05d9\u05d4\u05d5\u05b9\u05e9\u05bb\u05c1\u05e2\u05b7, \u05d5\u05b4\u05d9\u05d4\u05d5\u05b9\u05e9\u05bb\u05c1\u05e2\u05b7 \u05dc\u05b4\u05d6\u05b0\u05e7\u05b5\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05bc\u05d6\u05b0\u05e7\u05b5\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd \u05dc\u05b4\u05e0\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05d0\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05bc\u05e0\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05d0\u05b4\u05d9\u05dd \u05de\u05b0\u05e1\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05d4\u05b8 \u05dc\u05b0\u05d0\u05b7\u05e0\u05b0\u05e9\u05b5\u05c1\u05d9 \u05db\u05b0\u05e0\u05b6\u05e1\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05d2\u05b0\u05bc\u05d3\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05d4. \u05d4\u05b5\u05dd \u05d0\u05b8\u05de\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc \u05e9\u05b0\u05c1\u05dc\u05e9\u05b8\u05c1\u05d4 \u05d3\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d4\u05b1\u05d5\u05d5\u05bc \u05de\u05b0\u05ea\u05d5\u05bc\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd \u05d1\u05b7\u05bc\u05d3\u05b4\u05bc\u05d9\u05df, \u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05e2\u05b2\u05de\u05b4\u05d9\u05d3\u05d5\u05bc \u05ea\u05b7\u05dc\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd \u05d4\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05b5\u05bc\u05d4, \u05d5\u05b7\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05d5\u05bc \u05e1\u05b0\u05d9\u05b8\u05d2 \u05dc\u05b7\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d4:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\nMosche empfing die Torah am Sinai.<br>\nUnd die \u00dcberlieferung auf Jehoschua und von Jehoschua auf die \u00c4ltesten<br>\nund von den \u00c4ltesten an die Propheten<br>\nund von den Propheten auf die M\u00e4nner der Gro\u00dfen Ratsversammlung<br>\nUnd diese lehrten drei Dinge:<br>\nSeid bed\u00e4chtig beim Rechtsprechen!<br>\nNehmt viele Sch\u00fcler an!<br>\nMacht einen Zaun um die Torah!\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kommentar<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Mosche empfing<\/strong> Die Einleitung mit Einbeziehung der \u00dcberlieferungskette soll offenbar verdeutlichen, dass die Mischnah Awot nicht einfach eine Sammlung von Zitaten der Weisen ist, sondern ganz klar in einer \u00dcberlieferungstradition steht.<br>\nMosche empfing das Gesetz in voller \u00d6ffentlichkeit von Gott auf dem Sinai und lehrte es w\u00e4hrend der vierzigj\u00e4hrigen Wanderung in der W\u00fcste das Volk. Vor seinem Tode aber \u00fcbergab er es zur F\u00fcrsorge f\u00fcr die Kenntnis und die Erf\u00fcllung desselben dem Josua, zu gleicher F\u00fcrsorge \u00fcbergab es Josua den ihn \u00fcberlebenden und nachfolgenden \u00c4ltesten (Josua 24, 31), aus deren H\u00e4nden es sodann die Propheten zur f\u00fcrsorgenden Vertretung \u00fcbernahmen, und an deren Stelle traten zu Anfang der R\u00fcckkehr aus dem babylonischen Exil und des zweiten Tempelbaues die \u00bbM\u00e4nner der gro\u00dfen Versammlung\u00ab, die aus hundertundzwanzig Mitgliedern bestand, zu welchen auch die legten Propheten Chaggai, Secharja und Maleachi z\u00e4hlten. Diese \u00bbgro\u00dfe\u00ab Versammlung zeigte, nach dem Wort der Weisen, vor allem darin sich gro\u00df, dass sie die Waltungsgr\u00f6\u00dfe Gottes begriff, die sich in der wundervollen Erhaltung des j\u00fcdischen Volkes bei seiner Abh\u00e4ngigkeit, Ohnmacht und Zerstreuung inmitten feindlich gegens\u00e4tzlicher Bev\u00f6lkerungen ganz so gl\u00e4nzend wie bei der Gr\u00fcndung seiner einf\u00fcgen Selbst\u00e4ndigkeit offenbart, und legte daher ihren Br\u00fcdern in den von ihr verfassten Gebeten die Bezeichnung Gottes als  \u05d4\u05d0\u05dc \u05d4\u05d2\u05d3\u05d5\u05dc \u05d4\u05d2\u05d1\u05d5\u05e8 \u05d5\u05d4\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0   wieder in den Mund, die von Moses (5. B. M. 10, 17.) \u00fcbernommen, jedoch von Jirmija und Daniel wegen der Ungunst der Zeiten und des hereingebrochenen nationalen Unterganges um die Benennungen  \u05d2\u05d1\u05d5\u05e8 \u05d5\u05d4\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0  gek\u00fcrzt, von diesen M\u00e4nnern der gro\u00dfen Versammlung wieder hergestellt wurde, nach dem Ausdruck der Weisen: \u00bbsie stellten die Krone der Verherrlichung in alter F\u00fclle wieder her.\u00ab Sie bet\u00e4tigten aber ihre \u00dcberzeugung von der ungeschm\u00e4lerten hohen Bedeutsamkeit aller folgenden Galutjahrhunderte, zu welchen ihre Zeit des zweiten Tempels nur die vorbereitende Einleitung bildete, nicht nur durch die Verfassung der Gebete und die ganze gottesdienstliche Ordnung, die noch bis heute der immer erneuten Berichtigung, Bereicherung und Befestigung unseres Geistes- und Gem\u00fctsleben mit allen Sch\u00e4tzen der j\u00fcdischen Wahrheit dienen, sondern l\u00f6sten auch die ihnen gewordene Aufgabe der F\u00fcrsorge f\u00fcr die Erkenntnis und Erf\u00fcllung des Gesetzes durch Anordnungen und Einrichtungen, die die Kenntnis des g\u00f6ttlichen Gesetzes und dessen Erf\u00fcllung bis auf den heutigen Tag gef\u00f6rdert und erhalten haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>am Sinai<\/strong> <em><strong>Samson Raphael Hirsch:<\/strong><\/em> bezeichnet, wie Wessely in seinem Kommentar   \u05d9\u05d9\u05df \u05dc\u05d1\u05e0\u05d9\u05df zu den Pirkej Awot erkl\u00e4rt, das geschichtliche, vor den Augen und zu den Ohren des ganzen j\u00fcdischen Volkes sich vollziehende Ereignis der Gesetzgebung, wodurch die G\u00f6ttlichkeit des uns durch Moses gewordenen Gesetzes die Gewissheit einer auf Selbsterfahrung beruhenden Tatsache erlangte, die f\u00fcr immer jeden Zweifel ausschlie\u00dft und nicht dem Glauben, sondern dem Wissen angeh\u00f6rt. \u00bbSiehe ich komme zu dir\u00ab hatte Gott zu Moses gesagt (2. B. M. 19, 9), in \u00bbeiner Verdichtung der Wolke, damit das Volk h\u00f6re, wenn ich mit dir rede, und so werden sie auch dir f\u00fcr immer vertrauen.\u00ab \u00bbIhr habt gesehen,\u00ab hei\u00dft es daselbst 20, 19., \u00bbdass ich vom Himmel mit euch sprach\u00ab \u00bbDiese Worte,\u00ab hei\u00dft es 5.B. M. 6, 19, \u00bbsprach Gott zu eurer ganzen Versammlung auf dem Berge aus dem Feuer heraus, dem Gew\u00f6lk und dem Wolkend\u00fcster u. s. w., da tratet ihr zu mir hin, alle H\u00e4upter eurer St\u00e4mme und eure \u00c4ltesten und sagtet: Siehe, es hat Gott, unser Gott, uns seine Herrlichkeit und seine Gr\u00f6\u00dfe sehen lassen, und seine Stimme haben wir aus dem Feuer heraus geh\u00f6rt; heute haben wir gesehen, dass Gott mit dem Menschen sprach und er am Leben blieb. Und nun, warum sollen wir sterben, dass uns dieses gro\u00dfe Feuer verzehre, u. s. w. Tritt du hin und h\u00f6re alles, was Gott unser Gott zu dir sprechen wird, wir werden es h\u00f6ren und vollbringen.