{"id":8524,"date":"2022-04-06T16:59:53","date_gmt":"2022-04-06T14:59:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=8524"},"modified":"2023-04-18T08:26:33","modified_gmt":"2023-04-18T06:26:33","slug":"mischne-torah-tefillin-mesusah-und-torah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/mischne-torah-tefillin-mesusah-und-torah\/","title":{"rendered":"Mischne Torah \u2014 Teffilin, Mesusah und Torah"},"content":{"rendered":"\n\n\n\n<p>Abhandlung \u00fcber die Teffilin, die Mesusot und die Torah(rolle), enthaltend f\u00fcnf schriftliche Gebote, n\u00e4mlich:<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Die Anlegung der Teffilin um das Haupt;<\/p><\/li>\n<li><p>Das Umlegen derselben um die Hand;<\/p><\/li>\n<li><p>Die Anbringung gewisser Bibelverse an den T\u00fcrpfosten.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Schreiben einer Torah(rolle), welches Jeder f\u00fcr seine Person zu besorgen hat;<\/p><\/li>\n<li><p>Die Pflicht des K\u00f6nigs, sich in seiner Eigenschaft als solcher, noch eine besondere Torah(rolle) schreiben zu lassen, so dass er ihrer zwei habe;<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p>deren n\u00e4here Auseinandersetzung in den folgenden Kapiteln gegeben wird.<\/p>\n<h2 id=\"erstes-kapitel.\">Erstes Kapitel.<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Folgende Abschnitte der Schrift, n\u00e4mlich: \u00bbHeilige mir\u00ab und \u00bbUnd es wird geschehen, wenn dich der Ewige bringt\u00ab, welche beide im 2 B. M. befindlich, \u2014 dann: \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab und \u00bbUnd es wird geschieht wenn du gehorchest\u00ab (5 B. M.), werden s\u00e4mtlich einzeln ab geschrieben, und mit Fell bedeckt, wo dann sie Teffilin genannt, um den Kopf angelegt, und um die Hand gebunden werden. Die mindeste Mangelhaftigkeit an einem einzelnen Buchstaben dieser Abschnitte ist, nach der heiligen Schrift, als ein Makel anzusehn, der auf das Ganze zur\u00fcckwirkt, denn Alles muss vollkommen vorschriftsm\u00e4\u00dfig geschrieben sein.<\/p><\/li>\n<li><p>Ebenso ist jede Mangelhaftigkeit, oder Inkorrektheit, der Schrift jedes einzelnen Buchstabens der, als Mesusah bestimmten, zwei Abschnitte, \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab und \u00bbUnd es wird geschehen wenn du gehorchest\u00ab,\u2014 hinderlich zur\u00fcckwirkend auf das Ganze, indem beide Spr\u00fcche vollkommen richtig geschrieben sein m\u00fcssen; \u2014 dasselbe ist auch der Fall bei der Torah(rolle), so dass, wenn nur ein einziger Buchstabe daran fehlt, dieselbe als unzul\u00e4ssig zu betrachten ist.<\/p><\/li>\n<li><p>Zehn Bedingungen sind in Bezug auf die Teffilin zu beobachten, die alle als Bestimmungen von Mosche am Berge Sinai herr\u00fchren, und alle gleich hinderlich zur\u00fcckwirkend werden k\u00f6nnen; wird daher nur eine davon umgangen, so sind dadurch die Teffilin ung\u00fcltig; zwei derselben beziehen sich auf das Schreiben selbst, die \u00fcbrigen acht dagegen auf die Bedeckung derselben Teffilin, und das Ankn\u00fcpfen der daran befindlichen Lederstreifen; die beiden, auf das Schreiben selbst sich beziehenden, sind: dass erstens solches nur mit Tinte, und zweitens nur auf Pergament geschehen d\u00fcrfe.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Tinte hierzu wird folgenderma\u00dfen bereitet: Man nehme den Ru\u00df von \u00d6l, Pech oder Wachs, knete denselben mit Baumharz und etwas Honig, lasse dieses stark damit durchweichen, und gl\u00e4tte es sodann so lange, bis es zu d\u00fcnnen Bl\u00e4ttchen wird, welche getrocknet und aufbewahrt werden. Beim Schreiben wird diese Masse nun in Gall\u00e4pfelwasser oder dergleichen aufgel\u00f6st, dergestalt, dass es n\u00f6tigenfalls auch auszul\u00f6schen sei; \u2014 eine solche Tinte ist als die, zum Schreiben von Torahrollen, Teffilin und Mesusot, zweckm\u00e4\u00dfigste zu betrachten. \u2014 Wenn man aber obige drei Sachen mit in Gall\u00e4pfelwasser zersetztem Kupfervitriol, \u2014 welches so \u00e4tzend ist, dass sich die Schrift nicht verwischen l\u00e4\u00dft, geschrieben h\u00e4tte, \u2014 so sind diese dennoch g\u00fcltig.<\/p><\/li>\n<li><p>Welche andere, \u2014 au\u00dfer jenen oben benannten Tinten w\u00e4re demnach durch die, von Mosche am Berge Sinai gegebene, Bestimmung ausgeschlossen? \u2014 Alle andere, farbige Tinten, wie z. B. rote, gr\u00fcne und dergleichen. \u2014 Sollte jemand demnach in der Torah(rolle), den Teffilin oder Mesusot, auch nur einen einzigen Buchstaben mit farbigen Tinten oder Gold anbringen, so werden jene Schriften dadurch unzul\u00e4ssig.<\/p><\/li>\n<li><p>Es gibt drei Gattungen von Pergament: <em>Gewil<\/em>, Kelaf (<em>Klaf<\/em>), Duchsustos. Unter <em>Gewil<\/em> versteht man eine Tierhaut, von welcher zuerst das Haar abgebr\u00fcht, dann dieselbe eingesalzen, mit Mehl gegerbt, und zuletzt mit Gall\u00e4pfeln, oder dergleichen zusammenziehenden und steifenden Substanzen, bestrichen worden.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn aber die Haut nach Wegbeizung des Haares, der Dicke nach, nach Art des Gerbens, in zwei Felle gespalten wird, von welchen das obere, dem Haare zugekehrte, d\u00fcnn, das untere, dem Fleische zugewandte, dick ist, \u2014 darauf eingesalzen, mit Mehl bestrichen und endlich gebeizt und gesteift worden, so hei\u00dft die Haarseite Kelaf (<em>Klaf<\/em>), die Fleischseite dagegen Duchsustos.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Bestimmung Mosches vom Berge Sinai verlangt, dass die Torah(rolle) auf <em>Gewil<\/em>, und zwar auf die Haarseite, die Teffilin dagegen auf Kelaf (<em>Klaf<\/em>), und zwar auf der Fleischseite geschrieben werden, die Mesusah aber auf Duchsustos, und zwar auf der oberen Seite. Dasjenige aber, was auf der oberen Seite des Kelaf (<em>Klaf<\/em>), oder der untern des <em>Gewil<\/em> und Duchsustos geschrieben ist, wird f\u00fcr unzul\u00e4ssig angesehen.<\/p><\/li>\n<li><p>Obgleich Obiges nun eine Bestimmung Mosches vom Berge Sinai her ist, so wird doch eine, bereits auf Kelaf (<em>Klaf<\/em>) geschriebene, Torah(rolle) f\u00fcr g\u00fcltig angesehen: \u2014 die Bestimmung <em>Gewil<\/em>, soll nur Duchsustos ausschlie\u00dfen, da eine, auf Pergament letzterer Art geschriebene, Torah(rolle) in jedem Falle ung\u00fcltig bleibt. \u2014 Ebenso sind Mesusot [Plural von Mesusah], auf Kelaf (<em>Klaf<\/em>) oder <em>Gewil<\/em> g\u00fcltig, obgleich zu diesem Behufe dem Duchsustos der Vorzug gegeben wird.<\/p><\/li>\n<li><p>Weder die Torah(rolle), noch die Teffilin, noch die Mesusah, d\u00fcrfen auf die Haut eines unreinen Tiers oder Vogels, wohl aber auf das Fell reiner V\u00f6gel und Tiere, selbst wenn sie gefallen, oder von Raubtieren zerrissen worden, geschrieben werden. Auf die Haut eines Fisches aber, selbst eines reinen, darf keine von jenen drei Gattungen von heiligen Schriften geschrieben werden, des Schwei\u00dfes wegen, welcher sich durch das Gerben keineswegs verliert.<\/p><\/li>\n<li><p>Das zum Schreiben der Torah(rolle) erforderliche <em>Gewil<\/em>, wie gleichfalls das Kelaf (<em>Klaf<\/em>) zu den Teffilin (und auch Torahrollen), m\u00fcssen beide zu diesem Behuf eigens bereitet werden, widrigenfalls selbige nicht zul\u00e4ssig sind. \u2014 daher die, von einem Nicht-Israeliten gegerbten Felle, selbst in dem Falle hierzu nicht angewendet werden d\u00fcrfen, wenn sie ein Israelite bei demselben bestellt h\u00e4tte, weil Jener bei Bereitung solcher Felle nur seinen pers\u00f6nlichen Zweck im Auge gehabt, keinesweges aber sie in derselben Absicht, wie der Besteller, angefertigt; \u2014 auf diese Weise ist auch Alles, wozu eine eigene Vorbereitung erforderlich, unzul\u00e4ssig, sobald es von einem Nicht-Israeliten zubereitet worden; \u2014 eine Mesusah dagegen erfordert kein besonders vorbereitetes Gerben des Pergaments.<\/p><\/li>\n<li><p>Ebenfalls darf, nach einer Bestimmung Mosches vom Berge Sinai her, weder eine Torah(rolle), noch eine Mesusah anders, als auf Linien geschrieben werden, \u2014 bei den Teffilin aber bedarf es derselben nicht, weil diese umh\u00fcllt werden. Die Teffilin sowohl, wie die Mesusah, d\u00fcrfen aus dem Ged\u00e4chtnisse geschrieben werden, da Jedermann dieselben auswendig kennt, \u2014 in einer Torah(rolle) aber ist es verboten, w\u00e4re es auch nur einen einzigen Buchstaben, irgend anders, als von einer Schrift abzuschreiben.<\/p><\/li>\n<li><p>Eine, von einem Atheisten geschriebene Torah(rolle), Teffilin, oder eine Mesusah, m\u00fcssen verbrannt werden; sind solche aber von einem Kuthi, Gesetzverachter, einem Sklaven, Weibe, oder unm\u00fcndigen Knaben geschrieben, so sind sie zwar zum Gebrauche nicht zul\u00e4ssig, m\u00fcssen aber aufbewahrt werden; denn es hei\u00dft: \u00bbIhr sollt umbinden, und Ihr sollt schreiben\u00ab (5 B. M. 6), \u2014 also nur wer das Gebot des Umbindens kennt und daran glaubt, darf auch das Schreiben bewerkstelligen; \u2014 fand man dergleichen bei einem Atheisten vor, ohne den Schreiber derselben zu kennen, so verwahre man sie; wurden solche aber bei einem Nicht-Israeliten gefunden, so sind sie sogar zum Gebrauche zul\u00e4ssig; doch kaufe man dergleichen Schriften nicht f\u00fcr zu hohe Preise bei Nicht-Israeliten, um ihnen keine Veranlassung zu geben, solche auf gesetzwidrige Weise an sich zu bringen.<\/p><\/li>\n<li><p>Torahrollen, Teffilin oder Mesusot, welche auf das Fell eines unreinen Hausviehes, Tieres oder Vogels, oder auf ungegerbten Fellen geschrieben, sind eben so unzul\u00e4ssig zum Gebrauche, wie Torahrollen, Teffilin und Mesusot, zu denen das Pergament nicht eigens bereitet worden.<\/p><\/li>\n<li><p>Jede Torah(rolle), Teffilin oder Mesusah, ohne die rechte Andacht geschrieben, oder deren Schreiber einen der Namen Gottes darin nicht im vollen Gef\u00fchle seiner Bedeutung niederschrieb, ist zum Gebrauche unzul\u00e4ssig; daher, darf derjenige, der mit dem Niederschreiben des Namens Gottes besch\u00e4ftigt ist, sich durchaus nicht darin unterbrechen lassen, w\u00e4re es auch selbst, um dem K\u00f6nige Israels seinen Gru\u00df zu erwiedern, es sei denn, dass er zwei oder drei der Namen Gottes hintereinander zu schreiben habe, wodann er zwischen denselben innehalten kann, um den Gru\u00df zu erwiedern.<\/p><\/li>\n<li><p>Wer die Feder eintaucht, um den Namen Gottes niederzuschreiben, fange nicht beim Namen Gottes selbst an zu schreiben, sondern bei den, demselben vorangehenden Buchstaben des fr\u00fcheren Wortes; sollte jemand den ganzen Namm Gottes ausgelassen haben, so bringe er ihn zwischen den Zeilen an; \u2014 einen Teil aber des Namens auf der Zeile, einen andern \u00fcber derselben schreiben, macht die Schrift ung\u00fcltig; gew\u00f6hnliche W\u00f6rter dagegen k\u00f6nnen, im Falle eines Irrtums, geteilt, auf und \u00fcber der Zeile geschrieben werden; jedoch hat dieses nur Bezug auf die Torah(rolle), bei den T\u00fcrspr\u00fcchen hingegen, wie auch bei den Teffilin, findet Obiges keine Anwendung, sondern, falls darin auch nur ein einziger Buchstabe ausgelassen, \u2014 so verwahre man das Geschriebene, und beginne ein Neues; \u2014 den Namen Gottes ist es erlaubt, selbst auf eine radirte oder gereinigte Stelle, in allen drei Gattungen obbenannter Schriften zu schreiben.<\/p><\/li>\n<li><p>Beim Schreiben jener drei Gattungen Heiliger Schriften, darf das Pergament nicht auf die beschriebene Seite umgelegt werden, sondern man bedecke es mit irgend Etwas, oder rolle es zusammen.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn der Schreiber einer solchen Schrift vorgiebt, er habe die, in derselben vorkommenden Namen Gottes nicht mit dem Gef\u00fchle ihrer Weihe geschrieben, so ist ihm nicht so viel Glauben beizumessen, um die Schrift unzul\u00e4ssig zu machen, sondern nur \u2014 um nicht gen\u00f6tigt zu sein, die Arbeit zu bezahlen. Weshalb aber wird ihm, in Bezug auf die Unzul\u00e4ssigkeit der Arbeit, kein Glauben geschenkt? \u2014 Weil er bei sich gedacht haben mag, er werde dem Besteller oder K\u00e4ufer durch sein Versehen gro\u00dfen Schaden zuf\u00fcgen, w\u00e4hrend er selbst nur so viel verlieren k\u00f6nne, als das Hinschreiben der Gottesnamen, der Berechnung nach, betrage. Daher aber, wenn er vorgiebt, das Pergament, auf dem die Schrift geschrieben, sei nicht eigens dazu bereitet, \u2014 (wobei er Zweifels ohne auch seines Lohnes verlustig wird) \u2014 soll man ihm auch so viel Glauben schenken, um die Schrift f\u00fcr ung\u00fcltig zu erkl\u00e4ren; denn Jedem wird es einleuchten, dass, wenn das Pergament schon an und f\u00fcr sich dem Zwecke nicht entspricht, er auch keine Anspr\u00fcche auf den Schreiberlohn zu machen habe.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Teffilin und Mesusot d\u00fcrfen nur in assyrischer Sprache geschrieben werden, die Torah(rolle) dagegen haben unsere Weisen erlaubt, auch in griechischer Sprache zu schreiben; da diese aber l\u00e4ngst gesunken und fehlerhaft geworden, so k\u00f6nnen heutzutage obige drei Gattungen heiliger Schriften nur in assyrischer Sprache geschrieben werden. In kalligraphischer Hinsicht ist zu beobachten, dass nicht zwei Buchstaben ineinander verflie\u00dfen; denn jeder Buchstabe, der nicht rein abgesondert f\u00fcr sich dasteht, ist nicht zul\u00e4ssig, wie auch \u00fcberhaupt kein Buchstabe g\u00fcltig, den nicht jedes mittelm\u00e4\u00dfig begabte Kind zu lesen im Stande w\u00e4re; daher muss beim Schreiben, in Bezug auf die Gestalt, besonders darauf gesehen werden, dass das Jod nicht dem Wav, das Kaph nicht dem Betha, das Daleth nicht dem Resch und umgekehrt, gleiche, sondern die Schrift durchgehend gel\u00e4ufig zu lesen sei.<\/p><\/li>\n<li><p>Ist das Pergament durchl\u00f6chert, so darf \u00fcber das L\u00f6chelchen kein Buchstabe geschrieben werden, es sei denn, dass dasselbe mit einem Zuge der Feder gef\u00fcllt werden kann; ist dieses der Fall, so wird das Pergament, als zum Schreiben tauglich anerkannt, aus welchem Grunde es auch gestattet ist, auf gegerbter Vogelhaut zu schreiben. Wurde dagegen das Pergament durchl\u00f6chert, nachdem es schon beschrieben war, so kommt es darauf an, ob das Loch in den offenen Teil des Buchstabens falle, wie z. B. beim He oder Mem, \u2014 in diesem Falle hat es nichts auf sich; geht das Loch aber durch den Buchstaben selbst, so dass er dadurch geteilt wird, so kommt es wieder darauf an, ob der eine Teil irgend einem andern Buchstaben nicht an Gestalt, wohl aber an Gr\u00f6\u00dfe gleichkomme, welches gestattet wird; \u2014 blieb aber nicht soviel \u00fcbrig, um einen andern, kleinen Buchstaben zu bilden, \u2014 so ist die Schrift dadurch unzul\u00e4ssig geworden.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"zweites-kapitel.\">Zweites Kapitel.<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Die Teffilin f\u00fcr den Kopf werden geschrieben wie folgt: Die vier Abschnitte werden auf vier St\u00fccke Pergament geschrieben, jedes einzeln zusammengerollt, und dann in vier H\u00fclsen gesteckt, die aber unten durch ein Fell vereinigt sein m\u00fcssen; \u2014 zu den Teffilin f\u00fcr die Hand, werden alle vier Abschnitte auf ein einziges St\u00fcck Pergament geschrieben, und zwar in vier Spalten; \u2014 dieses St\u00fcck Pergament wird, gleich der Torah(rolle), zusammengerollt, und in ein einziges Geh\u00e4use gesteckt.<\/p><\/li>\n<li><p>Besonders ist, in Bezug auf die Abschnitte, zu beobachten, dass man einen offnen nicht als geschlossen, und wiederum einen geschlossenen nicht als offen bezeichne, in welchem Falle selbige als unzul\u00e4ssig zu betrachten; \u2014 die ersten drei Abschnitte sind n\u00e4mlich als offen, dagegen der letzte: \u00bbUnd es wird geschehen, wenn du gehorchest\u00ab, als geschlossen zu bezeichnen.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch hat man strenge <em>Plene<\/em> vom Defektiven zu unterscheiden, auf dass alle vier Abschnitte eben so rein orthographisch geschrieben seien, wie in einer Torah(rolle); denn sobald ein defektes Wort complet geschrieben, \u2014 ist die ganze Schrift unzul\u00e4ssig, bis man das Ueberfl\u00fcssige weggel\u00f6scht, jedes complete Wort aber, defect geschrieben, ist durchaus unwiederbringlich unzul\u00e4ssig; \u2014 Folgende aber sind, in den vier Abschnitten, die defecten und Plene Stellen:<\/p><\/li>\n<li><p>Im ersten Abschnitte: \u00bbHeilige mir alle Erstlinge\u00ab. <strong>Plene<\/strong> Bechor. Sachor. Hozie. Wehaibhussi. Haschbhii. Mazzot. Baabhur. Leot. Ulsikaron. Einecha. Torat. Lemoadah. <strong>Defect.<\/strong> Beghosek. Wehaemori. Leabhothecha, def. (Wav). Haabhoda, def. (Wav). Matzoth, def. (Wav). Scheor. Gbhulcha. Hoziacho, def. (Jod). Haghukah.<\/p><\/li>\n<li><p>Im zweiten Abschnitte: \u00bbUnd es wird geschehn wenn Er dich bringt\u00ab. <strong>Plene<\/strong> Vechor. Hozianu. Bechor. Wead Bechor. Wechol Bechor. Leoth. Jadchah. (He abundans). Leoth. Einecha. Hozianu. <strong>Defect.<\/strong> Jebhiacho, def. (Jod). Ulaabhothecha def. (Wav). Chamor. Beghosek. Wajahrog. Mibechor. Sobheagh, def. (Wav). Ultotaphoth, def. (2tes Wav). Beghosek.<\/p><\/li>\n<li><p>Der dritte Abschnitt: \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab. Das Ajin im Worte Schemah, wird gro\u00df geschrieben, gleich wie auch das Dalleth im Worte Echad. <strong>Plene<\/strong> Lebhanecha. Ubhkumeccha. Einecha. Ubhischaarecha. <strong>Defect.<\/strong> Meodecha. Bheithecha, des. (2tes Jod). Jadecha. Letotafot, def. (beide Wav). Mesusot, def. (1tes Wav). Beitecha, def. (2tes Jod).