\u00ab \u00bbNur h\u00fcte dich f\u00fcr dich und h\u00fcte deine Seele sehr, dass du die Tatsachen nicht vergisst, die deine Augen gesehen, und dass sie nicht aus deinem Herzen weichen alle Tage deines Lebens, und bringe sie deinen Kindern zur Erkenntnis und deinen Kindeskindern: den Tag, da du vor Gott deinem Gotte standest zu Choreb, als Gott zu mir sagte: Versammle mir das Volk, ich will sie meine Worte h\u00f6ren lassen, dass sie lernen mich zu f\u00fcrchten alle Tage, die sie auf Erden leben, und ihre Kinder also lehren (das. 4, 9).\u00ab \u00bbDu bist durch Sehen zum Wissen gebracht worden, \u05d4\u05e8\u05d0\u05ea \u05dc\u05d3\u05e2\u05ea, dass Gott allein Gott ist, nichts sonst au\u00dfer ihm. Vom Himmel herab hat er dich seine Stimme h\u00f6ren lassen, um dich in das Band seiner Zucht zu nehmen u. s. w.\u00ab (das. 4, 35.).  An diese Unmittelbarkeit der Gottesoffenbarung bei Erteilung des Gesetzes werden wir durch den Ausdruck  \u05de\u05b4\u05e1\u05bc\u05b4\u05d9\u05e0\u05b8\u05d9  erinnert, indem uns der Ursprung des Gesetzes von Gott und die Forterhaltung desselben durch die \u00dcberlieferung der aus einander folgenden Zeiten und deren Leiter vergegenw\u00e4rtigt werden soll.<br>\n<strong><em>Bartenura<\/em><\/strong> Aus den H\u00e4nden des Einen, der sich am Sinai offenbarte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>drei Dinge<\/strong> <em><strong>Bartenura<\/strong><\/em> Eine Menge Dinge wurden gesagt, aber diese drei Dinge wurden zur Beachtung der Torah gesagt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zaun um die Torah<\/strong> <em>R. Lehmann:<\/em>Die Torah gleicht einem herrlichen Garten, voll der sch\u00f6nsten Blumen und der kostbarsten Fruchtb\u00e4ume. Ohne den sch\u00fctzenden Zaun w\u00e4re dieser herrliche Garten der Willk\u00fcr b\u00f6ser Menschen und dem Zutritt wilder Tiere ausgesetzt. Bald w\u00e4re er der Zerst\u00f6rung anheimgegeben und spurlos verschwunden. Der sch\u00fctzende Zaun ist es, der ihn vor Vernichtung bewahrt. Daher haben unsere Weisen es sich angelegen sein lassen, einen sch\u00fctzenden Zaun um den Garten der Torah zu ziehen. Da ist das strenge Schabbatgesetz. Wer den Schabbat entweiht, ist des Todes schuldig. Leicht konnte man dazu kommen, eine todesw\u00fcrdige Entweihung des Schabbats zu begehen, wie wir es oben an dem Beispiele jenes Holzsammlers gesehen haben. Um das zu verh\u00fcten, haben unsere Weisen das Schabbatgesetz mit einer Reihe von Vorschriften umgeben, deren Beobachtung vor der Entweihung sch\u00fctzt. Alle Dinge, die zu am Schabbat verbotener Arbeit gebraucht werden, darf man nicht bewegen, nicht in die Hand nehmen, nicht die N\u00e4hnadel, nicht den Schusterpfriemen, nicht den Hobel des Schreiners, nicht die Axt des Holzf\u00e4llers, nicht die Feder und das Tintenfass, nicht das Licht und das Feuerzeug usw. usw. Sehr streng sind die Gesetze in Bezug auf Eheschlie\u00dfung und Erhaltung der Sittlichkeit. Auch hier haben die Weisen ein \u00e4hnliches Verfahren eingeschlagen, um die Familienreinheit und die Sittenreinheit in Israel zu erhalten f\u00fcr alle Zeiten. Wie unsere Altvorderen bem\u00fcht waren, einen sch\u00fctzenden Zaun um die Gotteslehre zu ziehen, so tritt auch an uns in t\u00e4glich neu auftauchenden Fragen dieselbe Pflicht heran. Wir wollen nur ein Beispiel anf\u00fchren. Es wurde unl\u00e4ngst die Frage an uns gerichtet, ob es erlaubt sei, an Schabbat- und Feiertagen durch einen Fernsprecher zu sprechen. Wir mussten diese Frage unbedingt verneinen, da elektrische Batterien zur Fortpflanzung des Schalles Funken erzeugen. Dieser Umstand macht auch das Verbot der Benutzung eines Fernsprechers ohne elektrische Batterien notwendig nach dem talmudischen Grundsatze: \u00bbLo Plug\u00ab; denn wurde man letzteres erlauben, so w\u00fcrde bald jeder Fernsprecher an Schabbat- und Feiertagen benutzt werden. Da gilt es, den Grundsatz der M\u00e4nner der gro\u00dfen Synode zu beachten \u00bbZiehet einen sch\u00fctzenden Zaun um die Torah\u00ab, wie es hei\u00dft: \u00bbUnd ihr sollt beobachten meine Beobachtung (3. B. M. 18,30), das hei\u00dft: Tragt Sorge, Vorkehrungen zu treffen, damit das Gottesgesetz nicht verletzt werde\u00ab (Moed Katan f. 5 a).  Zu lernen, zu lehren und sorgf\u00e4ltig zu beobachten \u2014 das sind die gro\u00dfen Grundsatze, die bei der Neubegr\u00fcndung des j\u00fcdischen Staates nach der R\u00fcckkehr aus der babylonischen Gefangenschaft von unendlicher, wohlt\u00e4tiger Wirkung waren und auch f\u00fcr alle Folgezeiten immer sein werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 2<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05e9\u05b4\u05c1\u05de\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05df \u05d4\u05b7\u05e6\u05b7\u05bc\u05d3\u05b4\u05bc\u05d9\u05e7 \u05d4\u05b8\u05d9\u05b8\u05d4 \u05de\u05b4\u05e9\u05b0\u05bc\u05c1\u05d9\u05b8\u05e8\u05b5\u05d9 \u05db\u05b0\u05e0\u05b6\u05e1\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05d2\u05b0\u05bc\u05d3\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05d4. \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05d4\u05b8\u05d9\u05b8\u05d4 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05e2\u05b7\u05dc \u05e9\u05b0\u05c1\u05dc\u05e9\u05b8\u05c1\u05d4 \u05d3\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d4\u05b8\u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd \u05e2\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05d3, \u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b8\u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05d3\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05e2\u05b7\u05dc \u05d2\u05b0\u05bc\u05de\u05b4\u05d9\u05dc\u05d5\u05bc\u05ea \u05d7\u05b2\u05e1\u05b8\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n  Schimon der Gerechte war einer der letzten M\u00e4nner der Gro\u00dfen Ratsversammlung.<br>\nEr sagte:<br>\nDrei Dinge sind es, auf denen die Welt beruht:<br>\nDie Torah,<br>\nder Gottesdienst,<br>\ndie Werke der N\u00e4chstenliebe, <em>gemilut chassadim<\/em>.\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kommentar<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Schimon der Gerechte<\/strong> Gemeint sein k\u00f6nnten Schimon ben Onias, Hohepriester 310 bis 290 v.d.Z. oder sein Enkel Schimon der Zweite, der auch Hohepriester war, von 219 bis 199 v.d.Z. <em>R. Lehmann:<\/em>Eines der j\u00fcngsten Mitglieder der gro\u00dfen Synode war Schimon, der Gerechte. In Bezug auf die Zeit, in der Schimon lebte, herrscht eine gro\u00dfe Meinungsverschiedenheit. Nach der j\u00fcdischen Oberlieferung lag zwischen der R\u00fcckkehr aus  der babylonischen Gefangenschaft und der Zerst\u00f6rung des persischen Reiches durch Alexander den Gro\u00dfen nur ein kurzer Zeitraum von 40 Jahren, w\u00e4hrend die nichtj\u00fcdische Geschichtswissenschaft zwischen diesen beiden Endpunkten  mehr als 200 Jahre verflie\u00dfen l\u00e4sst. Im Talmud, Traktat Joma 69a, wird uns erz\u00e4hlt, dass der Hohepriester Schimon der Gerechte an der Spitze der ganzen Priesterschar dem mazedonischen Eroberer entgegengeritten und auf ihn einen so m\u00e4chtigen Eindruck gemacht habe, dass Alexander aus einem Feinde der Juden deren Freund geworden sei. Von welcher Bedeutung Schimon der Gerechte f\u00fcr sein Volk gewesen, das schildert uns ausf\u00fchrlich ein alter j\u00fcdischer Dichter, Josua ben Sira (Sirach).<br>\nEr reiht ihn den gro\u00dfen M\u00e4nnern von Abraham bis Nechemja an (Sirach 50):<br>\nAuch im Talmud wird uns viel Gro\u00dfes und Sch\u00f6nes von  Schimeon dem Gerechten erz\u00e4hlt (Joma 39 a). W\u00e4hrend der vierzig Jahre, die Schimeon der Gerechte als Hohepriester  seines Amtes waltete, geschahen um seinetwillen viele Wunder  im heiligen Tempel. Bei der Losung am Vers\u00f6hnungstage errfa\u00dfte er stets das f\u00fcr Gott bestimmte Los mit der rechten Hand,  w\u00e4hrend die sp\u00e4teren Hohepriester es bald mit der rechten,  bald mit der linken Hand zogen. \u2014 Wenn der S\u00fcndenbock  nach Asasel geschickt wurde, wurde eine rote Schnur an die  Pforte des Tempels gekn\u00fcpft ; solange Schimon der Gerechte Hohepriester war, wurde die Schnur wei\u00df in dem Augenblicke, da der S\u00fcndenbock vom Felsen gest\u00fcrzt wurde, wie es hei\u00dft: Wenn eure S\u00fcnden rot sein werden wie rote Schnur \u2014 wei\u00df  wie Schnee sollen sie werden. In sp\u00e4terer Zeit wurde die  Schnur manchmal wei\u00df, manchmal auch nicht \u2014 Solange  Schimeon der Gerechte seines Amtes waltete, geschah ein  Wunder mit dem westlichen Licht des heiligen Leuchters;  es erhielt nicht mehr als die \u00fcbrigen Lichter, und doch  brannte es vom Abend bis zum Abend, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen  Lichter schon morgens erloschen. \u2014 Solange Schimeon  der Gerechte Hohepriester war, brannte das Feuer auf dem  Altar aus eigener Kraft, und die Priester f\u00fcgten gegen Abend  nur deshalb zwei St\u00fcckchen Holz hinzu, weil es so vorgeschrieben war. &#8211; In sp\u00e4terer Zeit mussten die Priester das Feuer den ganzen Tag unterhalten. \u2014 Um Schimeons willen wurden der Omer am zweiten Tage des Pesachfestes und die beiden Brote am Wochenfeste so gesegnet, dass auf jeden Priester soviel wie eine  Olive gro\u00df bei der Verteilung kam, und dieses kleine St\u00fcckchen  Brot gen\u00fcgte vollkommen zu seiner S\u00e4ttigung. \u2014 Im Traktat  Nedarim 9b wird uns erz\u00e4hlt, wie ungemein vorsichtig  Schimeon der Gerechte in Bezug auf die Opfer im Heiligtum  war. Wenn. jemand ein Gel\u00fcbde getan hatte, als Nasir zu  leben, d. h. keinen Wein zu trinken, sich nicht an Toten zu  verunreinigen und sich das Haar nicht scheren zu lassen,  so musste er, wenn er dennoch unrein geworden, aufs neue  beginnen, und die schon in Enthaltsamkeit verbrachte Zeit  wurde nicht mitgerechnet. Das fiel dem Gelobenden manchmal sehr l\u00e4stig. Wenn z. B. jemand gelobt hatte, ein Jahr lang  als Nasir zu leben, und gegen Schluss des Jahres befand er sich  in einem Hause, in welchem pl\u00f6tzlich jemand verstarb, so musste  er nach seiner Reinigung die Ausf\u00fchrung seines Gel\u00fcbdes aufs  neue beginnen. Da war nun anzunehmen, dass ein solcher bereute, das Gel\u00fcbde getan zu haben, und deshalb a\u00df Schimeon  der Gerechte von dem Schuldopfer eines in der Zwischenzeit  unrein gewordenen Nasirs nicht. Nur einmal machte er davon eine Ausnahme. Einst, so erz\u00e4hlte er selbst, kam ein sehr sch\u00f6er J\u00fcngling zu mir, dessen Haupt wunderbar herrliche Locken umrahmten. Er hatte ein Gel\u00fcbde als Nasir getan; die Zeit war jetzt um, und sein Haar sollte abgeschnitten und auf dem Altare verbrannt werden. Da sprach ich zu ihm:  Mein Sohn, was hat dich bewogen, deinen pr\u00e4chtigen Haarschmuck der Vernichtung preiszugeben? \u2014 Und er sprach:  Ich bin ein Hirte und h\u00fcte f\u00fcr meinen Vater die Herden.  Einst ging ich an die Quelle, um Wasser zu sch\u00f6pfen, da sah  ich im klaren Bach mein Spiegelbild, das mich mit eitlen Gedanken erf\u00fcllte. Sogleich tat ich das Gel\u00fcbde, das sch\u00f6ne Haar,  das mich so eitel machte, meinem Gotte zu weihen .\u2014 Da stand  ich auf, erz\u00e4hlte Schimeon der Gerechte weiter, und k\u00fcsste  den J\u00fcngling und sprach zu ihm: O, m\u00f6chten doch alle, die  als Nasirim sich weihen, von so edlem Geiste und so reiner  Absicht geleitet werden wie du. Unsere Weisen erz\u00e4hlen ferner von Schimeon dem Gerechten dass, ihm g\u00f6ttliche Offenbarung zuteil geworden, (Joma 39b) und dass, als er starb, die Priester sich zur\u00fcckhielten, den Namen Gottes im Priestersegen so auszusprechen, wie er geschrieben wird, wie es hei\u00dft: \u00bbNur da werde ich meinen Namen so  aussprechen lassen, wie er geschrieben wird, wo ich mich dir offenbare, um dich zu segnen.\u00ab<br>\n(2. B. M. 20, 24. \u2014 Vergleiche Raschi zur Stelle; 1 Tosafot Sota 38a.) \u2014 Es  war nach dem Tode Schimeons niemand mehr da, der der g\u00f6ttlichen Offenbarung gew\u00fcrdigt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>drei Dinge<\/strong> <em>Lazarus Adler:<\/em>\u00bbAuf drei Dingen oder Gegenst\u00e4nden steht die Welt\u00ab d. h. sie sind gleich den S\u00e4ulen oder der Grundlage, woraus das Geb\u00e4nde ruht, von welchen es getragen wird, sind also nicht eins mit ihm, sondern etwas von dem Geb\u00e4ude Verschiedenes, m\u00fcssen schon vor dessen Auff\u00fchrung vorhanden sein und k\u00f6nnen als Grundpfeiler nicht weggenommen werden, ohne dass das Geb\u00e4ude selbst zusammen st\u00fcrzt. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit diesen drei Gegenst\u00e4nden bez\u00fcglich der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>der Gottesdienst<\/strong> <em>Samson Raphael Hirsch:<\/em>der Gott dienende Pflichtgehorsam in Vollbringung seines Willens mit unserem ganzen inneren und \u00e4u\u00dferen Selbst- und Weltleben. <em>Lazarus Adler:<\/em>Dieser Kultus, namentlich der Tempeldienst wird besonders \u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05d3\u05b8\u05d4 genannt. Zu dem israelitischen Kultus- und Tempeldienst geh\u00f6rten aber nicht nur Opfer und Reinigungsgesetze, sondern die ganze Staatseinrichtung, namentlich die Rechtspflege und was man jetzt b\u00fcrgerliche Gesetze nennt. Alles geh\u00f6rte zum Gottesdienst und wird unter  \u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05d3\u05b8\u05d4 verstanden. Daher hei\u00dft es mit Recht \u00bbdie Welt steht darauf.