<\/p><\/li>\n<li><p>Im vierten Abschnitte: \u00bbUnd es wird geschehen wenn du gehorchest\u00ab. <strong>Plene<\/strong> Joreh. Umalkosch. Wehischtachwithem. Jebhulah. Leoth. Eineichem. Ubhekumecha. Mesusot. Ubhischaarecha. <strong>Defect.<\/strong> Schamoa. Mizwotai, def. (1tes Wav). Wethiroschcha, def. (1tes Wav). Hatobha. Noten. Otam. Letotafot, def. (2tes Wav). Otam. Bebheithecha, def. (2tes Jod). Bheithecha, def. (2teSs Jod). Laabhotheichem. def. (Wav).<\/p><\/li>\n<li><p>Auch muss beim Schreiben darauf gesehen werden, dass man die Buchstabenh\u00e4kchen richtig anbringe; diese sind n\u00e4mlich gleich senkrechten Zain, die sich oben in eine Krone endigen, ganz wie sie in der Torah(rolle) gezeichnet werden; folgende Buchstaben in den vier Abschnitten m\u00fcssen mit solchen H\u00e4kchen geschrieben werden.<\/p><\/li>\n<li><p>Im ersten Abschnitte ist nur ein einziger Buchstabe, \u00fcber welchem sich drei dieser H\u00e4kchen befinden, n\u00e4mlich der Schlu\u00dfmem im Worte Miamim. Im zweiten Abschnitte gibt es f\u00fcnf Buchstaben mit solchen H\u00e4kchen, und zwar sind dies lauter Hes; ein jeder dieser f\u00fcnf Buchstaben hat vier H\u00e4kchen, n\u00e4mlich im Worte Wenathnah, \u2014 das erste und das letzte He, im Worte Hakaschah, \u2014 dann, im Worte Wajaharog, und endlich das He im Worte Jadchah. Im dritten Abschnitte gibt es ebenfalls f\u00fcnf Buchstaben mit H\u00e4kchen: das Kuph, im Worte Ubhekumecha hat deren drei, das Kuph in Ukschartam hat ebenfalls drei, und endlich die beiden Tets \u2014 und das Peh im Worte <em>Totafot<\/em>, von welchen jedes mit vier H\u00e4kchen bezeichnet wird. Im vierten Abschnitte gibt es ebenfalls f\u00fcnf Buchstaben mit H\u00e4kchen: das Peh im Worte Weasaphta, mit drei H\u00e4kchen, das Tav in demselben Worte, mit einem H\u00e4kchen, \u2014 die beiden Tets und das Peh im Worte <em>Totafot<\/em>, mit vier H\u00e4kchen; \u2014 im Ganzen gibt es dem nach sechzehn mit H\u00e4kchen bezeichnete Buchstaben. \u2014 Hat man jedoch diese H\u00e4kchen vergessen, oder deren zu viele oder zu wenige gemacht, so ist hierdurch die Schrift dennoch nicht unzul\u00e4ssig geworden.<\/p><\/li>\n<li><p>Sobald man Teffilin bei einem nicht bew\u00e4hrten Manne kauft, muss man selbige untersuchen; \u2014 kauft man z. B. deren hundert Geh\u00e4use \u2014 so untersuche man drei St\u00fcck davon, d.&nbsp;h. zwei Teffilin f\u00fcr den Kopf, und eines f\u00fcr die Hand, oder auch zwei f\u00fcr die Hand, und eines f\u00fcr den Kopf; findet man diese nun vorschriftsm\u00e4\u00dfig angefertigt, so erkenne man den Verk\u00e4ufer derselben f\u00fcr zuverl\u00e4ssig; \u2014 hat man die Teffilin bundweise gekauft, so muss jedes derselben einzeln untersucht werden, weil solche gew\u00f6hnlich von verschiedenen Schreibern zu sein pflegen.<\/p><\/li>\n<li><p>Hat man die Teffilin selbstgeschrieben, oder solche, wenn man sie gekauft, f\u00fcr vorschriftsm\u00e4\u00dfig angefertigt und geschrieben befunden, und selbige darauf wieder in ihr Geh\u00e4use gesteckt, so bedarf es sp\u00e4ter keiner fernern Untersuchung mehr, w\u00e4re es selbst nach Verlauf von mehreren Jahren, denn so lange die Umh\u00fcllung unbesch\u00e4digt erhalten, bleiben auch die Teffilin in ihrer wahrscheinlichen Gesetzlichkeit, ohne dass man zu besorgen h\u00e4tte, dass irgend ein Buchstabe davon weg gel\u00f6scht oder durchl\u00f6chert worden w\u00e4re. Der greise Hillel pflegte zu sagen: \u00bb Diese da sind noch von dem Vater meiner Mutter her\u00ab.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"drittes-kapitel.\">Drittes Kapitel.<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Acht Bedingungen gibt es beim Verfertigen der Teffilin zu beobachten, die wir alle als Bestimmungen Mosches vom Berge Sinai her \u00fcberkommen haben, und deshalb auch, im Falle ihrer Vernachl\u00e4ssigung, hinderlich zur\u00fcckwirkend sind, und die Schrift unzul\u00e4ssig machen; \u2014 diese Bedingungen sind folgende: Die Teffilin m\u00fcssen Vierecke,\u2014 und genau im Quadrate gen\u00e4ht sein, und nach allen Seiten Diagonale dieses Quadrates haben, so dass sie vier gleiche Winkel bilden; ferner m\u00fcssen die Teffilin f\u00fcr den Kopf, nach der rechten wie auch nach der linken Seite, die Form eines Schinn bekommen; alle Abschnitte m\u00fcssen in eine H\u00fclle gebracht, diese mit einem Haare umwickelt, und alsdann in ein Geh\u00e4use gethan werden; \u2014 von dem Felle, welches sie umgiebt, muss eine \u00d6se gebildet werden, wo hindurch die Lederstreifen gezogen, und hin und zur\u00fcckgeschoben werden k\u00f6nnen; \u2014 diese Leder streifen m\u00fcssen schwarz sein, und deren Knoten den Buchstaben Daleth bilden.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Teffilin f\u00fcr den Kopf werden folgenderweise angefertigt: Man nehme ein St\u00fcck Holz in Form eines W\u00fcrfel;\u2014 (ist dieser jedoch mehr hoch als breit, oder umgekehrt, so tut es nichts zur Sache) \u2014 dann schneide man drei Kerbe in den W\u00fcrfel, so dass hierdurch vier gleiche, quadrat\u00e4hnliche Holzstreifen entstehen, \u2014 nehme ein St\u00fcck Fell, weiche solches in Wasser, und umkleide hierauf mit dem genetzten Felle den Leisten, dergestalt, dass letzteres auch bis in die Vertiefung der Kerbe eingelassen werde, und presse dann das Leder, so lange es noch feucht, von beiden Seiten fest an den Leisten, so dass von der rechten Seite des, die Teffilin Tragenden, die Form eines dreik\u00f6pfigen, von der entgegengesetzten Seite aber, eines vierk\u00f6pfigen Schin hervortrete.<\/p><\/li>\n<li><p>Dann lasse man das Fell auf dem Leisten trocknen, nehme es herunter, und tue in jedes der, durch den Abdruck der Quadrate entstandenen Geh\u00e4use, einen der vier geschriebenen Abschnitte; \u2014 hierauf schlage man die untere Seite des Felles um, n\u00e4he es auf allen vier Seiten zu, lasse jedoch unten so viel Raum \u00fcbrig, um den Lederstreifen durchziehen zu k\u00f6nnen; \u2014 und dieser \u00fcbriggelassene Raum wird die \u00d6se genannt.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Teffilin f\u00fcr die Hand werden folgenderma\u00dfen verfertigt: Man nehme ein St\u00fcck Holz in der Form eines Quadrates, so lang wie breit, etwa einen Finger hoch, bedecke ihn mit angefeuchtetem Felle, und lasse dieses so lange darauf liegen, bis es trocknet, hierauf ziehe man den Leisten heraus und lege in das, auf diese Weise entstandene Beh\u00e4ltni\u00df, das Pergament mit den vier Abschnitten hinein, schlage ein St\u00fcck vom Felle um, und vern\u00e4he es von allen vier Seiten, mit Ausnahme der \u00d6se f\u00fcr den Lederstreifen.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Ordnung der Lage dieser Abschnitte in den Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) ist folgende: \u00bbUnd es wird geschehen, wenn du gehorchest\u00ab, k\u00f6mmt in die H\u00fclse rechts f\u00fcr den sie Tragenden, \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab, daneben, \u00bbUnd es wird geschehn, wenn er dich bringt\u00ab, \u2014 in das 3te, neben dem \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab, und endlich, in das 4te \u00bbHeilige mir alle Erstlinge\u00ab, welches Letztere also zur Linken des sie Tragenden, zu liegen k\u00f6mmt, so dass der, ihm gegen\u00fcberstehende Leser, dieselben in umgekehrter Ordnung ablesen k\u00f6nne; hat man diese Ordnung verwechselt, so sind die Teffilin zum Gebrauche nicht zul\u00e4ssig;<\/p><\/li>\n<li><p>Die Teffilin f\u00fcr die Hand, enthalten ein einziges St\u00fcck Pergament in vier Spalten, auf welchem sich die Abschnitte in derselben Ordnung wie in der Torah befinden: Hat man diese vier Spalten auf vier verschiedene St\u00fccke Pergament geschrieben, und in ein Geh\u00e4use gebracht, so ist der Pflicht gen\u00fcgt, ohne dass man n\u00f6tig h\u00e4tte selbige erst zusammenzun\u00e4hen.<\/p><\/li>\n<li><p>Beim Zusammenrollen der Abschnitte, sowohl der Teffilin f\u00fcr den Kopf, wie auch jener, f\u00fcr die Hand, rolle man selbige vom Ende bis zum Anfang, damit wenn selbige aufgerollt werden, jeder Abschnitt vom Anfang gegen das Ende gelesen werden k\u00f6nne.<\/p><\/li>\n<li><p>Bevor man die Abschnitte in die Geh\u00e4use tut, werden selbige in eine, mit einem Haare umbundene H\u00fclle gewickelt, dieses Haar aber muss ebenfalls von einem reinen Tiere oder Viehe sein, selbst wenn es ein gefallenes oder von Raubthieren zerrissenes gewesen; die Sitte im Volke aber ist, hierzu das Haar aus dem Schweife eines Kalbes zu nehmen.<\/p><\/li>\n<li><p>Das N\u00e4hen der Teffilin darf nur mit den Sehnen von einem reinen Tiere bewerkstelligt, werden, w\u00e4ren solche auch von einem gefallenen, oder von Raubthieren zerrissenen genommen, und vorzugsweise bedient man sich hier zu der Flechsensehnen, da diese wei\u00df sind; \u2014 sind dieselben aber hart, so k\u00f6nnen sie zwischen Steinen so lange bearbeitet werden, bis sie geschmeidig geworden wie Flachsfasern, dann werden sie gesponnen, zusammengedreht, und dienen als N\u00e4hmaterial f\u00fcr die Teffilin, und f\u00fcr die Pergamentst\u00fccke der Torah(rolle).<\/p><\/li>\n<li><p>Beim Verfertigen der Teffilin sucht man etwas Besonderes darin, den Rand derselben im Viereck, wo m\u00f6glich mit drei Stichen auf jeder Seite zusammen zu n\u00e4hen, so dass im Ganzen der Stiche zw\u00f6lf seien, \u2014 dieses bezieht sich sowohl auf die Kopf- wie auf die Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>); \u2014 pflegte man aber fr\u00fcher gew\u00f6hnlich nur 10 oder 14 Stiche zu machen, so ist es erlaubt dabei zu bleiben, doch muss jeder Stich auf beiden Seiten sichtbar sein.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Ritze an den Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) m\u00fcssen sich bis zur Nath hinunterziehen, jedoch ist es auch zul\u00e4ssig, die Ritze nicht bis ganz nach unten zu machen, sobald sich nur die vier besondern Abteilungen deutlich unterscheiden lassen; sind die Ritze dagegen gar nicht sichtbar, so werden die Teffilin dadurch unzul\u00e4ssig, daher man diese Abteilungen im Geh\u00e4use durch einen Faden oder Kitt abzusondern sucht; \u2014 gew\u00f6hnlich nimmt man hierzu ein Ende der Flechsensehne, deren man sich beim Zusammenn\u00e4hen bedient, und zieht dieses zwischen die Abteilungen hindurch.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Lederstreifen werden folgenderma\u00dfen zubereitet: Man schneidet von Leder einen Streifen, \u2014 eine Gerstenkornl\u00e4nge breit, oder auch breiter; die L\u00e4nge desselben f\u00fcr die Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) ist so, dass er den Kopf umschlie\u00dfe, die Schleife bilde, und von beiden Seiten noch so viel \u00fcbrig bleibe, dass die Streifen bis an die Herzgrube, oder wenigstens fast bis dahin reichen. F\u00fcr die Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) muss er so lang sein, dass er den Arm umschlie\u00dfen, die Schleife bilden, und noch bis zum Mittelfinger reichen k\u00f6nne, um welchen er dreimal hinumgewickelt werden muss, \u2014 jedoch sind auch l\u00e4ngere zul\u00e4ssig.<\/p><\/li>\n<li><p>Hierauf wird der Lederstreifen in die \u00d6se gethan,\u2014 dann nehme man das Ma\u00df des Kopfes und kn\u00fcpfe die Schleife in einem halben Viereck, in der Form eines Daleth; \u2014 jeder Gebildete muss das Kn\u00fcpfen einer solchen Schleife lernen, da dieses h\u00f6chstens nur abgesehen, nicht aber durch Beschreibung erlernt werden kann; \u2014 bei den Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) wird die Schleife in der Form eines Jod gekn\u00fcpft, jedoch so, dass der Lederstreifen, ab und zugezogen werden k\u00f6nne, damit man beim Umlegen desselben um den Arm, ihn nach Willk\u00fcr verl\u00e4ngern oder verk\u00fcrzen k\u00f6nne.<\/p><\/li>\n<li><p>Diese Lederstreifen m\u00fcssen nach au\u00dfen schwarz sein, sowohl bei den Kopf-, wie auch bei den Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>), (\u2014 dieses ist eine Tradition Mosches vom Berge Sinai her;) die R\u00fcckseite derselben darf, \u2014 weil sie nicht sichtbar ist,\u2014 auch gr\u00fcn oder wei\u00df, auf keinen Fall aber rot sein, da sie, bei zuf\u00e4lligem Umwenden, dem sie Tragenden, Unehre bringen k\u00f6nnte, \u2014 jedenfalls aber muss die R\u00fcckseite der Lederstreifen mit der untern Seite des Randes an den Teffilin gleiche Farbe haben, \u2014 jedoch zieht man es vor, die R\u00fcckseite sowohl der Streifen, wie auch die R\u00e4nder, schwarz zu f\u00e4rben.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Fell zum Ueberziehen der Teffilin, wie auch zu den Lederstreifen, muss von einem reinen Viehe, Tiere oder Vogel genommen werden, selbst wenn solches gefallen, oder von Raubthieren zerrissen worden; ist dagegen das Leder von einem unreinen Tiere, oder sind die Teffilin mit Gold bedeckt, \u2014 so m\u00fcssen sie als unzul\u00e4ssig betrachtet werden. Das Fell zu den Lederstreifen muss eigens hierzu gegerbt werden, f\u00fcr das Fell zur Bedeckung der Teffilin dagegen bedarf es keiner besondern Gerbung, ja sogar rohes Fell ist dazu zu gebrauchen; an mehreren Orten ist es sogar gebr\u00e4uchlich, die Bedeckung der Teffilin nur mit rohem Felle zu bewerkstelligen.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Teffilin d\u00fcrfen nur von einem Israeliten verfertigt werden, da es sich mit ihrer Anfertigung eben so verh\u00e4lt, wie mit dem Schreiben derselben, wegen des Buchstaben Schin, der in der Haut angebracht werden muss, wie oben erkl\u00e4rt worden; \u2014 wenn daher ein Nicht-Israelit die Teffilin gen\u00e4ht oder \u00fcberzogen, so sind dieselben unzul\u00e4ssig; \u2014 ebenso darf sie auch Keiner angefertigt haben, dem es nicht zusteht dieselben zu schreiben.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) d\u00fcrfen nicht zu Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>), wohl aber diese zu Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) umgemacht werden, indem in Bezug auf Heiligth\u00fcmer nur eine Steigerung, keinesweges aber eine Erniedrigung gestattet werden kann; \u2014 ebenso darf der Lederstreifen der Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) nicht zu den Teffilin der Hand gebraucht werden, jedoch hat dieses nur auf bereits gebrauchte Bezug, \u2014 Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) aber, die noch nicht umgelegt worden, d\u00fcrfen wohl zu Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) umgemacht werden, und zwar indem man selbige mit einem einzigen St\u00fccke Fell bezieht, so, dass Alles ein Geh\u00e4use bildet, \u2014 dann werden die Teffilin so um die Hand gelegt.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn die Nahtstiche an den Teffilin losgehen, so kommt es darauf an, ob zwei nebeneinander liegende, oder drei getrennte sich gel\u00f6st, \u2014 wodurch die Teffilin unzul\u00e4ssig werden; jedoch hat dieses nur auf alte Teffilin Bezug, \u2014 neue dagegen sind so lange zul\u00e4ssig, als die Lederunterlage zusammenh\u00e4lt; \u2014 als neu sind Teffilin zu betrachten, so lange derjenige Rand, an dem die Naht losgegangen, im Stande ist, das Gewicht der Teffilin selbst zu tragen, ohne zu zerrei\u00dfen: im entgegengesetzten Falle aber, sind sie als alt zu betrachten.<\/p><\/li>\n<li><p>Wird der Lederstreifen zerrissen, so darf man denselselben weder zusammenkn\u00fcpfen noch zusammenn\u00e4hen, son dern man ziehe ihn heraus, verwahre ihn, und mache einen neuen; \u2014 was von einem solchen zerrissenen Lederstreifen an den Teffilin \u00fcbrig bleibt, ist nur in dem Falle zul\u00e4ssig, wenn es die geh\u00f6rige L\u00e4nge und Breite hat.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"viertes-kapitel.\">Viertes Kapitel.<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Die Anlegung der Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) geschieht aus dem Wirbel, wo n\u00e4mlich der Haarwuchs gegen die Stirne zu aufh\u00f6rt, oder wo, beim Kinde, der Sch\u00e4del noch weich ist; auch m\u00fcssen die Teffilin genau in der Verl\u00e4ngerung der Mitte zwischen den Augen aufgelegt werden; \u2014 die Schleife dagegen befindet sich am Schl\u00fcsse des Sch\u00e4dels, \u00fcber dem Nacken.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) lege man um den linken Arm, aber dem Buge, und zwar um das weiche Fleisch zwischen der Achsel und dem Ellenbogen, so dass, wenn man dieses weiche Fleisch zur Seite wendet, die Teffilin sich dem Herzen gegen\u00fcber befinden, und auf diese Weise die Worte der Schrift erf\u00fcllt werden, \u00bbUnd diese Worte m\u00f6gen auf deinem Herzen sein\u00ab, (5 Mos. 4).<\/p><\/li>\n<li><p>Wer die Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) auf die Hand, die Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) aber auf die Stirn bindet, verf\u00e4hrt nach Art der Sadduc\u00e4er. Wer seine Teffilin rund wie eine Nu\u00df macht, erf\u00fcllt dadurch gar kein Gebot; \u2014 ein Linksh\u00e4ndiger bringe seine Teffilin an seinem rechten Arme an, der ihm der linke ist; wer aber beider Arme gleich m\u00e4chtig ist, bringe sie an der linken an, die auch zugleich f\u00fcr alle Menschen die Linke ist. Der Ort wo die Teffilin umgelegt, und derjenige, wo dieselben zugekn\u00fcpft werden, sind den Weisen durch die Tradition \u00fcberkommen.