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 3<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d0\u05b7\u05e0\u05b0\u05d8\u05b4\u05d9\u05d2\u05b0\u05e0\u05d5\u05b9\u05e1 \u05d0\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05e1\u05d5\u05b9\u05db\u05d5\u05b9 \u05e7\u05b4\u05d1\u05b5\u05bc\u05dc \u05de\u05b4\u05e9\u05b4\u05bc\u05c1\u05de\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05df \u05d4\u05b7\u05e6\u05b7\u05bc\u05d3\u05b4\u05bc\u05d9\u05e7. \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05d4\u05b8\u05d9\u05b8\u05d4 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05d0\u05b7\u05dc \u05ea\u05b4\u05bc\u05d4\u05b0\u05d9\u05d5\u05bc \u05db\u05b7\u05e2\u05b2\u05d1\u05b8\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd \u05d4\u05b7\u05de\u05b0\u05e9\u05b7\u05c1\u05de\u05b0\u05bc\u05e9\u05b4\u05c1\u05d9\u05df \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b8\u05e8\u05b7\u05d1 \u05e2\u05b7\u05dc \u05de\u05b0\u05e0\u05b8\u05ea \u05dc\u05b0\u05e7\u05b7\u05d1\u05b5\u05bc\u05dc \u05e4\u05b0\u05bc\u05e8\u05b8\u05e1, \u05d0\u05b6\u05dc\u05b8\u05bc\u05d0 \u05d4\u05b1\u05d5\u05d5\u05bc \u05db\u05b7\u05e2\u05b2\u05d1\u05b8\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd \u05d4\u05b7\u05de\u05b0\u05e9\u05b7\u05c1\u05de\u05b0\u05bc\u05e9\u05b4\u05c1\u05d9\u05df \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b8\u05e8\u05b7\u05d1 \u05e9\u05b6\u05c1\u05dc\u05b9\u05bc\u05d0 \u05e2\u05b7\u05dc \u05de\u05b0\u05e0\u05b8\u05ea \u05dc\u05b0\u05e7\u05b7\u05d1\u05b5\u05bc\u05dc \u05e4\u05b0\u05bc\u05e8\u05b8\u05e1, \u05d5\u05b4\u05d9\u05d4\u05b4\u05d9 \u05de\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d0 \u05e9\u05b8\u05c1\u05de\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd \u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05db\u05b6\u05dd:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Antigenos <\/p><\/div>\n\n\n<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_818\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_818-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_818-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">Antigonos folgte Schimon dem Gerechten nach.<br \/>\nZuweilen wird  \u05d0\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05e1\u05d5\u05b9\u05db\u05d5\u05b9 auch damit \u00fcbersetzt, dass er der Vorsteher der Stadt Socho war. Tosafot Jom Tow interpretiert diese Wendung in dieser Art und Weise. <em>R. Lehmann:<\/em>Der vorz\u00fcglichste und bedeutendste Sch\u00fcler Schimons des Gerechten war Antigonos aus Socho, einer Stadt in Jud\u00e4a <\/span>\n\n\n\n<p> , der Mann aus Socho war Sch\u00fcler Schimons des Gerechten.<br>\nEr sagte:<br>\nSeid nicht wie Knechte, die HaSchem nur in der Hoffnung auf Belohnung <\/p>\n\n\n<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_818\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_818-2\">2<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_818-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\"><em><strong>Lazarus Adler<\/strong>:<\/em>Wer das Verh\u00e4ltnis zu Gott als das eines Lohndieners sich vorstellt; bei seinem religi\u00f6sen Verhalten, seiner Beschaffung mit der Lehre oder Unterwerfung unter die Lehre Gottes an Belohnung denkt, verehrt nicht Gott, sondern sich, er stellt sich \u00fcber Gott, denn die Gottesverehrung ist ihm nur Mittel, der Lohn ist ihm Zweck, der Zweck ist aber h\u00f6her als das Mittel. Wer der Lehre nur des Lohnes halber sich unterwirft, erkennt sie nicht als gut an sich an, sondern nur beziehungsweise insofern sie zur Erreichung des Lohnes ihm dienlich ist. Ihm ist gut oder b\u00f6se, recht oder unrecht, nur was ihm f\u00fcr seine Person angenehm oder unangenehm, vorteilhaft oder nachteilig ist. Da nun die Welt, auf Thora beruhend, nicht bestehen kann, ohne dass ein allgemeines Gesetz vorhanden ist, so muss jeder dieses als g\u00fcltig und verpflichtend anerkennen, ohne dass er sich es zum besonderen Verdienste anrechnen und f\u00fcr seine Unterwerfung eine besondere Belohnung zu erwarten oder gar zu verlangen sich berechtigt glauben darf.<br \/>\n<em><strong>R. Lehmann:<\/strong><\/em>Der ber\u00fchmte Rabbi Schimeon bar Zemach Duran sagt dar\u00fcber: Einige haben die Lesart ver\u00e4ndert, indem sie sprachen: Warum soll man dem Herrn dienen in der Absicht, keinen Lohn zu empfangen, und was schadet es, wenn der Herr Lohn erteilt? Kommt es doch nur auf die Absicht an, und diese war nicht auf den Lohn gerichtet. \u2014 Allein, man braucht  deshalb die richtige Lesart nicht zu ver\u00e4ndern; denn der  vollkommene Dienst ist derart, dass der Diener spricht: Mein  Herr hat mir bereits viele Wohltaten erwiesen, und ich bin  verpflichtet, ihm daf\u00fcr zu dienen. \u2014 Dies ist der vollkommene  Dienst, wie Gott ihm befohlen hat, indem er spricht: Und du  sollst lieben den Ewigen, deinen Gott. In dieser Weise diente  Abraham seinem Sch\u00f6pfer, der deshalb auch der Liebende  genannt wird, wie es hei\u00dft : \u00bbder Nachkomme Abrahams, der mich liebte.\u00ab Und so hei\u00dft es auch: \u00bbHeil dem Manne, der Gott f\u00fcrchtet, an seinen Geboten findet er Wohlgefallen gar sehr \u2014 an seinen Geboten und  nicht an dem Lohn f\u00fcr die Ausf\u00fchrung derselben.\u00ab (Awoda Zarah 19a.) <\/span>\n\n\n\n<p> dienen.<br>\nSeid vielmehr wie die Knechte, die HaSchem dienen, ohne an die Belohnung zu denken.<br>\nNur die Ehrfurcht vor dem Himmel sei \u00fcber euch.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 4<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d9\u05d5\u05b9\u05e1\u05b5\u05d9 \u05d1\u05b6\u05bc\u05df \u05d9\u05d5\u05b9\u05e2\u05b6\u05d6\u05b6\u05e8 \u05d0\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05e6\u05b0\u05e8\u05b5\u05d3\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05d9\u05d5\u05b9\u05e1\u05b5\u05d9 \u05d1\u05b6\u05bc\u05df \u05d9\u05d5\u05b9\u05d7\u05b8\u05e0\u05b8\u05df \u05d0\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05d9\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc\u05e9\u05b8\u05c1\u05dc\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd \u05e7\u05b4\u05d1\u05b0\u05bc\u05dc\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05d4\u05b6\u05dd. \u05d9\u05d5\u05b9\u05e1\u05b5\u05d9 \u05d1\u05b6\u05df \u05d9\u05d5\u05b9\u05e2\u05b6\u05d6\u05b6\u05e8 \u05d0\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05e6\u05b0\u05e8\u05b5\u05d3\u05b8\u05d4 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05d9\u05b0\u05d4\u05b4\u05d9 \u05d1\u05b5\u05d9\u05ea\u05b0\u05da\u05b8 \u05d1\u05b5\u05bc\u05d9\u05ea \u05d5\u05b7\u05e2\u05b7\u05d3 \u05dc\u05b7\u05d7\u05b2\u05db\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05b6\u05d4\u05b1\u05d5\u05b5\u05d9 \u05de\u05b4\u05ea\u05b0\u05d0\u05b7\u05d1\u05b5\u05bc\u05e7 \u05d1\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05e4\u05b7\u05e8 \u05e8\u05b7\u05d2\u05b0\u05dc\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd, \u05d5\u05b6\u05d4\u05b1\u05d5\u05b5\u05d9 \u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05ea\u05b6\u05d4 \u05d1\u05b7\u05e6\u05b8\u05bc\u05de\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d3\u05b4\u05bc\u05d1\u05b0\u05e8\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Jose, Joezers Sohn, aus Sereda und Jose, Jochanans Sohn, aus Jeruschalajim waren beide Sch\u00fcler der vorigen.<br>\nUnd Jose, Joezers Sohn, aus Sereda sagte:<br>\nDein Haus sei ein Versammlungsort weiser M\u00e4nner.<br>\nBest\u00e4ube dich mit dem Staub ihrer F\u00fc\u00dfe,<br>\nund trinke durstig ihre Worte.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 5<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d9\u05d5\u05b9\u05e1\u05b5\u05d9 \u05d1\u05b6\u05bc\u05df \u05d9\u05d5\u05b9\u05d7\u05b8\u05e0\u05b8\u05df \u05d0\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05d9\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc\u05e9\u05b8\u05c1\u05dc\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05d9\u05b0\u05d4\u05b4\u05d9 \u05d1\u05b5\u05d9\u05ea\u05b0\u05da\u05b8 \u05e4\u05b8\u05bc\u05ea\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7 \u05dc\u05b4\u05e8\u05b0\u05d5\u05b8\u05d7\u05b8\u05d4, \u05d5\u05b0\u05d9\u05b4\u05d4\u05b0\u05d9\u05d5\u05bc \u05e2\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05b4\u05bc\u05d9\u05dd \u05d1\u05b0\u05bc\u05e0\u05b5\u05d9 \u05d1\u05b5\u05d9\u05ea\u05b6\u05da\u05b8, \u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05dc \u05ea\u05b7\u05bc\u05e8\u05b0\u05d1\u05b6\u05bc\u05d4 \u05e9\u05b4\u05c2\u05d9\u05d7\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b4\u05dd \u05d4\u05b8\u05d0\u05b4\u05e9\u05b8\u05bc\u05c1\u05d4. \u05d1\u05b0\u05bc\u05d0\u05b4\u05e9\u05b0\u05c1\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9 \u05d0\u05b8\u05de\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc, \u05e7\u05b7\u05dc \u05d5\u05b8\u05d7\u05b9\u05de\u05b6\u05e8 \u05d1\u05b0\u05bc\u05d0\u05b5\u05e9\u05b6\u05c1\u05ea \u05d7\u05b2\u05d1\u05b5\u05e8\u05d5\u05b9. \u05de\u05b4\u05db\u05b8\u05bc\u05d0\u05df \u05d0\u05b8\u05de\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc \u05d7\u05b2\u05db\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd, \u05db\u05b8\u05bc\u05dc \u05d6\u05b0\u05de\u05b7\u05df \u05e9\u05b6\u05c1\u05d0\u05b8\u05d3\u05b8\u05dd \u05de\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05b6\u05bc\u05d4 \u05e9\u05b4\u05c2\u05d9\u05d7\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b4\u05dd \u05d4\u05b8\u05d0\u05b4\u05e9\u05b8\u05bc\u05c1\u05d4, \u05d2\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8\u05b5\u05dd \u05e8\u05b8\u05e2\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b0\u05e2\u05b7\u05e6\u05b0\u05de\u05d5\u05b9, \u05d5\u05bc\u05d1\u05d5\u05b9\u05d8\u05b5\u05dc \u05de\u05b4\u05d3\u05b4\u05bc\u05d1\u05b0\u05e8\u05b5\u05d9 \u05ea\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d4, \u05d5\u05b0\u05e1\u05d5\u05b9\u05e4\u05d5\u05b9 \u05d9\u05d5\u05b9\u05e8\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d2\u05b5\u05bc\u05d9\u05d4\u05b4\u05e0\u05b8\u05bc\u05dd:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Jose, Jochanans Sohn, aus Jeruschalajim sagte:<br>\nDie T\u00fcr deines Hauses sei weit ge\u00f6ffnet, dass die Armen deine Hausgenossen seien. Und rede nicht viel mit dem Weib. &#8211; Dies sagten sie von der eigenen Frau; wie viel mehr gilt es dann von des N\u00e4chsten Frau!  Dazu sagten die Weisen:<br>\nWer viel mit der Frau redet, der sch\u00e4digt sich und vernachl\u00e4ssigt die Erforschung des Gesetzes und erwirbt am Ende die H\u00f6lle.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 6<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d9\u05b0\u05d4\u05d5\u05b9\u05e9\u05bb\u05c1\u05e2\u05b7 \u05d1\u05b6\u05bc\u05df \u05e4\u05b0\u05bc\u05e8\u05b7\u05d7\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05e0\u05b4\u05ea\u05b7\u05bc\u05d0\u05d9 \u05d4\u05b8\u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05b5\u05bc\u05dc\u05b4\u05d9 \u05e7\u05b4\u05d1\u05b0\u05bc\u05dc\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05d4\u05b6\u05dd. \u05d9\u05b0\u05d4\u05d5\u05b9\u05e9\u05bb\u05c1\u05e2\u05b7 \u05d1\u05b6\u05bc\u05df \u05e4\u05b0\u05bc\u05e8\u05b7\u05d7\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05e2\u05b2\u05e9\u05b5\u05c2\u05d4 \u05dc\u05b0\u05da\u05b8 \u05e8\u05b7\u05d1, \u05d5\u05bc\u05e7\u05b0\u05e0\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05da\u05b8 \u05d7\u05b8\u05d1\u05b5\u05e8, \u05d5\u05b6\u05d4\u05b1\u05d5\u05b5\u05d9 \u05d3\u05b8\u05df \u05d0\u05b6\u05ea \u05db\u05b8\u05dc \u05d4\u05b8\u05d0\u05b8\u05d3\u05b8\u05dd \u05dc\u05b0\u05db\u05b7\u05e3 \u05d6\u05b0\u05db\u05d5\u05bc\u05ea:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Jehoschua, Perachjas Sohn,<br>\nund Nitai aus Arbel waren die Sch\u00fcler der Vorigen<br>\nUnd Jehoschua, Perachjas Sohn sagte:<br>\nSuch dir einen Lehrer und erwirb dir einen Freund.<br>\nBeurteile jeden Menschen nach der guten Seite.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 7<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05e0\u05b4\u05ea\u05b7\u05bc\u05d0\u05d9 \u05d4\u05b8\u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05b5\u05bc\u05dc\u05b4\u05d9 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05d4\u05b7\u05e8\u05b0\u05d7\u05b5\u05e7 \u05de\u05b4\u05e9\u05b8\u05bc\u05c1\u05db\u05b5\u05df \u05e8\u05b8\u05e2, \u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05dc \u05ea\u05b4\u05bc\u05ea\u05b0\u05d7\u05b7\u05d1\u05b5\u05bc\u05e8 \u05dc\u05b8\u05e8\u05b8\u05e9\u05b8\u05c1\u05e2, \u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05dc \u05ea\u05b4\u05bc\u05ea\u05b0\u05d9\u05b8\u05d0\u05b5\u05e9\u05c1 \u05de\u05b4\u05df \u05d4\u05b7\u05e4\u05bb\u05bc\u05e8\u05b0\u05e2\u05b8\u05e0\u05d5\u05bc\u05ea:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Nitai aus Arbel sagte:<br>\nMeide einen b\u00f6sen Nachbarn,<br>\nmach dich nicht gemein mit einem Gottlosen,<br>\nund gib den Gedanken an das Strafgericht nicht auf.