<\/p><\/li>\n<li><p>Ein Fehler an den Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) ist, in Bezug auf die Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>), nicht hinderlich zur\u00fcckwirkend, und so auch umgekehrt, weil jedes f\u00fcr sich ein selbstst\u00e4ndiges Gebot bildet. Der Segensspruch beim Anlegen der Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) ist; \u00bbDer uns geheiligt durch seine Gebote, und uns die Pflicht der Teffilin auferlegt\u00ab. \u2014 Bei Umlegung der Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) spricht man: \u00bbDer uns geheiligt durch seine Gebote, und uns befohlen die Teffilin anzulegen\u00ab.<\/p><\/li>\n<li><p>Jedoch ist Obiges nur zu beobachten, wenn die Teffilin einzeln angelegt werden, \u2014 legt man aber beide zugleich um, so spreche man nur einen Segen, und zwar: \u00bbDer uns geheiligt durch seine Gebote, und uns befohlen die Teffilin anzulegen\u00ab, binde zuerst die Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) um, und lege darauf die Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) an; beim Abnehmen \u2014 wiederum erst die Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>), und zuletzt die Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>).<\/p><\/li>\n<li><p>Sobald man den Segensspruch: \u00bbDer uns geheiligt hat durch seine Gebote, und uns befohlen die Teffilin anzulegen\u00ab gesprochen, und die Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) umgebunden, darf man sich durch kein Gespr\u00e4ch mehr st\u00f6ren lassen, selbst nicht um einem Lehrer den Friedensgru\u00df zu erwiedern, bis man auch die Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) umgelegt, \u2014 hat man aber dennoch gesprochen, so ist dies als ein Vergehen zu betrachten, und muss den zweiten Segensspruch: \u00bbDer Du uns geheiligt hast durch Deine Gebote, und uns die Pficht der Teffilin auferlegt\u00ab, sprechen, und darf dann erst die Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) anlegen.<\/p><\/li>\n<li><p>Jedesmal, wenn die Teffilin angelegt werden, muss man erst den Segen dar\u00fcber sprechen, selbst wenn man die selben mehremal am Tage ab- und wiederum anlegt; \u2014 bei der Erf\u00fcllung aller Gebote \u00fcberhaupt aber, muss der Segensspruch unmittelbar vor ihrer Vollziehung gesprochen werden, daher muss man auch bei Umlegung der Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) erst dann den Segen sprechen, wenn die Anlegung schon geschehen, und nur die Befestigung derselben noch nicht vollzogen: denn die Vollstreckung des Gebotes besteht namentlich in der Befestigung derselben.<\/p><\/li>\n<li><p>Legt jemand seine Teffilin ab, um sie in einem Gef\u00e4\u00dfe zu verwahren, \u2014 so lege er nicht die Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) unter die Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>), weil beim Wiederherausnehmen derselben zum Gebrauche, \u2014 die Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) ihm zuerst in die Hand kommen w\u00fcrden, er selbige aber bei Seite legen m\u00fc\u00dfte, um die Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) herauszunehmen, da er die Kopf-Teffilin (<em>Teffilin schel Rosch<\/em>) nicht zuerst anlegen darf, \u2014 es ist aber einem Jeden verboten, ein Gebot zu vernachl\u00e4\u00dfigen, um ein an deres zu erf\u00fcllen, sondern zuerst muss Dasjenige erf\u00fcllt werden, welches sich zuerst zur Erf\u00fcllung darbietet, de\u00dfwegen also \u2014 muss man die Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) oben auflegen, damit diese einem auch zuerst in die Hand k\u00e4men, und man sie auch, der Ordnung gem\u00e4\u00df, zuerst anlegen k\u00f6nne.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Beh\u00e4lter, welcher f\u00fcr die Teffilin bestimmt ist, und in welchem auch wirklich bereits solche gelegen, ist durch dieselben geweiht worden, und darf nicht mehr zu profanem Gebrauche dienen; wurde das Gef\u00e4\u00df nur zum Beh\u00e4lter bestimmt , ohne dass jedoch schon Teffilin darin gelegen, oder diente das Gef\u00e4\u00df nur f\u00fcr den Augenblick zuf\u00e4llig als Beh\u00e4lter derselben, ohne ausdr\u00fccklich f\u00fcr immer dazu bestimmt worden zu sein, \u2014 so wird es hierdurch keinesweges geweiht, sondern kann nach wie vor zum allt\u00e4glichen Gebrauche dienen. Die Teffilin d\u00fcrfen aber weder an dem Lederstreifen noch an dem Geh\u00e4use selbst an den Nagel aufgeh\u00e4ngt werden, sondern nur vermittelst des Beutels, in welchem man sie aufbewahrt.<\/p><\/li>\n<li><p>Die vorschriftm\u00e4\u00dfig zum Umlegen der Teffilin an beraumte Zeit, ist der Tag und nicht die Nacht, denn es hei\u00dft (2 B. M. 13) \u00bbvon Tag zu Tag\u00ab; dieses Gesetz betrifft aber das Gebot der Teffilin; \u2014 eben so sind die Schabbate und Feiertage zur Anlegung der Teffilin nicht geeignet, denn es hei\u00dft: \u00bbund es sei zum Zeichen\u00ab. Schabbate aber und Feiertage sind selbst Zeichen. \u2014 Wann aber beginnt die eigentliche Frist zur Anlegung der Teffilin? \u2014 Von dem Augenblicke an, wo die Morgend\u00e4mmerung gestattet, seinen N\u00e4chsten auf eine Entfernung von vier Ellen zu sehen und zu erkennen, \u2014 bis zu Sonnenuntergang.<\/p><\/li>\n<li><p>Waren die Teffilin vor Sonnenuntergang angelegt, und ist es darauf dunkel geworden, so k\u00f6nnen zwar die Teffilin die ganze Nacht hindurch aufbehalten werden, jedoch empfehle man dieses nicht \u00f6ffentlich an, sondern lehre im Gegenteil, dass man die Teffilin nicht zur Nacht anlege, aber dieselben vor Sonnenuntergang herabnehme; \u2014 wer aber von vornherein die Teffilin zur Nacht angelegt, der \u00dcbertritt ein Gebot der Schrift, denn es hei\u00dft: \u00bbund du sollst beobachten das Gesetz u. s. w., von Tag zu Tag\u00ab (Ebendaselbst).<\/p><\/li>\n<li><p>Befand sich jemand unterweges, mit den Teffilin am Kopfe, und die Sonne ging dar\u00fcber unter, so dass die Heiligkeit des Schabbats begann, \u2014 so bedecke er die Teffilin mit der Hand, bis er nach Hause kommt, und lege sie dann sogleich ab. Befand sich jemand, mit den Teffilin am Kopfe, im <em>Bejt-Hamidrasch<\/em>, und die Heiligkeit des Schabbattages brach dar\u00fcber an, so bedecke er sie ebenfalls mit der Hand, bis er nach Hause k\u00f6mmt, und lege sie sogleich da selbst ab. Befindet sich aber in der N\u00e4he der Stadt ein Haus, in welchem die Teffilin in sicherer Verwahrung bleiben k\u00f6nnen, so ist es ihm gestattet, sie schon daselbst abzulegen, legte er die Teffilin aber nach Sonnenunterg\u00e4nge nur aus dem Grunde nicht ab, weil er keinen sicheren Ort zu deren Aufbewahrung gewu\u00dft, so ist dieses als gestattet zu betrachten.<\/p><\/li>\n<li><p>Jeder, der des Lesens des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab entbunden, ist damit zugleich der Pflicht, die Teffilin umzulegen, enthoben; \u2014 ein Knabe jedoch, der bereits mit der Umlegung der Teffilin vertraut ist, \u2014 kann solche von seinem Vater erhalten, um sich an der Erf\u00fcllung der Gebote zu gew\u00f6hnen. Jeder, der mit Unterleibsbeschwerden oder einem Uebel der Art behaftet, ist der Pflicht der Teffilin enthoben, dahingegen sind alle Entweihten zur Anlegung derselben verpflichtet. Ein Leidender, oder Jeder, dessen Gedanken nicht ruhig sind, ist gleichfalls der Anlegung der Teffilin enthoben, da derjenige, welcher dieselben umlegt, seine Gedanken nicht davon abwenden lassen darf. Die Ahroniden w\u00e4hrend des Tempeldienstes, die Leviten w\u00e4hrend des Gesanges auf dem Katheder, und die Israeliten w\u00e4hrend des Aufenthalts derselben im Heiligthume, sind des Privatgebetes, wie auch der Anlegung der Teffilin, enthoben.<\/p><\/li>\n<li><p>Jeder, der die Teffilin umgelegt, muss dieselben von Zeit zu Zeit ber\u00fchren, damit seine Gedanken auch nicht auf einen Augenblick davon abgewendet w\u00fcrden, denn die Heiligkeit der Teffilin wird selbst der Stirnbinde des Hohenpriesters vorgesetzt, da in Letzterer der Name Gottes nur ein Mal, in den Kopf- wie auch in den Hand-Teffilin (<em>Teffilin schel Jad<\/em>) da gegen 21 Mal vorkommt.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Umlegen der Teffilin erfordert einen, durch aus in jeder Hinsicht reinen K\u00f6rper; \u2014 so lange dieselben umgelegt sind, ist jeder Schlaf, selbst ein nur momentaner verboten. Man sollte darauf achten, dass keine Bl\u00e4hungen entweichen, w\u00e4hrend man sie tr\u00e4gt. Daher darf er, w\u00e4hrend er sie tr\u00e4gt, keinen regelm\u00e4\u00dfigen Schlaf halten oder gar d\u00f6sen. Wenn sie aber mit einem Tuch bedeckt sind, kann er sogar d\u00f6sen, w\u00e4hrend er sie tr\u00e4gt. Wie das? Er legt seinen Kopf zwischen die Knie und d\u00f6st in sitzender Haltung. Wenn seine Teffilin gefaltet und in der Hand gehalten werden, kann der Tr\u00e4ger sogar auf normale Weise schlafen.<\/p><\/li>\n<li><p>Mit den zusammengewickelten Teffilin in der Hand ist nicht nur gestattet, f\u00fcr einen Augenblick zu ruhen, sondern sogar erlaubt, sich so zu Bette zu legen. Essen darf man damit nur stehenden Fu\u00dfes, will man sich aber zu einer ordentlichen Mahlzeit setzen, so muss man dieselben erst ablegen, und sie, bis zum H\u00e4ndewaschen, auf dem Tische liegen lassen, worauf man sie erst wieder anlegen und so den Mahlzeitschlu\u00dfsegen sprechen darf.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn man einen Ruf der Natur versp\u00fcrt, w\u00e4hrend man Teffilin tr\u00e4gt, soll man sie vor dem Betreten der Toilette nicht in den Spalten deponieren, die sich zur \u00f6ffentlichen Stra\u00dfe hin \u00f6ffnen, damit es nicht von Passanten entwendet wird. Wie soll er sich verhalten? Selbst wenn er die Blase entleeren muss, w\u00e4hrend er sich vier Ellen vom Waschraum entfernt befindet, soll er die Teffilin abnehmen, sie in seinem Gewand zusammenrollen, wie man eine Schriftrolle zusammenrollt, und sie in seiner rechten Hand gegen\u00fcber seinem Herzen halten, wobei er darauf achten soll, dass kein B\u00e4ndchen mehr als eine Handbreit aus seiner Hand herausragt; dann geht er hinein, entleert sich, und nachdem er es verlassen hat, entfernt er sich vier Ellen vom Waschraum und legt seine Teffilin an.<\/p><\/li>\n<li><p>Diese Regel gilt nur f\u00fcr den Fall, dass es sich um eine feste Toilette handelt. Aber man darf eine improvisierte Toilette nicht mit Teffilin betreten, auch wenn diese aufgerollt sind. Sie sollten entfernt und einer anderen Person zur sicheren Aufbewahrung \u00fcbergeben werden.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn jemand, der Teffilin tr\u00e4gt, am Abend auf die Toilette gehen muss, weil er keine Zeit mehr hat, es wieder anzulegen, sollte er nicht mit Teffilin in seinem Gewand hineingehen, auch nicht, um seine Blase zu entleeren, wenn es sich um eine st\u00e4ndige Toilette handelt. Wie sollte er sich verhalten? Er sollte die Teffilin abnehmen, sie in ihre Tasche legen, die mindestens eine Handbreit lang sein muss, oder sogar in eine kleinere Tasche, sofern sie nicht speziell als Beh\u00e4lter f\u00fcr Teffilin vorgesehen ist. Diese h\u00e4lt er in der Hand und geht hinein. So kann er auch zur Nachtzeit, wenn er die Toilette aufsuchen muss, die Teffilin in eine Tasche stecken, die er beim Betreten in der Hand h\u00e4lt.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn eine Person die Tefillin vergisst und eine Toilette betritt, w\u00e4hrend sie Tefillin tr\u00e4gt, sollte sie diese mit der Hand bedecken, bis sie den ersten Aussto\u00df von F\u00e4kalien oder Urin ausgeschieden hat, und dann die Toilette verlassen, die Tefillin entfernen, zur\u00fcckkehren und sich vollst\u00e4ndig erleichtern. W\u00fcrde man mitten im Aussto\u00df des ersten F\u00e4kalien- oder Urinstrahls unterbrechen, k\u00f6nnte man sehr gef\u00e4hrlich krank werden.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn eine Person vergisst und Geschlechtsverkehr hat, w\u00e4hrend sie Tefillin tr\u00e4gt, sollte sie weder die Riemen noch die F\u00e4cher selbst halten, bis sie sich die H\u00e4nde w\u00e4scht. [Dann sollte er] sie entfernen. [Diese Einschr\u00e4nkung wurde eingef\u00fchrt], weil die H\u00e4nde aktiv sind.<\/p><\/li>\n<li><p>Eine Person, die ein Badehaus betritt: In den R\u00e4umen, in denen die Leute bekleidet stehen, ist es erlaubt, die Tefillin anzulegen. In den R\u00e4umen, in denen ein Teil der Leute nackt und ein anderer Teil bekleidet steht, braucht man seine Tefillin nicht abzulegen, noch sollte man dort am Anfang Tefillin anlegen. In den R\u00e4umen, in denen [alle] nackt stehen, soll man die Tefillin abnehmen und nat\u00fcrlich nicht anziehen.<\/p><\/li>\n<li><p>Mit umgelegten Teffilin darf man weder einen Friedhof betreten, noch sich einem Toten oder einem Grabe, bis auf die Entfernung von vier Ellen n\u00e4hern, auch darf man keine Teffilin anlegen, bevor man seine Bl\u00f6\u00dfe bedeckt, und seine Kleider angezogen; \u2014 wer eine Last auf dem Kopfe tr\u00e4gt, muss die Teffilin so lange ablegen, bis er sich dieser Last entledigt, selbst ein Tuch darf Derjenige, der die Teffilin umgelegt, nicht auf dem Kopfe haben; die gew\u00f6hnliche Kopfbedeckung hingegen ist es gestattet \u00fcber den Teffilin anzulegen.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn sich Tefillin oder eine Torahrolle in einem Raum befinden, ist es verboten, sexuelle Beziehungen einzugehen, es sei denn, sie werden entfernt oder in ein Gef\u00e4\u00df gelegt und dieses Gef\u00e4\u00df wird in ein zweites Gef\u00e4\u00df gelegt, das nicht f\u00fcr sie bestimmt ist. Wenn jedoch das zweite Gef\u00e4\u00df f\u00fcr sie bestimmt ist, werden sogar zehn Gef\u00e4\u00dfe als ein einziges Gef\u00e4\u00df betrachtet. Wenn jemand sie in zwei Gef\u00e4\u00dfe legt, kann er sie am Kopfende seines Bettes zwischen ein Kissen und ein Kopfkissen legen, solange sie nicht unter seinem Kopf sind, damit er sie sch\u00fctzen kann. Auch dann, wenn seine Frau mit ihm im Bett liegt.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Heiligkeit der Teffilin ist sehr gro\u00df, denn so lange sich diese an dem Kopfe und dem Arme des Menschen befinden, ist er gleichsam als gottesf\u00fcrchtig, dem\u00fcthig, nicht dem Leichtsinn und Geschw\u00e4tze ergeben, nicht b\u00f6sen Gedanken nachh\u00e4ngend, sondern als ein f\u00fcr Wahrheit und Gerechtigkeit ergl\u00fchender Mann zu betrachten; daher sollte sich eigentlich ein Jeder bem\u00fchen, dieselben den ganzen Tag \u00fcber anzuhaben, wie auch das Gebot lautet. Man erz\u00e4hlt von Rab, dem Sch\u00fcler unseres Lehrers, des Heiligen, dass man ihn nie vier Ellen weit habe gehen sehen ohne Torah, Schauf\u00e4den und Teffilin.<\/p><\/li>\n<li><p>Obgleich das Gebot lautet, sie den ganzen Tag \u00fcber anzuhaben, so ist dieses doch besonders w\u00e4hrend des Gebets anzuempfehlen; \u2014 die Weisen sagen: \u00bbWer das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab ohne Teffilin liest, ist gleichsam wie Derjenige, der gegen sich selbst ein falsches Zeugin\u00df ablegt\u00ab; wer aber das Anlegen der Teffilin g\u00e4nzlich vernachl\u00e4ssigt, \u00dcbertritt acht Gebote der Schrift, denn in den vier Abschnitten befinden sich Verordnungen, sowohl in Bezug auf die Kopf- wie auch auf die Hand-Thiphilin; \u2014 wer dagegen das Anlegen der Teffilin regelm\u00e4\u00dfig beobachtet, genie\u00dft eines langen Lebens, denn es hei\u00dft: \u00bbGott ist \u00fcber ihnen, sie werden leben.&#8220;<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"f\u00fcnftes-kapitel.\">F\u00fcnftes Kapitel.<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Die Mesusot werden verfertigt wie folgt: Die beiden Abschnitte \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab und \u00bbEs wird geschehen wenn Ihr gehorchet\u00ab werden auf ein St\u00fcck Pergament, in einer Spalte abgeschrieben, wobei unten und oben ein Rand, einen halben Fingernagel breit, wei\u00df gelassen wird; \u2014 sind sie in zwei oder drei Spalten geschrieben, so tut es auch nichts zur Sache, nur beobachte man streng, dass die Schrift sich nicht schl\u00e4ngele, nicht im Kreise oder Ovale geschrieben sei, in welchem Falle die Mesusa unzul\u00e4ssig w\u00e4re; gleichfalls unzul\u00e4ssig w\u00e4re sie, wenn die Abschnitte nicht in geh\u00f6riger Ordnung auf einander folgten. Eine, auf zwei Pergamentstreifen geschriebene Mesusa ist, \u2014 wenngleich die Streifen nachher zusammengen\u00e4ht worden w\u00e4ren, \u2014 nichtsdestoweniger dennoch unzul\u00e4ssig. \u2014 Aus alten Torahrollen oder Teffilin d\u00fcrfen keine Mesusot gemacht werden, ebensowenig darf eine Mesusa auf die R\u00e4nder einer Torah(rolle) geschrieben werden, weil man keinen Gegenstand von einer gr\u00f6\u00dfern Heiligkeit zu einer mindern herabw\u00fcrdigen darf.<\/p><\/li>\n<li><p>Man tut wohl daran, zwischen den Abschnitten \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab und dem \u00bbEs wird geschehen\u00ab, \u2014 einen Absatz, und zwar einen geschlossenen, zu machen; \u2014 doch ist es gestattet denselben auch offen zu machen, da, in der Torah, die Abschnitte nicht unmittelbar aufeinander folgen. Auch sind alle, in denselben vorkommende H\u00e4kchen streng zu beobachten, und zwar sind dies folgende in der Mesusa.<\/p><\/li>\n<li><p>Im ersten Abschnitte gibt es sieben mit H\u00e4kchen bezeichnete Buchstaben, und zwar jeder von ihnen mit drei Zain bezeichnet, n\u00e4mlich: Das Schin und das Ajin im Worte Schema, \u2014 das Nun, im Worte Naphschecha, die beiden Zain im Worte Mesusot, die beiden Tet\u2019s im Worte <em>Totafot<\/em>. Im zweiten Abschnitte gibt es sechs Buchstaben, deren jeder mit drei Zain versehen wird, n\u00e4mlich: Das Gimmel im Worte Degancha, die beiden Zain im Worte Mesusot, die beiden Tet\u2019s im Worte <em>Totafot<\/em>, wie auch das Zain im Worte Haarez. Hat man beim Schreiben diese H\u00e4kchen ganz vernachl\u00e4\u00dfigt, oder in gr\u00f6\u00dferer oder minderer Zahl angebracht, so werden dadurch die Mesusot nicht unzul\u00e4ssig; \u2014 sind letztere dagegen nicht auf Linien geschrieben, oder wurde die Grammatik in Hinsicht auf das Complete und Defecte nicht beobachtet, oder auch nur ein Buchstabe auf der Innenseite zuviel geschrieben, so sind sie unzul\u00e4ssig.