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 8<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d9\u05b0\u05d4\u05d5\u05bc\u05d3\u05b8\u05d4 \u05d1\u05b6\u05df \u05d8\u05b7\u05d1\u05b7\u05bc\u05d0\u05d9 \u05d5\u05b0\u05e9\u05b4\u05c1\u05de\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05df \u05d1\u05b6\u05bc\u05df \u05e9\u05b8\u05c1\u05d8\u05b7\u05d7 \u05e7\u05b4\u05d1\u05b0\u05bc\u05dc\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05d4\u05b6\u05dd. \u05d9\u05b0\u05d4\u05d5\u05bc\u05d3\u05b8\u05d4 \u05d1\u05b6\u05bc\u05df \u05d8\u05b7\u05d1\u05b7\u05bc\u05d0\u05d9 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05d0\u05b7\u05dc \u05ea\u05b7\u05bc\u05e2\u05b7\u05e9\u05c2 \u05e2\u05b7\u05e6\u05b0\u05de\u05b0\u05da\u05b8 \u05db\u05b0\u05bc\u05e2\u05d5\u05b9\u05e8\u05b0\u05db\u05b5\u05d9 \u05d4\u05b7\u05d3\u05b7\u05bc\u05d9\u05b8\u05bc\u05e0\u05b4\u05d9\u05df. \u05d5\u05bc\u05db\u05b0\u05e9\u05b6\u05c1\u05d9\u05b4\u05bc\u05d4\u05b0\u05d9\u05d5\u05bc \u05d1\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9 \u05d3\u05b4\u05d9\u05e0\u05b4\u05d9\u05df \u05e2\u05d5\u05b9\u05de\u05b0\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd \u05dc\u05b0\u05e4\u05b8\u05e0\u05b6\u05d9\u05da\u05b8, \u05d9\u05b4\u05d4\u05b0\u05d9\u05d5\u05bc \u05d1\u05b0\u05e2\u05b5\u05d9\u05e0\u05b6\u05d9\u05da\u05b8 \u05db\u05b4\u05bc\u05e8\u05b0\u05e9\u05b8\u05c1\u05e2\u05b4\u05d9\u05dd. \u05d5\u05bc\u05db\u05b0\u05e9\u05b6\u05c1\u05e0\u05b4\u05bc\u05e4\u05b0\u05d8\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05de\u05b4\u05dc\u05b0\u05bc\u05e4\u05b8\u05e0\u05b6\u05d9\u05da\u05b8, \u05d9\u05b4\u05d4\u05b0\u05d9\u05d5\u05bc \u05d1\u05b0\u05e2\u05b5\u05d9\u05e0\u05b6\u05da\u05b8 \u05db\u05b0\u05bc\u05d6\u05b7\u05db\u05b8\u05bc\u05d0\u05b4\u05d9\u05df, \u05db\u05b0\u05bc\u05e9\u05b6\u05c1\u05e7\u05b4\u05bc\u05d1\u05b0\u05bc\u05dc\u05d5\u05bc \u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05d3\u05b4\u05bc\u05d9\u05df:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Jehuda, Tabais Sohn,<br>\nund Schimon, Schetachs Sohn waren die Sch\u00fcler der vorigen<br>\nUnd Jehuda, Tabais Sohn sagte:<br>\nWenn du richtest, handele nicht wie die F\u00fcrsprecher vor Gericht. Solange die Parteien vor dir stehen, sollen sie wie Schuldige erscheinen in deinen Augen, wenn sie aber von dir gehen, sollen sie schuldlos erscheinen in deinen Augen, wenn sie das Urteil anerkannt haben.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 9<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05e9\u05b4\u05c1\u05de\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05df \u05d1\u05b6\u05bc\u05df \u05e9\u05b8\u05c1\u05d8\u05b7\u05d7 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05d4\u05b1\u05d5\u05b5\u05d9 \u05de\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05b6\u05bc\u05d4 \u05dc\u05b7\u05d7\u05b2\u05e7\u05d5\u05b9\u05e8 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b8\u05e2\u05b5\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05b6\u05d4\u05b1\u05d5\u05b5\u05d9 \u05d6\u05b8\u05d4\u05b4\u05d9\u05e8 \u05d1\u05b4\u05bc\u05d3\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b6\u05d9\u05da\u05b8, \u05e9\u05b6\u05c1\u05de\u05b8\u05bc\u05d0 \u05de\u05b4\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05db\u05b8\u05dd \u05d9\u05b4\u05dc\u05b0\u05de\u05b0\u05d3\u05d5\u05bc \u05dc\u05b0\u05e9\u05b7\u05c1\u05e7\u05b5\u05bc\u05e8:<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Schimon, Schetachs Sohn, sagte:<br>\nPr\u00fcfe die Zeugen genau, und sei vorsichtig mit deinen Worten, damit sie daraus nicht lernen, wie sie l\u00fcgen sollen.\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 10<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05e9\u05b0\u05c1\u05de\u05b7\u05e2\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05d1\u05b0\u05d8\u05b7\u05dc\u05b0\u05d9\u05d5\u05b9\u05df \u05e7\u05b4\u05d1\u05b0\u05bc\u05dc\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05d4\u05b6\u05dd. \u05e9\u05b0\u05c1\u05de\u05b7\u05e2\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05d0\u05b1\u05d4\u05d5\u05b9\u05d1 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05de\u05b0\u05bc\u05dc\u05b8\u05d0\u05db\u05b8\u05d4, \u05d5\u05bc\u05e9\u05b0\u05c2\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b8\u05e8\u05b7\u05d1\u05b8\u05bc\u05e0\u05d5\u05bc\u05ea, \u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05dc \u05ea\u05b4\u05bc\u05ea\u05b0\u05d5\u05b7\u05d3\u05b7\u05bc\u05e2 \u05dc\u05b8\u05e8\u05b8\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05ea:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Schemaja und<br>\nAbtalion waren die Sch\u00fcler der vorigen<br>\nUnd Schemaja sagte:<br>\nLiebe die Arbeit und hasse das W\u00fcrdenamt, und suche dich nicht mit der Obrigkeit zu verbinden.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 11<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d0\u05b7\u05d1\u05b0\u05d8\u05b7\u05dc\u05b0\u05d9\u05d5\u05b9\u05df \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05d7\u05b2\u05db\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d4\u05b4\u05d6\u05b8\u05bc\u05d4\u05b2\u05e8\u05d5\u05bc \u05d1\u05b0\u05bc\u05d3\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b5\u05d9\u05db\u05b6\u05dd, \u05e9\u05b6\u05c1\u05de\u05b8\u05bc\u05d0 \u05ea\u05b8\u05d7\u05d5\u05b9\u05d1\u05d5\u05bc \u05d7\u05d5\u05b9\u05d1\u05b7\u05ea \u05d2\u05b8\u05bc\u05dc\u05d5\u05bc\u05ea \u05d5\u05b0\u05ea\u05b4\u05d2\u05b0\u05dc\u05d5\u05bc \u05dc\u05b4\u05de\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05de\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd \u05d4\u05b8\u05e8\u05b8\u05e2\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05b0\u05d9\u05b4\u05e9\u05b0\u05c1\u05ea\u05bc\u05d5\u05bc \u05d4\u05b7\u05ea\u05b7\u05bc\u05dc\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd \u05d4\u05b7\u05d1\u05b8\u05bc\u05d0\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05b7\u05d7\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9\u05db\u05b6\u05dd \u05d5\u05b0\u05d9\u05b8\u05de\u05d5\u05bc\u05ea\u05d5\u05bc, \u05d5\u05b0\u05e0\u05b4\u05de\u05b0\u05e6\u05b8\u05d0 \u05e9\u05b5\u05c1\u05dd \u05e9\u05b8\u05c1\u05de\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd \u05de\u05b4\u05ea\u05b0\u05d7\u05b7\u05dc\u05b5\u05bc\u05dc:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Abtalion sagte:<br>\nIhr Weisen seid vorsichtig mit den Worten, denn ihr k\u00f6nntet euch der Verbannung schuldig machen und verbannt werden an einen Ort schlechten Wassers, und die Sch\u00fcler, die euch nachfolgen an diesen Ort, w\u00fcrden davon trinken und m\u00fcssten sterben, denn da sie trinken das schlechte Wasser der falschen Lehre, wird der g\u00f6ttliche Name entweiht.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 12<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d4\u05b4\u05dc\u05b5\u05bc\u05dc \u05d5\u05b0\u05e9\u05b7\u05c1\u05de\u05b7\u05bc\u05d0\u05d9 \u05e7\u05b4\u05d1\u05b0\u05bc\u05dc\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05d4\u05b6\u05dd. \u05d4\u05b4\u05dc\u05b5\u05bc\u05dc \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05d4\u05b1\u05d5\u05b5\u05d9 \u05de\u05b4\u05ea\u05b7\u05bc\u05dc\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05d3\u05b8\u05d9\u05d5 \u05e9\u05b6\u05c1\u05dc \u05d0\u05b7\u05d4\u05b2\u05e8\u05b9\u05df, \u05d0\u05d5\u05b9\u05d4\u05b5\u05d1 \u05e9\u05b8\u05c1\u05dc\u05d5\u05b9\u05dd \u05d5\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9\u05d3\u05b5\u05e3 \u05e9\u05b8\u05c1\u05dc\u05d5\u05b9\u05dd, \u05d0\u05d5\u05b9\u05d4\u05b5\u05d1 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05d1\u05b0\u05bc\u05e8\u05b4\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05bc\u05de\u05b0\u05e7\u05b8\u05e8\u05b0\u05d1\u05b8\u05df \u05dc\u05b7\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d4:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Hillel und<br>\nSchammai waren die Sch\u00fcler der vorigen<br>\nUnd Hillel sagte:<br>\nSei wie die Sch\u00fcler Aarons und<br>\nliebe den Frieden und strebe nach Frieden,<br>\nliebe die Menschen und f\u00fchre sie zum Gesetz.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 13<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05d4\u05b8\u05d9\u05b8\u05d4 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05e0\u05b0\u05d2\u05b7\u05d3 \u05e9\u05b0\u05c1\u05de\u05b8\u05d0, \u05d0\u05b2\u05d1\u05b7\u05d3 \u05e9\u05b0\u05c1\u05de\u05b5\u05d4\u05bc. \u05d5\u05bc\u05d3\u05b0\u05dc\u05b8\u05d0 \u05de\u05d5\u05b9\u05e1\u05b4\u05d9\u05e3, \u05d9\u05b8\u05e1\u05b5\u05d9\u05e3. \u05d5\u05bc\u05d3\u05b0\u05dc\u05b8\u05d0 \u05d9\u05b8\u05dc\u05b5\u05d9\u05e3, \u05e7\u05b0\u05d8\u05b8\u05dc\u05b8\u05d0 \u05d7\u05b7\u05d9\u05b8\u05bc\u05d1. \u05d5\u05bc\u05d3\u05b0\u05d0\u05b4\u05e9\u05b0\u05c1\u05ea\u05b7\u05bc\u05de\u05b5\u05bc\u05e9\u05c1 \u05d1\u05b0\u05bc\u05ea\u05b7\u05d2\u05b8\u05bc\u05d0, \u05d7\u05b3\u05dc\u05b8\u05e3:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Ferner sagte er:<br>\nWer seinen Namen gro\u00df machen will, wird ihn verlieren.<br>\nUnd wer nicht zunimmt, der nimmt ab.<br>\nUnd wer nicht lernt, der ist des Todes schuldig.<br>\nUnd wer die Krone nur ausn\u00fctzt, der wird zugrunde gehen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 14<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05d4\u05b8\u05d9\u05b8\u05d4 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05d0\u05b4\u05dd \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05d0\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9 \u05dc\u05b4\u05d9, \u05de\u05b4\u05d9 \u05dc\u05b4\u05d9. \u05d5\u05bc\u05db\u05b0\u05e9\u05b6\u05c1\u05d0\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9 \u05dc\u05b0\u05e2\u05b7\u05e6\u05b0\u05de\u05b4\u05d9, \u05de\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05dc\u05b9\u05d0 \u05e2\u05b7\u05db\u05b0\u05e9\u05b8\u05c1\u05d9\u05d5, \u05d0\u05b5\u05d9\u05de\u05b8\u05ea\u05b8\u05d9:\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Ferner sagte er:<br>\nWenn ich nicht f\u00fcr mich bin, wer ist dann f\u00fcr mich? Wenn ich nur f\u00fcr mich bin, was bin ich dann? Wenn nicht jetzt, wann sonst?<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 15<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05e9\u05b7\u05c1\u05de\u05b7\u05bc\u05d0\u05d9 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05e2\u05b2\u05e9\u05b5\u05c2\u05d4 \u05ea\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05ea\u05b0\u05da\u05b8 \u05e7\u05b6\u05d1\u05b7\u05e2. \u05d0\u05b1\u05de\u05d5\u05b9\u05e8 \u05de\u05b0\u05e2\u05b7\u05d8 \u05d5\u05b7\u05e2\u05b2\u05e9\u05b5\u05c2\u05d4 \u05d4\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05b5\u05bc\u05d4, \u05d5\u05b6\u05d4\u05b1\u05d5\u05b5\u05d9 \u05de\u05b0\u05e7\u05b7\u05d1\u05b5\u05bc\u05dc \u05d0\u05b6\u05ea \u05db\u05b8\u05bc\u05dc \u05d4\u05b8\u05d0\u05b8\u05d3\u05b8\u05dd \u05d1\u05b0\u05bc\u05e1\u05b5\u05d1\u05b6\u05e8 \u05e4\u05b8\u05bc\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd \u05d9\u05b8\u05e4\u05d5\u05b9\u05ea:<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Und Schammai sagte:<br>\nMach die Torah zum Mittelpunkt deines Lebens.<br>\nVersprich wenig und tue viel.<br>\nEmpfange jeden Menschen mit freundlicher Miene.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 16<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05e8\u05b7\u05d1\u05b8\u05bc\u05df \u05d2\u05b7\u05bc\u05de\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05d0\u05b5\u05dc \u05d4\u05b8\u05d9\u05b8\u05d4 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05e2\u05b2\u05e9\u05b5\u05c2\u05d4 \u05dc\u05b0\u05da\u05b8 \u05e8\u05b7\u05d1, \u05d5\u05b0\u05d4\u05b4\u05e1\u05b0\u05ea\u05b7\u05bc\u05dc\u05b5\u05bc\u05e7 \u05de\u05b4\u05df \u05d4\u05b7\u05e1\u05b8\u05bc\u05e4\u05b5\u05e7, \u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05dc \u05ea\u05b7\u05bc\u05e8\u05b0\u05d1\u05b6\u05bc\u05d4 \u05dc\u05b0\u05e2\u05b7\u05e9\u05b5\u05bc\u05c2\u05e8 \u05d0\u05b3\u05de\u05b8\u05d3\u05d5\u05b9\u05ea:<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Rabban Gamliel sagte:<br>\nSuch dir einen Lehrer, und erhebe dich aus dem Zweifel.<br>\nEntrichte den Zehnten nicht nach Gutd\u00fcnken.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 17<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05e9\u05b4\u05c1\u05de\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05df \u05d1\u05b0\u05bc\u05e0\u05d5\u05b9 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05db\u05b8\u05bc\u05dc \u05d9\u05b8\u05de\u05b7\u05d9 \u05d2\u05b8\u05bc\u05d3\u05b7\u05dc\u05b0\u05ea\u05b4\u05bc\u05d9 \u05d1\u05b5\u05d9\u05df \u05d4\u05b7\u05d7\u05b2\u05db\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05de\u05b8\u05e6\u05b8\u05d0\u05ea\u05b4\u05d9 \u05dc\u05b7\u05d2\u05bc\u05d5\u05bc\u05e3 \u05d8\u05d5\u05b9\u05d1 \u05d0\u05b6\u05dc\u05b8\u05bc\u05d0 \u05e9\u05b0\u05c1\u05ea\u05b4\u05d9\u05e7\u05b8\u05d4. \u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05d4\u05b7\u05de\u05b4\u05bc\u05d3\u05b0\u05e8\u05b8\u05e9\u05c1 \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05d4\u05b8\u05e2\u05b4\u05e7\u05b8\u05bc\u05e8, \u05d0\u05b6\u05dc\u05b8\u05bc\u05d0 \u05d4\u05b7\u05de\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05e9\u05b6\u05c2\u05d4. \u05d5\u05b0\u05db\u05b8\u05dc<br>\n\u05d4\u05b7\u05de\u05b7\u05bc\u05e8\u05b0\u05d1\u05b6\u05bc\u05d4 \u05d3\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd, \u05de\u05b5\u05d1\u05b4\u05d9\u05d0 \u05d7\u05b5\u05d8\u05b0\u05d0\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Sein Sohn Schimon sagte:<br>\nMein ganzes Leben habe ich verbracht unter den Weisen und fand nichts besser f\u00fcr den Sterblichen als das Schweigen  <\/p><\/div>\n\n\n<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"3\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_818\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_818-3\">3<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_818-3\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"3\"><em>Maimonides:<\/em>Schon der Weise sagte (Spr\u00fcche Sal. 10,19) \u00bbbei vielem Schw\u00e4tzen sind Fehler unvermeidlich.\u00ab Die Ursache hiervon ist, weil die meisten Gespr\u00e4che \u00fcberfl\u00fcssig und tadelhaft sind, wie ich nun erkl\u00e4ren werde. Wenn n\u00e4mlich ein Mensch viel spricht, so muss er jedenfalls fehlen, weil unm\u00f6glich ist, dass unter den vielen Worten nicht ein Ausdruck vorkommt, der nicht vorgebracht werden sollte. Das Kennzeichen der Weisen ist stets das wenige Reden, das Kennzeichen der Einf\u00e4ltigen das viel Reden, wie es hei\u00dft (Pred. 5,2): \u00bbdie Stimme des Einf\u00e4ltigen k\u00fcndigt sich durch vieles Schw\u00e4tzen an\u00ab So sagen auch unsere Weisen, dass das wenige Reden eines Menschen die Vorz\u00fcge seine Eltern zeigt, dass n\u00e4mlich ein solcher Mensch von einer edlen Familie abstammt, wie es dort hei\u00dft (Kidduschin 71,2): \u00bbin Babylonien ist das Schweigen der Beweis f\u00fcr den Adel einer Familie.