<\/p><\/li>\n<li><p>Es ist allgemeine Sitte, auf der Aussenseite der Mesusot, dem Abs\u00e4tze zwischen den beiden Abschnitten gegen\u00fcber, das Wort Schaddai (Allm\u00e4chtiger) anzubringen; \u2014 dieses kann erlaubt werden, weil es gerade auf der Aussenseite geschieht. \u2014 Diejenigen aber, welche auf der Innenseite der Mesusot die Namen der Engel, von Heiligen, oder sonst irgend geheimni\u00dfvolle Zeichen oder Schn\u00f6rkel anbringen, sind als zu derjenigen Klasse von Menschen geh\u00f6rend zu betrachten, die keinen Anteil am zuk\u00fcnftigen Leben haben; denn nicht allein, dass diese Narren dadurch die gottgef\u00e4llige Handlung entw\u00fcrdigen und vernichten, sondern sie machen auch die Anerkennung der Einheit des Namens des Heiligen, gelobt sei Er! \u2014 und die Liebe und den Gehorsam gegen Ihn, \u2014 zu einem Amulete des Eigennutzes, wie es ihrem th\u00f6richten Verstande d\u00fcnkt, \u2014 indem ein solches Amulet doch h\u00f6chstens nur den Torheiten der Welt einen Nutzen gew\u00e4hren k\u00f6nnte.<\/p><\/li>\n<li><p>Man tut wohl daran, das Wort \u00bbAuf der Erde\u00ab ganz in die letzte Zeile, sei es am Anfange derselben, oder in der Mitte, zu setzen; \u2014 bei allen Kalligraphen ist es zum Gebrauche geworden, die Mesusot in 22 Zeilen, und die Worte \u00bbAuf der Erde\u00ab am Anfange der letzten zu schreiben. Folgende nun sind die Anfangsw\u00f6rter jeder Zeile. 1) Schema (H\u00f6re). 2) \u00bbHe\u00ab (der Name Gottes). 3) Hadewarim (die Worte). 4) Lebhanecha (deinen Kindern). 5) Ubhschachbecha (und an deinem Niederliegen). 6) Bejn (zwischen). 7) Wehaja (und es wird geschehen). 8) Mezaweh (gebiete). 9) Bechol (mit ganzem). 10) Jooreh (Fr\u00fchregen). 11) Essebh (Gras). 12) Pen (wie leicht!). 13) Wehischtachwithem (und Ihr werdet Euch b\u00fccken). 14) Haschamajim (der Himmel, die Luft). 15) Weabhadethem (und Ihr werdet vernichtet werden). 16) Wessamtem (und Ihr sollt tun). 17) Autom (sie). 18) Autom (sie). 19) Baderech (unterwegs). 20) Ubhischaarecha (und an deinen Toren). 21) Ascher (dass). 22) Al haarez (auf der Erde).<\/p><\/li>\n<li><p>Bei dem Zusammenrollen der Mesusot, \u2014 beginne man am Ende derselben, so dass, beim Aufrollen derselben, man sie vom Anfange bis zum Schlusse lesen k\u00f6nne; \u2014 nachdem man sie zusammengerollt, stecke man sie in ein ausgeh\u00f6hltes Rohr, St\u00fcck Holz oder dergleichen, und befestige selbiges dann mit einem Nagel an der T\u00fcrpfoste, oder mache in letztere eine H\u00f6hlung, und stecke die Mesusa hinein.<\/p><\/li>\n<li><p>Vor dem Befestigen der Mesusa spreche man den Segen: \u00bbGelobet seist Du, Ewiger, unser Gott, K\u00f6nig der Welt, der uns geheiliget durch seine Gebote, und uns gehei\u00dfen eine Mesusah zu befestigen\u00ab; beim Schreiben aber spreche man keinen Segen, denn die Erf\u00fcllung des Gebotes liegt im Befestigen der Mesusa.<\/p><\/li>\n<li><p>H\u00e4ngt man die Mesusa an einem Stocke auf, so gen\u00fcgt dieses nicht, denn dies hei\u00dft nicht \u00bbbefestigen\u00ab; \u2014 hat man dieselbe hinter der T\u00fcr angebracht, so ist das Gebot so gut wie Unerf\u00fcllt geblieben, \u2014 hat man den T\u00fcrpfosten durchbohrt, und die Mesusa wie einen Stift hineingezw\u00e4ngt, so dass sie einem, durch ein Brett geschobenen Nagel \u00e4hnlich sieht, so ist sie unzul\u00e4ssig; gleichfalls, wenn dieselbe auf die Tiefe einer Handbreite in den Pfosten eingelassen worden; \u2014 schneidet man ein Rohr, steckt dann die Mesusa hinein, und vereinigt dieses Rohr mit andern, um aus allen diesen Rohren einen T\u00fcrpfosten zu bilden, so ist dieses auch unzul\u00e4ssig, da die Anbringung der Mesusa vor Verfertigung des T\u00fcrpfostens stattfand.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Mesusot eines Privathauses m\u00fcssen alle sieben Jahre zwei Mal untersucht werden, dagegen diejenigen eines Gemeindegeb\u00e4udes nur zwei Mal in einem Jubil\u00e4um; weil doch zu besorgen ist, dass etwa ein Buchstabe sich abgel\u00f6set oder verwischt habe, durch die denselben von den W\u00e4nden M\u00f6glicherweise mitgeteilte F\u00e4ulni\u00df.<\/p><\/li>\n<li><p>Jeder, ohne Ausnahme, ist zur Anbringung der Mesusot in seiner Wohnung verpflichtet, selbst Frauen und Knechte nicht ausgenommen; sogar Kinder hat man dazu zu gew\u00f6hnen. Mietet jemand ein Haus im Auslande, oder wohnt jemand, im Lande Israel, in einem Gasthause, so befreit dieses ihn, auf drei\u00dfig Tage lang, von der Verpflichtung des Anbringens der Mesusot; \u2014 wer aber ein Haus im Lande Israel mietet, ist sogleich zur Anbringung der selben verpflichtet.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn jemand seinem N\u00e4chsten ein Haus vermietet, so ist es die Pflicht des Mieters, die Mesusot anzuschaffen, selbst in dem Falle, dass die Anbringung derselben im Miets-Gelde mit verrechnet wurde, \u2014 weil der Bewohner, nicht das Haus, mesusapflichtig ist. Beim Ausziehn aus dem Hause darf der Mieter die Mesusot nicht mit nehmen, es sei denn, dass das Haus einem Heiden geh\u00f6rte, in letzterm Falle lasse er sie nicht zur\u00fcck.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"sechstes-kapitel.\">Sechstes Kapitel.<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Es gibt zehn Bedingungen, unter denen der Bewohner eines Hauses zur Anbringung der Mesusot verpflichtet ist: 1) Muss das Haus wenigstens vier Ellen im Quadrat messen. 2) Muss es wenigstens zwei Pfosten haben. 3) Muss es eine Decke haben. 4) Muss es einen Tragebalken haben. 5) M\u00fcssen T\u00fcrfl\u00fcgel da sein. 6) Muss der Eingang wenigstens zehn Handbreiten hoch sein. 7) Muss das Haus kein heiliges sein. 8) Muss es zur Wohnung f\u00fcr Menschen bestimmt sein. 9) Muss es zu einer ehrbaren Wohnung bestimmt sein. 10) Muss es zur best\u00e4ndigen Wohnung bestimmt sein.<\/p><\/li>\n<li><p>Hat ein Haus weniger als vier Quadrat-Ellen an Raumgehalt, so ist es der Mesusapflicht enthoben; betr\u00e4gt der Fl\u00e4cheninhalt vier Ellen im Quadrat, so ist es dadurch schon mesusapflichtig, wenngleich die Form desselben rund oder f\u00fcnfeckig w\u00e4re.<\/p><\/li>\n<li><p>Eine Exedra [<em>Exedra<\/em> ist ein nischenartiger Raum, der sich auf einen Hof, Platz oder eine Halle \u00f6ffnet.], n\u00e4mlich ein Raum, der nur von drei W\u00e4nden und der Decke dar\u00fcber eingeschlossen ist, wird, ob gleich sich an der vierten Seite auch zwei Pfosten bef\u00e4nden, dennoch nicht f\u00fcr mesusapflichtig angesehn, weil diese Pfosten nur zum Tragen der Decke, und nicht zur Einfassung einer T\u00fcr angebracht sind, \u2014 gleichfalls, wenn eine Decke, ohne W\u00e4nde, an allen Seiten nur auf S\u00e4ulen ruht, ist sie, wenngleich der \u00e4u\u00dfern Form nach, einem Hause \u00e4hnlich, \u2014 dennoch von der Pflicht der Mesusot befreit, weil keine T\u00fcrpfosten vorhanden, und die S\u00e4ulen nur zum Tragen der Decke dienen und bestimmt sind.<\/p><\/li>\n<li><p>Ein Haus, welches zwar von beiden Seiten Pfosten, und eine \u00d6ffnung hat, wo sich aber \u00fcber Letzterer statt eines Tragebalkens ein bogenartiges Gew\u00f6lbe befindet, ist nur dann mesusapflichtig, wenn die beiden Pfosten wenigstens zehn Handbreiten hoch sind, erreichen sie aber diese H\u00f6he nicht, so sind sie dieser Pflicht \u00fcberhoben, weil kein Tragebalken da ist.<\/p><\/li>\n<li><p>Ein Haus ohne Lage ist ebenfalls von dieser Pflicht befreit; \u2014 ist es jedoch teilweise gedeckt, so scheint es mir, dass, wenn die Decke sich \u00fcber der T\u00fcr befindet, das Haus demnach mesusapflichtig sei, in diesem Falle aber erst die T\u00fcrfl\u00fcgel eingesetzt, und dann erst die Mesusa angebracht werden muss.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Tempelberg, die Nebenzimmer desselben, die Tempelhallen, Synagogen und <em>Bejt-Hamidrasch<\/em>, in welchen keine Wohnungen angebracht sind, \u2014 werden ebenfalls der Mesusapflicht enthoben, weil sie Heiligth\u00fcmer bilden; \u2014 Synagogen aber in D\u00f6rfern, wo gew\u00f6hnlich Reisende wohnen, ebenfalls die Synagogen in gro\u00dfen St\u00e4dten, \u2014 wenn sie mit Nebenwohnungen versehn sind, \u2014 werden aus diesem Grunde mesusapflichtig; kein Tor im Tempel war mit einer Mesusa versehen, ausgenommen das Tor des Nikanor, und das darauf folgende nach innen, wie auch das Zimmer des Parhedrion, weil Letzteres dem Hohenpriester, w\u00e4hrend der sieben Absonderungstage, zur Wohnung diente.<\/p><\/li>\n<li><p>Eine Scheuer, ein Stall, Holzremise, Kornspeicher, \u2014 sind nicht mesusapflichtig, denn es hei\u00dft \u00bbDeines Hauses\u00ab also nur des Hauses, welches f\u00fcr dich bestimmt ist, nicht aber dergleichen Baulichkeiten; \u2014 daher sind Mehlh\u00e4user, wo Frauen zuweilen sitzen, und sich sogar schm\u00fccken, wohl mesusapflichtig, weil ein Raum darin gleichsam zur menschlichen Wohnung bestimmt ist. Ein Torhaus, eine Exedra, ein S\u00e4ulengang, ein Garten, ein Tierzwinger, \u2014 sind von der Mesusapflicht frei, weil sie nicht zu Menschenwohnungen bestimmt waren; \u2014 in dem Falle aber, dass mesusapflichtige H\u00e4user gegen jene Geb\u00e4ude hin ge\u00f6ffnet waren, so sind selbige ebenfalls dieser Pflicht unterworfen.<\/p><\/li>\n<li><p>Daher sind Tore an H\u00f6fen, an Sackg\u00e4\u00dfchen, an St\u00e4dten und Residenzen mesusapflichtig, weil mesusapflichtige H\u00e4user gegen dieselben hin ge\u00f6ffnet sind, \u2014 sogar, wenn zehn H\u00e4user, eines in\u2019s andere gehen, so werden alle durch die Mesusapfiichtigkeit des innersten, ebenfalls dieser Pflicht teilhaftig; \u2014 aus diesem Grunde bestimmten die Weisen, dass das Tor, welches von einem Garten nach dem Hofe f\u00fchrt, ebenfalls mesusapflichtig sein solle.<\/p><\/li>\n<li><p>Ein Badehaus, eine Tauchbadeanstalt, ein Garten haus, \u2014 sind der Mesusapflicht enthoben, weil selbige nicht als Ehrenwohnung dienen. Die Laubh\u00fctte am Lauberh\u00fcttenfeste, wie auch die Caj\u00fcten in den Schiffen, sind ebenfalls dieser Pflicht erledigt, weil sie keine best\u00e4ndigen Wohnungen bilden. Wenn von zwei Glash\u00fctten, eine in der andern steht, so ist die \u00e4u\u00dfere nicht mesusapflichtig, weil sie nicht zur best\u00e4ndigen Wohnung dient. Die Buden in den Marktflecken sind gleichfalls, aus eben demselben Grunde, nicht zur Mesusapflicht angehalten.<\/p><\/li>\n<li><p>Hat ein Haus mehrere T\u00fcren, obgleich gew\u00f6hnlich nur eine derselben von dem Bewohner dieses Hauses zum Ein- und Ausgehen benutzt wird, so m\u00fcssen dennoch alle mit Mesusot versehen werden; f\u00fchrt eine kleine T\u00fcr vom Hause aus zum Boden, so ist diese ebenfalls mesusapflichtig; jedes Zimmer in einem Hause, selbst wenn mehrere derselben hintereinander folgen, \u2014 muss mit einer Mesusa versehen werden, weil alle doch zur Wohnung f\u00fcr den Menschen, und zwar auf l\u00e4ngere Zeit, bestimmt sind.<\/p><\/li>\n<li><p>Eine T\u00fcr, welche vom <em>Bejt-Hamidrasch<\/em> zu jemandes Wohnung f\u00fchrt, ist, wenn der Bewohner der letztere durch diese T\u00fcr zu gehen pflegt, ebenfalls mesusapflichtig, \u2014 an den T\u00fcren, welche zwei H\u00e4user vereinigen, sind die Mesusot dort anzubringen, wo die T\u00fcrangeln sichtbar sind.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Stelle in dem Raum der T\u00fcre, wo die Mesusa angebracht werden muss, ist: eine Handbreite von der Au\u00dfenseite, am Anfange des oberen Drittels der T\u00fcrh\u00f6he, \u2014 hat man sie h\u00f6her angebracht, so ist dabei auch nichts verloren, wenn sie nur eine Handbreite weit vom Tragebalken angebracht ist; auch muss sie zur rechten Seite des Eingangs in\u2019s Haus befestigt sein. Ein Haus, das mehreren Eigenth\u00fcmern geh\u00f6rt, ist ebenfalls mesusapflichtig.<\/p><\/li>\n<li><p>Ein Jeder ist verpflichtet, das Gesetz der Mesusa streng zu beobachten, weil sie die immerw\u00e4hrende Pflicht eines Jeden ist; wer dieselbe aber beobachtet, wird auch jedes mal beim Ein- und Ausgehen die Anerkennung der Einheit des Namens, des Namens des Heiligen, gelobt sei Er, sich ins Ged\u00e4chtni\u00df rufen, der Liebe zu ihm sich errinnern, aus der Schl\u00e4frigkeit des irdischen Irrwandels erwachen, und einsehen, dass es nichts, so immerdar und in Ewigkeit Bestehendes gebe, wie das Allwissen des Weltensch\u00f6pfers, \u2014 und alsobald wird er zur Einsicht gelangen, und wandeln auf dem Pfade der Gerechtigkeit. Die ersten Weisen sagten: Wer Teffilin am Haupte und Arme, Schauf\u00e4den am Kleide, und Mesusa an den T\u00fcren habe, \u2014 hat die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr sich, dass er nicht s\u00fcndigen werde, weil er so viele Warner hat; \u2014 diese sind gleichsam seine Schutzengel, die ihn vor der S\u00fcnde bewahren, wie es auch hei\u00dft: \u00bbEs ruhet der Engel Gottes rings um Seine Frommen, und errettet sie\u00ab.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"siebentes-kapitel.\">Siebentes Kapitel.<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>In Folge eines schriftlichen Gebotes ist jeder Israelit verpflichtet, sich, zu seinem eigenen Gebrauche, eine Torah(rolle) anzuschaffen, denn es hei\u00dft (5 B. M. 31) \u00bbUnd jetzt schreibt euch das Lied\u00ab, was so viel sagen will, wie: Schreibt euch die Torah, in welcher sich das Lied befindet, \u2014 weil eigentlich die Torah nicht in einzelnen Abschnitten geschrieben werden darf. Selbst in dem Falle, dass Eltern eine Torah(rolle) dem Kinde als Erbst\u00fcck hinter lie\u00dfen, ist es dennoch Pflicht des Letzteren, sich eine solche aus eigenen Mitteln anzuschaffen. \u2014 Wenn aber sich jemand eine Torah(rolle) selbst schrieb, so gilt dieses eben so viel, als h\u00e4tte er selbige vom Berge Sinai empfangen. Ist jedoch jemand nicht im Stande, das Schreiben selbst zu bewerkstelligen, so mag er solches von einem Andern tun lassen, wer aber, bei der Corcectur einer Torah(rolle), auch nur einen einzigen Buchstaben verbessert, dessen Verdienst ist eben so gro\u00df, als habe er dieselbe selbst geschrieben.<\/p><\/li>\n<li><p>Dem K\u00f6nige ist es Pflicht, au\u00dfer der, ihm als Privatmann zugeh\u00f6renden Torah(rolle), noch eine andere, in seiner Eigenschaft als K\u00f6nig, f\u00fcr sich anzuschaffen, denn es hei\u00dft (5 B.M. 17,18) \u00bbUnd es geschehe, wenn er auf dem Throne seines K\u00f6nigreichs sitzen wird, so schreibe er, u. s. w.\u00ab Diese zweite Torah(rolle) wird nach der, in der Tempelhalle sich befindenden, durch das gro\u00dfe Gerichtstribunal revidirt. \u2014 Die Rolle, die er als Privatmann besitzt, wird in seiner Schatzkammer niedergelegt, die andere aber f\u00fchre er stets bei sich; er m\u00f6ge in den Krieg ziehen, oder aus dem Kriege heimkehren, zu Gerichte oder selbst nur bei Tische sitzen, \u2014 stets muss er sie vor Augen haben, denn es hei\u00dft \u00bbUnd sie sei mit ihm, und er lese darin alle Tage seines Lebens\u00ab.<\/p><\/li>\n<li><p>Hatte der K\u00f6nig vor seiner Thronbesteigung keine Torah(rolle) besessen, so muss er deren zwei anfertigen lassen, von welchen die eine in seiner Schatzkammer aufbewahrt, die andere stets bei ihm bleiben muss, ausgenommen bei Nacht, oder auch am Tage, wenn er ein Bad nimmt, oder auch sonst der Ruhe pflegt.<\/p><\/li>\n<li><p>War eine Torah(rolle) ohne Linien, oder teils auf <em>Gewil<\/em>, teils auf Kelaf (<em>Klaf<\/em>) geschrieben worden, so ist sie unzul\u00e4ssig, bis sie entweder ganz auf <em>Gewil<\/em>, oder ganz auf Kelaf (<em>Klaf<\/em>) geschrieben worden; \u2014 die Schrift muss ganz besonders sch\u00f6n sein, \u2014 zwischen je zwei und zwei W\u00f6rtern muss ein Zwischenraum von der Gr\u00f6\u00dfe eines kleinen Buchstabens freigelassen werden, zwischen je zwei Buchstaben ein Raum von der Breite eines Haares, und zwischen den Zeilen ein Raum von der Breite einer Zeile. \u2014 Die L\u00e4nge jeder Zeile muss drei\u00dfig Buchstaben betragen, so dass n\u00e4mlich drei Mal das Wort Lemischpeghothechem (nach euren Familien) in einer Zeile Raum finde; \u2014 dies ist die, f\u00fcr alle Spalten bestimmte Breite, \u2014 w\u00e4re diese geringer, so w\u00fcrde das Geschriebene wie ein Brief aussehn, w\u00e4re sie betr\u00e4chtlicher, so k\u00f6nnte das Auge (in der Abwechselung der zu lesenden Zeilen) sich verlieren.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Schrift darf nicht verkleinert werden, um an Raum zwischen den Abs\u00e4tzen zu gewinnen; ebenso darf man von einem, aus f\u00fcnf Buchstaben bestehenden, Worte nicht zwei der Letztern in, und drei au\u00dferhalb der Spalte schreiben, wohl aber drei Buchstaben in, und zwei au\u00dferhalb derselben; \u2014 blieb jedoch in der Zeile nicht so viel Raum, um drei Buchstaben zu fassen, so lasse man den Platz leer, und beginne eine neue Zeile.<\/p><\/li>\n<li><p>Ein kurzes Wort, von nicht mehr als zwei Buchstaben, darf nicht zwischen den Spalten angebracht werden, sondern man beginne damit eine neue Zeile, traf es sich aber, dass in der Zeile ein Wort von zehn, oder ungef\u00e4hr so viel Buchstaben zu schreiben war, und die Zeile hatte nicht hinreichenden Raum daf\u00fcr, so bringe man nur die eine H\u00e4lfte in die Spalte, die andere dagegen au\u00dferhalb derselben; geht auch dies nicht an, so lasse man den Raum leer, und beginne eine neue Zeile.<\/p><\/li>\n<li><p>Zwischen jedem der f\u00fcnf B\u00fccher Mosches, muss ein leerer Raum von vier Zeilen Breite gelassen werden, nicht weniger, und nicht mehr, \u2014 darauf beginne man das folgende Buch mit der f\u00fcnften Zeile; \u2014 das Schlu\u00dfwort der Torah muss in die Mitte der letzten Zeile der Spalte geschrieben werden; sollten in letzterer aber noch viele Zeilen \u00fcbrig bleiben, so mache man die Zeilen k\u00fcrzer, um bis zur letzten Zeile der letzten Spalte gelangen zu k\u00f6nnen, die nun nicht ganz ausgef\u00fcllt werden darf, weil man hier zu beobachten hat, dass die Worte: \u00bbVor den Augen des ganzen Israel\u00ab in der Mitte der letzten Zeile schlie\u00dfen.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch hat man strenge zu beobachten: Die gro\u00dfen, und die kleinen Buchstaben, die bezeichneten, und die besonders abweichenden, wie z. B. die zusammengezogenen \u00bbPe\u00ab, und die gekr\u00fcmmten Buchstaben, ganz so, wie die Schreiber sie von einander abgeschrieben, \u2014 ebenfalls achte man auch auf die Kronenh\u00e4kchen und deren Anzahl, da es Buchstaben gibt, welche nur ein H\u00e4kchen, andere wieder, welche deren sieben haben, \u2014 alle H\u00e4kchen aber haben die Form eines Zain, und sind Haarfein.<\/p><\/li>\n<li><p>Indessen sind alle diese Bedingungen nur als besondere Genauigkeit in der Pflichterf\u00fcllung anempfohlen, \u2014 hat man jedoch in dieser Hinsicht Etwas abge\u00e4ndert, \u2014 die Kronhakchen gar nicht beobachtet, sondern alle Buchstaben nach ihrer Urform geschrieben, oder auch die Zeilen mehr gen\u00e4hert oder entfernt, l\u00e4nger oder k\u00fcrzer gemacht, so ist die Torah(rolle) dennoch als zul\u00e4ssig zu betrachten, wenn nur die Buchstaben hin und wieder nicht zusammmgeflossen, \u2014 nichts fehlt, nichts Usberfl\u00fcssiges geschrieben, kein Buchstabe unleserlich und keine Ver\u00e4nderung in den offnen Abs\u00e4tzen ist.<\/p><\/li>\n<li><p>Au\u00dferdem gibt es noch Einzelheiten, die in der Gemara zwar nicht aufgez\u00e4hlt, von den Schreibern jedoch allgemein angenommen sind, und als Tradition von Generation auf Generation forterben, n\u00e4mlich: dass die Zeilenzahl in jeder Spalte nicht weniger als acht und vierzig, und nicht mehr als sechzig betrage, \u2014 dass der Absatz zwischen zwei Abschnitten, wie die neun Buchstaben: dass, dass, dass, gro\u00df sei, dass vor dem Liede am roten Meere folgende W\u00f6rter: Habaim, Bajabascha, der Name des Ewigen, Meth, Mimizrajim, \u2014 den Anfang von f\u00fcnf Zeilen bilden, ebenso, dass, nach diesem Liede, f\u00fcnf Zeilen mit den W\u00f6rtern: Watikagh, Aghreha, Ssu\u00df, Wajeizuh, Wajawou, beginnen. Vor dem Liede \u00bbVernehmet\u00ab, bilden die W\u00f6rter: Weaidah, Agharei, Haderech, Beacherith, Lehachissoo, Kahal, \u2014 sechs Zeilen, und nach diesem Liede Wajawoh, Ledaber, Ascher, Hasoth, Ascher, f\u00fcnf W\u00f6rter.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber auch alle diese Bedingungen sind nur als besondere P\u00fcnklichkeit zu betrachten, so dass durch Unterlassung derselben die Schrift keinesweges unzul\u00e4ssig wird; wurde dagegen etwas Completes \u2014 defect, oder das Defecte complet geschrieben, oder ein Wort im Texte, welches in den Glossen anders gelesen wird, als es eigentlich geschrieben werden soll, z. B. wenn Jischkawena statt Jischgalena geschrieben worden, oder Ubhithghorim statt Ubhapholim, und dergl., oder auch, wenn ein offener Absatz mit dem Schlu\u00dfzeichen, oder ein geschlossener mit dem offnen Abschnittszeichen bezeichnet, oder das Lied (am roten Meere \u00bbUnd vernehmet&#8220;), wie die \u00fcbrige prosaische Schrift, oder ein prosaischer Abschnitt wie das Lied geschrieben worden, so ist die Schrift unzul\u00e4ssig, und besitzt auch nicht die Heiligkeit einer Torah(rolle), sondern ist als ein gew\u00f6hnlicher Pentateuch zu betrachten, woraus Schulknaben unterrichtet werden.<\/p><\/li>\n<li><p>Eine nicht korrigirte Torah(rolle) darf in diesem Zustande nicht l\u00e4nger als drei\u00dfigTage bleiben,sondern muss entweder korrigirt, oder bei Seite gelegt werden; \u2014 eine Torah(rolle), welche nicht mehr als drei Fehler auf jeder Spalte hat, kann noch korrigirt werden, sind deren aber vier in der Spalte, so muss man sie bei Seite legen, \u2014 war der gr\u00f6\u00dfte Teil der Torah(rolle) korrigirt, und es fanden sich, in dem noch nicht durchgesehenen Theile, zu je vier Fehler in jeder Spalte, aber, auch wenn nur in einer einzigen, weniger als vier, so darf die Correktur fortgesetzt werden.<\/p><\/li>\n<li><p>Dieses hat jedoch nur Bezug auf den Fall, wo das Complete defect geschrieben worden, und man demzufolge gen\u00f6tigt worden, die ausgelassenen Buchstaben zwischen die Zeilen zu schreiben; \u2014 war dagegen das Defecte als complet geschrieben, so kommt es gar nicht auf die Zahl der Fehler an, die sich in der Spalte vorfinden, und man kann im Corrigiren fortfahren, da man nur zu radiren braucht, ohne n\u00f6tig zu haben die Zwischenzeilen zu f\u00fcllen.<\/p><\/li>\n<li><p>Es ist erlaubt die Torah in f\u00fcnf B\u00fcchern zu schreiben, wodann sie jedoch nicht mehr die Heiligkeit einer Torah(rolle) hat; auf keinen Fall aber darf man sie in einzelnen Rollen, von nur einigen Abschnitten, schreiben, auch darf man f\u00fcr Knaben nicht einzelne Rollen schreiben, um sie daraus lernen zu lassen; \u2014 hatte man jedoch dabei gleich die Absicht, dieselben mit der Zeit bis zum Schlusse eines Buches zu erg\u00e4nzen, so ist es gestattet. Schreibt man eine Rolle in Zeilen von je drei W\u00f6rtern, so ist selbige zul\u00e4ssig.<\/p><\/li>\n<li><p>Es ist erlaubt die Torah mit den Propheten und Hagiographen in einen Band zu binden, wodann es aber nothwendig ist, zwischen je zwei B\u00fcchern des Pentateuchs vier Zeilen, und zwischen je zwei Propheten drei Zeilen Raum zu lassen, sogar nach jedem der zw\u00f6lf Propheten ebenfalls drei Zeilen, damit, wenn man dieselben trennen wollte, man dieses tun k\u00f6nne. Die Reihenfolge der Propheten ist folgende: Josua, Richter, Samuel, K\u00f6nige, Jeremias, Jehghezekiel, Jesaias, und die Zw\u00f6lf; \u2014 die Reihenfolge der Hagiographen ist: Ruth, Psalmen, Hiob; Spr\u00fcche, Prediger und Hohelied Salomonis, Klagelieder, Daniel, Esther und die Chronika.<\/p><\/li>\n<li><p>Alle heiligen Schriften m\u00fcssen durchaus auf Linien geschrieben werden, selbst auf gew\u00f6hnliches Papier, \u2014 drei W\u00f6rter jedoch ist erlaubt ohne Linien zu schreiben, keinesfalls aber mehr; \u2014 ein Band, worin der Pentateuch, die Propheten und die Hagiographen sich zusammen befinden, hat nicht die Heiligkeit einer besondern Torah(rolle), sondern nur die eines Buches aus dem Pentateuch, weil sowohl jeder Mangel wie jeder Ueberflu\u00df, in Bezug auf Heiligkeit, in gleichem Verh\u00e4ltnisse stehen.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"achtes-kapitel.\">Achtes Kapitel.<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Ein offener Abschnitt kann zweierlei Art sein; \u2014 schlie\u00dft er in der Mitte einer Zeile, so muss der \u00fcbrige Raum in derselben leer bleiben, so dass der, darauf folgende Abschnitt, mit dem Anfange einer neuen Zeile begonnen wird; jedoch hat dieses nur dann seine Giltigkeit, wenn von der Zeile so viel, wie ungef\u00e4hr f\u00fcr neun Bachstaben Raum bleibt; \u2014 blieb aber nur weniger nach, oder endigte der Abschnitt mit der Zeile selbst, so muss man au\u00dferdem eine ganze Zeile leer lassen, und den daraus folgenden Abschnitt erst mit der dritten Zeile beginnen.<\/p><\/li>\n<li><p>Ein geschlossener Abschnitt kann dreierlei Art sein: 1) Endigte der erste Abschnitt in der Mitte einer Zeile, so lasse man in derselben Zeile so viel Raum, wie n\u00f6tig ist, und beginne am Ende dieser Zeile mit einem Worte aus dem Anfange des zweiten Abschnittes, so, dass sie gleichsam etwas Geschlossenes bilde, indem der \u00fcbrig gelassene Raum davon eingeschlossen ist. 2) Blieb von der Zeile aber nicht so viel \u00fcbrig, um in derselben den n\u00f6tigen Zwischenraum zu lassen, und noch das erste Wort des n\u00e4chsten Abschnittes zuzuschreiben, so lasse man den Rest der Zeile leer, aber auch ebenfalls noch Etwas von der darauf folgenden, so, dass der darauf folgende Abschnitt erst von der Mltte der n\u00e4chsten Zeile beginne. 3) Wurde endlich der erste Abschnitt mit dem Schlusse der Zeile beendigt, so lasse man in der n\u00e4chsten den geh\u00f6rigen Zwischenraum, und beginne den n\u00e4chsten geschlossenen Abschnitt in der Mitte der n\u00e4chsten Zeile; folglich wird jeder offene Abschnitt immer am Anfange einer Zeile, ein jeder geschlossene dagegen, in der Mitte einer solchen beginnen.<\/p><\/li>\n<li><p>Eine Torah(rolle) nun, die, in Bezug auf das \u00bbComplet\u00ab und \u00bbDefect\u00ab, nicht korrigirt ist, kann, wie wir oben gezeigt, hergestellt und verbessert werden; bestand dagegen das Fehlerhafte im leeren Raume zwischen den Abschnitten, d.&nbsp;h. war ein offner Abschnitt als geschlossen, oder ein geschlossener als offen bezeichnet worden, oder \u00fcberhaupt die Schrift unterbrochen, und ein leerer Raum gelassen, wo gar kein Abschnitt vorhanden, oder auch umgekehrt, wenn die Schrift ganz ohne Absatz fortgesetzt, wo der Schlu\u00df eines Abschnittes stattfinden sollte, und endlich, wenn die Form des Liedes abge\u00e4ndert worden, \u2014 so ist die Torah(rolle) unzul\u00e4ssig, und auch nur dadurch wieder herzustellen, dass die ganze Spalte, in der der Fehler sich befand, beseitigt werde.<\/p><\/li>\n<li><p>Da ich aber in allen Torahrollen, die ich geseh\u2019n, eine sehr gro\u00dfe Fehlerhaftigkeit bemerkt, und auch die Masoreten (Bibel &#8211; Orthographen) in ihren Schriften, \u00fcber die geschlossenen und offenen Abschnitte, verschiedener Meinung sind, je nach den Torahrollen, die sie vor Augen hatten, und auf die sie sich verlie\u00dfen, \u2014 finde ich es f\u00fcr n\u00f6tig, hier alle Abschnitte aus der Torah, sowohl die offnen wie die geschlossenen, wie auch die Form der Lieder, hier anzugeben, damit nach dieser alle Torahrollen revidirt und korrigirt werden k\u00f6nnen; \u2014 die Torah(rolle), auf welche wir uns in dieser Hinsicht verlie\u00dfen, ist die, in Aegypten so ber\u00fchmte Schrift, welche alle vierundzwanzig B\u00fccher umfa\u00dft, und die in Jerusalem seit vielen Jahren als Norm f\u00fcr alle Revisionen der heiligen B\u00fccher diente, indem sie des allgemeinen Vertrauens geno\u00df, weil Ben-Ascher dieselbe, als er sie \u00fcbersetzte, mehre Jahre hindurch analytisch durchgenommen und revidirt; auch habe ich selbst mich nach derselben gerichtet, als ich mir, der Pflicht gem\u00e4\u00df, eine Torah schrieb.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Buch Bereschit (1 B. M.)<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbEs werde eine Ausdehnung\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Wasser m\u00f6gen sich sammeln\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs werden Lichter\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Wasser m\u00f6gen f\u00f6rdern\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Erde bringe hervor\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es wurde beendigt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDas ist die Geschichte des Himmels\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese alle bilden offene Abschnitte, und zwar, der Zahl nach sieben.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbZur Frau sprach Er\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd zu Adam sprach Er\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese beiden sind geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es sprach Gott, der Ewige\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>dieser Abschnitt ist offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Mensch wu\u00dfte\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDieses ist das Buch\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Scheth\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Enosch\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Keinan\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Mehalalel\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Jered\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Ghanoch\u00ab (Enoch);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Methuschellagh\u00ab Methusalem);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Lemmech&#8220;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Noach\u00ab (Noah);<\/li>\n<\/ul>\n<p>alle diese elf Abschnitte sind geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sah\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDieses sind die Begebenheiten Noachs\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese beiden sind offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Gott sprach zu Noach\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Gott redete zu Noach\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Gott sprach zu Noach\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei sind geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es waren die Kinder Noachs\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd dies sind die Begebenheiten der Kinder Noachs\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Kenaan gebar\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd dem Schem wurde geboren\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd die ganze Erde war eine Lippe\u00ab (Sprache):<\/li>\n<li>\u00bbDieses sind die Begebenheiten des Schem\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Arpachschad lebte\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Schellagh lebte\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Eber\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Peleg\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Reu\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Srug\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Nachor\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es lebte Terach\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese acht Abschnitte sind geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Abram\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es war eine Hungersnot\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es war in den Tagen Amrafels\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese drei sind offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbNach diesen Begebenheiten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Sarai (Sarahs die Frau Abrams\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Abram war\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Gott sprach zu Abraham\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier sind geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es offenbarte sich ihm\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd er ging von dort\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige gedachte der Sarah\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es geschah zu dieser Zeit\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es war nach\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es war nach diesen Begebenheiten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es waren die Lebenstage Sarah\u2019s\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>alle vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Abraham war alt\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Abraham nahm noch\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd dies sind die Begebenheiten Jischmals\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd dies sind die Begebenheiten Jitzchaks\u00ab (Isaaks)<\/li>\n<li>\u00bbUnd es war eine Hungersnoth\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>alle vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Essaw (Esau) war\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es geschah\u2019 als Jitzchak alt wurde\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Jakob zog weg\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es schickte Jakob\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Jakob kam\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Dinah ging aus\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Gott sprach\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Gott offenbarte sich\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es waren der Kinder Jakobs\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd dies sind die Begebenheiten Essaws\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>alle vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDieses sind die Kinder Seirs\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd diese sind die K\u00f6nige\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Jakob sa\u00df\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es geschah\u2019 zu dieser Zeit\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>alle drei offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Joseph wurde hinuntergebracht nach Aegypten\u00ab; geschlossen.