\u00ab<\/span>\n\n\n\n<p> .<br>\nNicht das Lehrgespr\u00e4ch ist die Hauptsache, sondern das Tun, und wer viel redet, bringt S\u00fcnde hervor.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mischnah 18<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n\u05e8\u05b7\u05d1\u05b8\u05bc\u05df \u05e9\u05b4\u05c1\u05de\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05df \u05d1\u05b6\u05bc\u05df \u05d2\u05b7\u05bc\u05de\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05d0\u05b5\u05dc \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05e2\u05b7\u05dc \u05e9\u05b0\u05c1\u05dc\u05e9\u05b8\u05c1\u05d4 \u05d3\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d4\u05b8\u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd \u05e2\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05d3, \u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05d3\u05b4\u05bc\u05d9\u05df \u05d5\u05b0\u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b8\u05d0\u05b1\u05de\u05b6\u05ea \u05d5\u05b0\u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05e9\u05b8\u05bc\u05c1\u05dc\u05d5\u05b9\u05dd, \u05e9\u05b6\u05c1\u05e0\u05b6\u05bc\u05d0\u05b1\u05de\u05b7\u05e8 (\u05d6\u05db\u05e8\u05d9\u05d4 \u05d7) \u05d0\u05b1\u05de\u05b6\u05ea \u05d5\u05bc\u05de\u05b4\u05e9\u05b0\u05c1\u05e4\u05b7\u05bc\u05d8 \u05e9\u05b8\u05c1\u05dc\u05d5\u05b9\u05dd \u05e9\u05b4\u05c1\u05e4\u05b0\u05d8\u05d5\u05bc \u05d1\u05b0\u05bc\u05e9\u05b7\u05c1\u05e2\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9\u05db\u05b6\u05dd:<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p class=\"comment\">\n<\/p><p>Rabban Schimon, Gamliels Sohn, sagte:<br>\nAuf drei Dingen beruht die Welt:<br>\nAuf Recht,<br>\nauf Wahrheit<br>\nund auf Frieden,<br>\ndenn es steht geschrieben:<br>\nRede einer mit dem anderen Wahrheit, und richtet recht, und schaffet Frieden in euren Toren.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<ul class=\"modern-footnotes-list \"><li><span>1<\/span><div>Antigonos folgte Schimon dem Gerechten nach.<br \/>\nZuweilen wird  \u05d0\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05e1\u05d5\u05b9\u05db\u05d5\u05b9 auch damit \u00fcbersetzt, dass er der Vorsteher der Stadt Socho war. Tosafot Jom Tow interpretiert diese Wendung in dieser Art und Weise. <em>R. Lehmann:<\/em>Der vorz\u00fcglichste und bedeutendste Sch\u00fcler Schimons des Gerechten war Antigonos aus Socho, einer Stadt in Jud\u00e4a <\/div><\/li><li><span>2<\/span><div><em><strong>Lazarus Adler<\/strong>:<\/em>Wer das Verh\u00e4ltnis zu Gott als das eines Lohndieners sich vorstellt; bei seinem religi\u00f6sen Verhalten, seiner Beschaffung mit der Lehre oder Unterwerfung unter die Lehre Gottes an Belohnung denkt, verehrt nicht Gott, sondern sich, er stellt sich \u00fcber Gott, denn die Gottesverehrung ist ihm nur Mittel, der Lohn ist ihm Zweck, der Zweck ist aber h\u00f6her als das Mittel. Wer der Lehre nur des Lohnes halber sich unterwirft, erkennt sie nicht als gut an sich an, sondern nur beziehungsweise insofern sie zur Erreichung des Lohnes ihm dienlich ist. Ihm ist gut oder b\u00f6se, recht oder unrecht, nur was ihm f\u00fcr seine Person angenehm oder unangenehm, vorteilhaft oder nachteilig ist. Da nun die Welt, auf Thora beruhend, nicht bestehen kann, ohne dass ein allgemeines Gesetz vorhanden ist, so muss jeder dieses als g\u00fcltig und verpflichtend anerkennen, ohne dass er sich es zum besonderen Verdienste anrechnen und f\u00fcr seine Unterwerfung eine besondere Belohnung zu erwarten oder gar zu verlangen sich berechtigt glauben darf.<br \/>\n<em><strong>R. Lehmann:<\/strong><\/em>Der ber\u00fchmte Rabbi Schimeon bar Zemach Duran sagt dar\u00fcber: Einige haben die Lesart ver\u00e4ndert, indem sie sprachen: Warum soll man dem Herrn dienen in der Absicht, keinen Lohn zu empfangen, und was schadet es, wenn der Herr Lohn erteilt? Kommt es doch nur auf die Absicht an, und diese war nicht auf den Lohn gerichtet. \u2014 Allein, man braucht  deshalb die richtige Lesart nicht zu ver\u00e4ndern; denn der  vollkommene Dienst ist derart, dass der Diener spricht: Mein  Herr hat mir bereits viele Wohltaten erwiesen, und ich bin  verpflichtet, ihm daf\u00fcr zu dienen. \u2014 Dies ist der vollkommene  Dienst, wie Gott ihm befohlen hat, indem er spricht: Und du  sollst lieben den Ewigen, deinen Gott. In dieser Weise diente  Abraham seinem Sch\u00f6pfer, der deshalb auch der Liebende  genannt wird, wie es hei\u00dft : \u00bbder Nachkomme Abrahams, der mich liebte.\u00ab Und so hei\u00dft es auch: \u00bbHeil dem Manne, der Gott f\u00fcrchtet, an seinen Geboten findet er Wohlgefallen gar sehr \u2014 an seinen Geboten und  nicht an dem Lohn f\u00fcr die Ausf\u00fchrung derselben.\u00ab (Awoda Zarah 19a.) <\/div><\/li><li><span>3<\/span><div><em>Maimonides:<\/em>Schon der Weise sagte (Spr\u00fcche Sal. 10,19) \u00bbbei vielem Schw\u00e4tzen sind Fehler unvermeidlich.\u00ab Die Ursache hiervon ist, weil die meisten Gespr\u00e4che \u00fcberfl\u00fcssig und tadelhaft sind, wie ich nun erkl\u00e4ren werde. Wenn n\u00e4mlich ein Mensch viel spricht, so muss er jedenfalls fehlen, weil unm\u00f6glich ist, dass unter den vielen Worten nicht ein Ausdruck vorkommt, der nicht vorgebracht werden sollte. Das Kennzeichen der Weisen ist stets das wenige Reden, das Kennzeichen der Einf\u00e4ltigen das viel Reden, wie es hei\u00dft (Pred. 5,2): \u00bbdie Stimme des Einf\u00e4ltigen k\u00fcndigt sich durch vieles Schw\u00e4tzen an\u00ab So sagen auch unsere Weisen, dass das wenige Reden eines Menschen die Vorz\u00fcge seine Eltern zeigt, dass n\u00e4mlich ein solcher Mensch von einer edlen Familie abstammt, wie es dort hei\u00dft (Kidduschin 71,2): \u00bbin Babylonien ist das Schweigen der Beweis f\u00fcr den Adel einer Familie.\u00ab<\/div><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Text der Mischna Awot (Kapitel 1) in deutscher \u00dcbersetzung<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[210,98],"tags":[117],"class_list":["post-818","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-creative-commons","category-mischna-awot","tag-creative-commons"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/818","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=818"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/818\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10339,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/818\/revisions\/10339"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}