<\/li>\n<li>\u00bbUnd es war nach dieser Begebenheit\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es war am Schlu\u00df\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es trat zu ihm\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd folgende sind die Namen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd den Jehuda\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es geschah\u2019 nach dieser Begebenheit\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Jakob rief\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbSchimeon (Simeon) und Levi \u00bb;<\/li>\n<li>\u00bbJehuda\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbSebulun\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbJissaschar\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sechs offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDan\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbGad\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbVon Ascher\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbNaphthali\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEin junger Stier ist Joseph\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnf sind geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbBenjamin\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<p><strong>Folglich ist die Zahl der offnen dreiundvierzig, und die, der geschlossenen, achtundvierzig, zusammen einundneunzig Abschnitte.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schemot. (2 B. M.)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es erstand ein neuer K\u00f6nig\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es ging ein Mann\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es geschah\u2019 in diesen vielen Tagen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Mosche weidete\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Mosche ging\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Ahron\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Gott sprach zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche und Ahron;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDiese sind die H\u00e4uptlinge der Familien\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: \u00bbSieh\u2019 Ich habe dich eingesetzt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche und Ahron\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: es ist schwer das Herz Pharao\u2019s\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: \u00bbSage dem Ahron\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>(Und der Ewige sprach zu Mosche: sage dem Ahron: \u00bbNeige deine Hand&#8220;):<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: sagt dem Ahron&#8220;<\/li>\n<li>\u00bbNeige deinen Stab\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: \u00bbStehe auf Morgens fr\u00fch\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sind geschlossen (drei).<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: \u00bbKomm zu Pharao\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche und zu Ahron\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: \u00bbSteh\u2019 des Morgens fr\u00fch auf\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: Komm zu Pharao\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: \u00bbNeige deine Hand\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche\u00ab; (bei der Plage der Finsterni\u00df);<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach (bei der letzten Plage&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Mosche sprach\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche und zu Ahron\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Mosche rief\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es war um Mitternacht\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es zogen die Kinder Israel\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche und Ahron\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es geschah\u2019 an demselben Tage\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige redete \u2026.. \u00bbHeilige mir\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es wird gescheh\u2019n, wenn er dich bringt\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es geschah\u2019 als Pharao fortschickte\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach: \u00bbSie m\u00f6gen wiederkehren und ruh\u2019n\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: \u00bbWas schreist du\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach: \u00bbNeige deine Hand\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDamals sang Mosche\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Miriam nahm\u00ab; diese f\u00fcnf offen.<\/li>\n<li>\u00bbUnd Mosche lie\u00df ziehen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd sie kamen nach Elim\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: \u00bbIch will regnen lassen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige redete zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es zog die ganze Gemeinde\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es kam Amalek\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche: \u00bbSchreib\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Jithro h\u00f6rte\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAm dritten Monate\u00ab; diese f\u00fcnf offen.<\/li>\n<li>\u00bbUnd Gott sprach zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbIch\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht tragen\u00ab; diese drei geschloffen.<\/li>\n<li>\u00bbSei eingedenk\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbEhre\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht morden\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht ehebrechen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht stehlen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht falsch Zeugni\u00df\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs soll dich nicht gel\u00fcsten\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sechs sind geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd das ganze Volk\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sprach zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd dies sind die Gesetze\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn es verkaufen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWer da schl\u00e4gt einen Menschen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn es absichtlich\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wer seinem Vater schl\u00e4gt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wer einen Menschen stiehlt und ihn verkauft\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wer seinem Vater flucht\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn M\u00e4nner streiten werden\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn ein Mann schlagen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn M\u00e4nner sich raufen werden\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn ein Mann schlagen wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese zehn sind geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn ein Ochse sto\u00dfen wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn es \u00f6ffnen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn es sto\u00dfen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn ein Mann stehlen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn ein Mann anz\u00fcnden wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn ein Feuer Hervorbrechen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn es geben wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn ein Mann geben wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sieben geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn es borgen wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn es \u00fcberreden wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEine Zauberinn\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDer da opfert den G\u00f6ttern\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn Geld\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbRichtern sollst du nicht fluchen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht tragen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du begegnest\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du siehst\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht hinneigen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnf sind geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWohlan, ich\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbEs wird nicht sein eine Avortirende\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd zu Mosche sagte er\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sagte\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Ewige redete\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd sie sollen machen eine Lade\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd du sollst einen Tisch machen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd du sollst einen Leuchter machen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd das Stiftszelt\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd du sollst die Bretter machen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd du sollst einen Vorhang machen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd du sollst den Altar machen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd du sollst den Hof des Stiftszeltes machen&#8220;<\/li>\n<li>\u00bbUnd du sollst gebieten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd du sollst nahen lassen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnf geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd sie sollen den Brustlatz machen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd du sollst Einfassungen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd du sollst den Brustschild machen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd du sollst den Mantel machen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd du sollst die Stirnbinde machen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd dies ist die Sache\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd dieses ist, was du machen sollst\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sechs geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd du sollst einen Altar machen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (beim Z\u00e4hlen)\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei Verfertigung des Beckens)\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei den Spezereien)\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es sagte (bei \u00bbNimm die Spezereien)\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbSieh, ich rief&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen. + \u00bbUnd der Ewige sagte\u00ab; + \u00bbUnd er gab dem Mosche\u00ab;<\/p>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd er redete (bei \u00bbGeh, steige nieder&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd er wendete um und stieg nieder\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbGeh, steige hinab von dannen&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Mosche sagte\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sagte zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sagte zu Mosche (bei \u00bbHaue aus&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Ewige sagte zu Mosche \u00bbSchreib\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Mosche versammelte\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Mosche sagte\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Mosche sagte zu den Kindem Israel\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es machten alle Weisen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd er machte Teppiche\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd er machte Bretter\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Bezzalel machte\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er machte den Tisch\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er machte den Leuchter\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er machte den R\u00e4ucheraltar\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd er machte den Altar der Ganzopfer\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er machte das Becken\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er machte den Hof\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDiese sind die Beamten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAlles Gold\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnf geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd er machte den Brustlatz\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd sie machten die Steine\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd er machte den Brustschild\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er machte den Mantel\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd sie machten die Hemden aus Bissus\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd sie machten die Stirnbinde\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd sie wurden beendigt\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd sie brachten das Stiftszelt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbAm Tage des Monats&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es war am ersten Monate\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er nahm\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er setzte den Tisch\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er that den Leuchter\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er that den Altar\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er that den Vorhang\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er that das Becken\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er stellte den Hof auf\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>alle acht geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd die Wolke bedeckte\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<p><strong>Also der offenen Abschnitte neunundsechzig, der geschlossenen f\u00fcnfundneunzig, \u2014 zusammengenommen Einhundert vierundsechzig Abschnitte.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wajikra. (3 B. M.)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn von dem Schaafe\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn vom Gefl\u00fcgel\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd eine Seele, die darbringen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn sie darbringen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn eine Gabe auf der Pfanne\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn eine einger\u00fchrte Gabe\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn du darbringen wirst,<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnf geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn ein Opfer\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn von den Schaafen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn eine Ziege\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn die ganze Gemeinde\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbIm Falle, dass ein F\u00fcrst\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn eine Seele\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn ein Lamm\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn eine Seele s\u00fcndigen wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese neun offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn seine Hand nicht hinreichen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete der Ewige\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn eine Seele\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbDie Seele&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbGebiete&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd dies ist das Gesetz\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbDies ist das Opfer&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbSprich zu Ahron&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd dies ist das Gesetz des S\u00fchnopfers;<\/li>\n<li>\u00bbUnd dies ist das Gesetz des Friedopfers\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbSprich zu den Kindern Israel: wer da darbringt&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbNimm den Ahron&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sechs offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es war am achten Tage\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete der Ewige zu Ahron\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete Mosche\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete der Ewige zu Mosche\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd dieses sei Euch\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn sterben wird&#8220;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese beiden geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbWenn eine Frau empf\u00e4ngt&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbEin Mensch, dessen Haut&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbEine auss\u00e4tzige Wunde\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd ein K\u00f6rper\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbAber ein K\u00f6rper\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd ein Mann oder eine Frau\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd ein Mann, oder eine Frau, in deren K\u00f6rperhaut es sein wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd ein Mann, dessen Haupt kahl wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd das Kleid\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>alle drei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbDiese sei&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn er arm\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbWenn Ihr kommt&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbRede zu den Kindern Israel&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd ein Mann\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd eine Frau, die sein wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd eine Frau\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbNach dem Tode&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbSprich zu Ahron&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbSprich zu den Kindern Israels&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbEin Mann, ein Mann (Jedermann&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbDie Bl\u00f6\u00dfe deines Vaters\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Bl\u00f6\u00dfe der Frau deines Vaters\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Bl\u00f6\u00dfe deiner Schwester\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Bl\u00f6\u00dfe der Tochter deines Sohnes\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Bl\u00f6\u00dfe der Tochter der Frau deines Vaters\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Bl\u00f6\u00dfe der Schwester deines Vaters\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Bl\u00f6\u00dfe der Schwester deiner Mutter\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Bl\u00f6\u00dfe der Br\u00fcder deines Vaters\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Bl\u00f6\u00dfe deiner Schnur\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Bl\u00f6\u00dfe der Frau deines Bruders\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Bl\u00f6\u00dfe einer Frau und ihrer Tochter\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese zw\u00f6lf geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbSprich zur ganzen Gemeinde&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn Ihr kommt ins Land\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn es wohnen wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbWer da geben wird von seinen Kindern&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es sagte der Ewige zu Mosche: \u00bbSage den Priestern\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd der Hohepriester\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbSprich zu Ahron&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbSie m\u00f6gen sich absondern&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbSprich zu Ahron und seinen Kindern&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbEin Ochs, ein Schaaf, und eineZiege&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbSprich zu den Kindern Israel&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbDiese sind die Feiertage des Ewigen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbWenn Ihr kommen werdet in\u2019s Land&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Ihr sollt Euch z\u00e4hlen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbAm siebenten Monate&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbBlos am Zehnten&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbAm f\u00fcnfzehnten Tage&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbGebiete den Kindern Israel&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd du sollst nehmen feines Mehl\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es ging hinaus der Sohn einer Frau\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbF\u00fchre fort den Fluchenden&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbAm Berge Sinai&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd du sollst dir z\u00e4hlen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn dein Bruder herunterkommt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn ein Mann verkaufen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn dein Bruder herunterkommt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn es herunterkommt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn es reichen wird die Hand\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sechs geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn in meinen Gesetzen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn Ihr mir nicht gehorchet\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn damit\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbWenn ein Mann ein Gel\u00fcbde leisten wird&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn ein Hauswirth\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<p>Also, der offenen zweiundf\u00fcnfzig und der geschlossenen sechsundvierzig, zusammengenommen achtundneunzig Abschnitte.<\/p>\n<p><strong>Bamidbar. (4. B. M.)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDie Kinder Rubens\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbZu den Kindern Simons\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu den Kindern Gads\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu den Kindern Jehuda\u2019s\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu den Kindern Jissaschars\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu den Kindern Sebhuluns\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu den Kindern Josephs\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu den Kindern Menascheh\u2019s\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu den Kindern Benjamins\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu den Kindern Dans\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu den Kindern Aschers\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu den Kindern Naphthalis\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDiese sind die Gezahlten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbder Stamm Levi&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbJedermann an seiner Fahne&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese vierzehn sind offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDie Fahne des Lagers Ruben\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es ziehe das Stiftszelt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Fahne des Lagers Ephraim\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Fahne des Lagers Dan\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDiese sind die Gez\u00e4hlten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd diese sind die Begebenheiten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbN\u00e4here&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbUnd ich&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbZ\u00e4hle&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnf offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd du sollst nehmen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er sagte\u00ab (bei \u00bbZ\u00e4hle&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbNehme&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbErhebe\u00ab (z\u00e4hle));<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbIhr sollt nicht ausscheiden&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbErhebe\u00ab (z\u00e4hle));<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDie Kinder Meraris\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd die Gez\u00e4hlten der Kinder Gerschons\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese zwei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbGebiete&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbEin Mann oder eine Frau, die da tun werden&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbEin Mann dessen Frau abtr\u00fcnnig&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbEin Mann oder eine Frau, die ein Gel\u00fcbde&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbSprich zu Ahron&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnf offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbEs m\u00f6ge dich segnen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs erleuchte\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs erhebe\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd sie sollen tun\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es geschah\u2019 an dem Tage, wo Mosche endigte\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd der Darbringende\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sechs geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbAn dem zweiten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAm dritten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAm vierten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAm f\u00fcnften\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAm sechsten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAm siebenten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAm achten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAm neunten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAm zehnten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAm eilften\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbAm zw\u00f6lften\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDies ist die Einweihung\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbAn deinem Auftragen&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete (bei \u00bbNimm die Leviten&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese alle vierzehn offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbDies ist f\u00fcr die Leviten&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbUnd sie m\u00f6gen machen&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbWenn jemand entweih\u2019t sein wird&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd am Tage der Aufstellung\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbMache dir&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es geschah\u2019 am zweiten Jahre\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Mosche sprach zu Ghobhabh\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es geschah\u2019 beim Ziehen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd das Volk war wie murrend\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd er sagte\u00ab (bei \u00bbVersammele mir&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd er sagte\u00ab (bei \u00bbWird die Macht Gottes zu kurz?&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd Mirjam redete\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es sagte der Ewige pl\u00f6tzlich\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es sagte\u00ab (bei \u00bbWenn ihr Vater&#8220;).;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbSchicke dir&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es sagte\u00ab (bei \u00bbWie lange noch werden sie mich \u00e4rgern?&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbBis wie lange noch&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbWenn Ihr kommm werdet&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbBei eurer Ankunft&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sechs offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn ihr irren werdet\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn eine Seele\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd die Kinder Israels waren in der W\u00fcste\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd er sagte\u00ab (bei \u00bbDes Todes soll er sterben&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd er sagte\u00ab (bei \u00bbUnd sie m\u00f6gen sich Schauf\u00e4den machen&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd Korach nahm\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbScheidet aus&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbEntfernt euch&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbSprich zu Eleazar&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd sie murrte\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbEntfernt euch von dieser Gemeinde&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbNimm von ihnen&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbBring zur\u00fcck&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es sagten die Kinder Israel\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es sagte der Ewige zu Ahron\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete der Ewige zu Ahron\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd den Kindern Levis\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbUnd zu den Leviten&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbDies sei das Gesetz&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es kamen die Kinder Israel\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbNimm den Stab&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es sagte\u00ab (bei \u00bbWeil ihr nicht geglaubt&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es schickte Mosche\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd sie zogen von Kadesch\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es h\u00f6rte der Kenaanite\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd sie zogen von der Hochebene\u00ab (Hor-hahor);<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDamals sang\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Israel schickte\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Balak sah\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Israel sa\u00df\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbPinghas&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbAnfeinden&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es sagte der Ewige\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDie Kinder Simeons\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Kinder Gads\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Kinder Jehuda\u2019s\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Kinder Jissachars\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Kinder Sebhuluns\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Kinder Josephs\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDiese sind die Kinder Ephraims\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Kinder Benjamin\u2019s\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDiese sind die Kinder Dans\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Kinder Ascher\u2019s\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDie Kinder Naphthali\u2019s\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese elf geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete der Ewige\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd diese sind die Gez\u00e4hlten des Levi\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es naheten\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es sagte\u00ab (bei \u00bbRecht sprechen dieT\u00f6chter Zlaphghads&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es sagte (bei \u00bbSteh\u2019 auf&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete Mosche\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbGebiete&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd am Tage des Schabbats\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd an den Ersten eurer Monate\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd am ersten Monate\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd am Tage der Erstlinge\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese zwei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd am siebenten Monate\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd am zehnten\u00ab; \u00bbUnd am vierten Tage\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd am f\u00fcnfzehnten\u00ab; \u00bbUnd am f\u00fcnften Tage\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd am zweiten Tage\u00ab; \u00bbUnd am sechsten Tage\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd am dritten Tage\u00ab; \u00bbUnd um siebenten Tage\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd am achten Tage\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese neun geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete Mosche\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete der Ewige\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es gingen hinaus Mosche und Eleasar\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es sagte Eleasar\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es sagte\u00ab (bei \u00bbNimm auf&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd viel Vieh\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd sie sagten, wenn wir gefunden\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd sie naheten ihm\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es sagte zu ihnen Mosche\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDiese sind die Z\u00fcge\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es h\u00f6rte der Kenaanite\u00ab ;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei: \u00bbBei den Steppen&#8220;);<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbGebiete den Kindern Israel&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbDiese sind die Namen der M\u00e4nner&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbBei den Steppen Moabs&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete\u00ab (bei \u00bbRedet zu den Kindern Israel&#8220;);<\/li>\n<li>\u00bbUnd es nahten die H\u00e4uptlinge\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnf offen.<\/p>\n<p>Also der offenen zweiundneunzig Abschnitte, der geschlossenen sechsundsechzig, zusammengenommen Einhundert achtundf\u00fcnfzig.<\/p>\n<p><strong>Dewarim (5 B. M.).<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es sagte der Ewige zu mir\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wir wendeten um, und zogen vor\u00fcber\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete der Ewige\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es sagte der Ewige zu mir: Siehe\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd ich flehte\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnf geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd jetzt, Israel\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du Kinder zeugen wirst\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDamals schied ab\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Mosche rief\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbIch\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd du sollst nicht ehebrechen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht stehlen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht falsch Zeugni\u00df\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDich soll nicht gel\u00fcsten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht verlangen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht tragen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbH\u00fcte\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEhre\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht morden\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDiese Worte\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>alle elf geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbH\u00f6re Israel\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es wird geschehen, wenn er dich bringt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbIhr sollt nicht pr\u00fcfen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn dein Sohn dich fragen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn er dich bringt\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es wird sein daf\u00fcr\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn du wirst denken\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDas ganze Gesetz\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es wird sein, wenn du vergessen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbH\u00f6re Israel\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu jener Zeit\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd jetzt Israel\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnf offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDenn das Land\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es wird sein, wenn ihr gehorchen werdet\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDenn wenn ihr h\u00fcten werdet\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbSieh, ich \u2026\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es wird gescheh\u2019n, wenn dich bringt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn erweitern wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn vertilgen wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sieben geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn erstehen wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn dich anreizen wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du h\u00f6ren wirst\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbKinder seid ihr\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht essen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDieses k\u00f6nnt ihr essen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbJeden reinen Vogel\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sechs geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDen Zehenten sollst du geben\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbNach Verlauf dreier Tage\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbNach Verlauf von sieben Jahren\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn bei dir ein Armer sein wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn sich dir verkauft\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbJeder Erstling\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbBeobachte den Monat\u00ab,<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbSieben Wochen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDie Feier der Laubh\u00fctten\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbRichter und Vollstrecker\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst dir nicht pflanzen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht opfern\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn zwischen dir gefunden wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese vier geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn zweifelhaft\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn du kennst\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs soll nicht sein f\u00fcr die Priester\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd diese sei\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn der Levite kommt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du erkennst\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn es vertilgen wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese sechs geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd wenn es sein wird ein Mann\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDu sollst nicht verr\u00fccken\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs soll kein Zeuge aufstehn wider\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du ausziehst zum Kriege\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du nahst einer Stadt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du belagerst eine Stadt\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese f\u00fcnf geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn gefunden wird ein Erschlagener\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn du ausziehst zum Kriege\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn bei einem Manne sein werden\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn bei einem Manne sein wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn an einem Manne sein wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht sehen den Ochsen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht seh\u2019n den Esel\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs soll nicht das Kleid eines Mannes\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>alle sieben geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn vor dir sich findet\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn du baust\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht pfl\u00fcgen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbSchauf\u00e4den\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn ein Mann eine Frau nimmt&#8220;:<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn es wahr war\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn ein Mann findet\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn ein jungfr\u00e4uliches M\u00e4dchen sein wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd wenn er sie auf dem Felde traf\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn er findet\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs nahe kein Mann\u00ab ;<\/li>\n<li>\u00bbEs kann kein Verwundeter\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs kann kein Bastard\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs kann kein Ammoniter\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst keinen Edomiten verunglimpfen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du im Lager ausziehest\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht ausliefern\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs soll keine Dirne\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht wuchern\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du ein Gel\u00fcbde ablegst\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du k\u00f6mmst in den Weingarten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du k\u00f6mmst in\u2019s Getreidefeld\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn ein Mann eine Frau nimmt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn ein Mann eine Frau nimmt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn es gefunden wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbH\u00fcte dich vor den Beulen des Aussatzes\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du leihen wirst deinem N\u00e4chsten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst keinen Armen berauben\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs sollen keine Eltern get\u00f6dtet werden\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDu sollst nicht beugen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du erndtest\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn du r\u00fcttelst\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn ein Zwist sein wird\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn Br\u00fcder zusammen sitzen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbWenn M\u00e4nner sich raufen\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbEs soll nicht in deinem Gewichtbeutel\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnfunddrei\u00dfig geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbGedenke, was da that\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es wird geschehen, wenn du k\u00f6mmst\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese zwei offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbWenn du beendest zu verzehnten\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDiesen Tag\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es gebot Mosche und die Aeltesten Israel\u2019s\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es redete Mosche\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Mosche gebot dem Volke\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbVerflucht sei der Mann\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbVerflucht der da geringsch\u00e4tzt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbVerflucht, der da verr\u00fccket\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbVerflucht, der da irref\u00fchrt;<\/li>\n<li>\u00bbVerflucht, der da beugt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbVerflucht, der mit einem Tiere Unzucht treibt;<\/li>\n<li>\u00bbVerflucht, der bei seiner Schwester schl\u00e4ft\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbVerflucht, der bei seiner Schwiegermutter schl\u00e4ft\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbVerflucht sei, der da schl\u00e4gt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbVerflucht sei, der Bestechung nimmt\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbVerflucht sei, der nicht erf\u00fcllen wird\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese dreizehn geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es wird gescheh\u2019n, wenn du gehorchen wirst\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es wird gescheh\u2019n, wenn du nicht gehorchen wirst\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>beide offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbDieses sind die Worte des Bundes\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Mosche rief\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbIhr steht\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese zwei offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es wird geschehen, wenn kommen werden\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDenn das Gesetz\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbSieh, ich habe gegeben\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese drei geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Mosche ging&#8220;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd Mosche rief\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd es sagte der Ewige zu Mosche\u00ab \u00bbEs nahen ja\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbVernehmet Ihr Himmel\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Mosche kam\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd es redete der Ewige zu Mosche am selben Tage\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbDies ist der Segen\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese f\u00fcnf offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd dies f\u00fcr Jehuda\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>geschlossen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbUnd zu Levi&#8220;<\/li>\n<\/ul>\n<p>offen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbZu Benjamin\u00ab; \u00bbUnd zu Gad\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbZu Joseph\u00ab; \u00bbUnd zu Dan\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd zu Sebhulun\u00ab; \u00bbUnd zu Ascher\u00ab;<\/li>\n<li>\u00bbUnd Mosche stieg hinauf\u00ab;<\/li>\n<\/ul>\n<p>diese sieben geschlossen.<\/p>\n<p><strong>Also die Zahl der offenen Abschnitte vierunddrei\u00dfig, der geschlossenen Einhundert und vierundzwanzig, zusammen Einhundert vierundf\u00fcnfzig. <\/strong><\/p>\n<p>Die Zahl aller offenen Abschnitte in der Torah ist Zweihundert und neunzig, der geschlossenen Dreihundert neunundsiebenzig, im Ganzen Sechshundert neunundsechszig. Anmerkung. Ueber die Schriftform der Lieder in dem zweiten und f\u00fcnften Buche Mosches, vergleiche den Ebraischen Text, da die deutsche Sprache sich nicht dazu eignet, die gedr\u00e4ngte Form jener Zeilen wiederzugeben. Die allgemeine Regel daf\u00fcr ist, dass man in der Mitte jeder Zeile einen Zwischenraum, nach dem Ma\u00dfe der geschlossenen Abs\u00e4tze, frei lasse, so, dass das Lied im f\u00fcnften Buche siebenzig Absatzzeilen bilde, \u2014 das Lied am roten Meere dagegen, (im zweiten Buche Mosches) in drei\u00dfig Zeilen, \u2014 von welchen die erste eine ganz gew\u00f6hnliche, die \u00fcbrigen aber, eine um die andere, mit einem, und mit zwei Abs\u00e4tzen, geschrieben werde. Die ganze Torah, sowohl in den Liedern wie auch in der gew\u00f6hnlichen Schrift, muss so geschrieben sein, dass ein Buchstab dem andern m\u00f6glichst nahe stehe, jedoch so, dass selbige weder in einander verflie\u00dfen, noch dass ein Wort wie zwei aussehe, \u2014 sondern dass zwischen je zwei Buchstaben ein Raum von der Breite eines Haares bleibe; \u2014 stehen aber die Buchstaben so weit auseinander, dass ein unge\u00fcbtes Kind ein Wort f\u00fcr zwei nehmen k\u00f6nnte, so ist die Torah(rolle) so lange unzul\u00e4ssig, bis diesem Fehler abgeholfen.<\/p>\n<h2 id=\"neuntes-kapitel.\">Neuntes Kapitel.<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Die Gesetzrolle darf weder breiter [im hebr\u00e4ischen Original \u00bbL\u00e4nge\u00ab] sein als die Peripherie ihrer Grundfl\u00e4che nach dem Zusammenrollen, noch darf die Peripherie mehr betragen als die Breite der Torah(rolle), \u2014 das Ma\u00df der Breite ist, bei <em>Gewil<\/em>, sechs Handbreiten, welches vierundzwanzig Fingerbreiten, dem Daumen nach gerechnet, betr\u00e4gt, \u2014 bei Kelaf (<em>Klaf<\/em>) jedoch kann es auch weniger oder mehr halten, wenn die Breite nur der Peripherie gleichk\u00f6mmt; \u2014 eben so, wenn beim <em>Gewil<\/em> selbst schon die Breite geringer als sechs Handbreiten war, in demselben Ma\u00dfe aber auch die Schrift um so viel kleiner, oder endlich, wenn die Breite mehr als sechs Handbreiten betrug, und die Schrift um desto gr\u00f6\u00dfer gew\u00e4hlt worden, so, dass dennoch die Breite der Peripherie gleicht, \u2014 so ist dies gestattet.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Ma\u00df f\u00fcr die R\u00e4nder ist, nach unten zu, vier Finger breit, nach oben drei Finger, \u2014 zwischen jeder Spalte zwei Finger, daher man auch am Anf\u00e4nge eines jeden einzelnen Blattes, wie auch an dessen Ende, einen fingerbreiten leeren Raum lassen muss, au\u00dferdem aber noch so viel, wie zur Noth erforderlich, so dass, wenn die Bl\u00e4tter zusammengeheftet werden, in der ganzen Rolle zwischen den Spalten ein Raum von zwei Fingerbreiten \u00fcbrig bleibe. Am Anf\u00e4nge der Rolle, wie auch am Ende, muss so viel Raum leer gelassen werden, dass man die Walzen ein Mal herumdrehen kann, ohne die Schrift damit zu ber\u00fchren. Alle diese Ma\u00dfregeln jedoch sind nur der besondern Genauigkeit wegen angegeben, hat man jedoch ein Mal die Rolle verfertige, und dabei das Ma\u00df um Etwas vergr\u00f6\u00dfert oder verringert, so wird die Torah(rolle) dadurch nicht gerade unzul\u00e4ssig.<\/p><\/li>\n<li><p>Auf welche Weise ist es nun aber m\u00f6glich, dieses so genau einzurichten, dass n\u00e4mlich die Breite der Torah(rolle) der Peripherie ihrer Grundfl\u00e4che gleich werde? \u2014 Man beginne damit, die Pergamentbl\u00e4tter in rechtwinklige Vierecke zu schneiden, so dass die Breite jedes Blattes durchg\u00e4ngig sechs Handbreiten habe, \u2014 dann rolle man die Felle (Bl\u00e4tter) gleich fest zusammen, bilde daraus einen starkgedr\u00e4ngten Band, und setze, im Zusammenrollen fortfahrend, immer Bl\u00e4tter hinzu, bis die Peripherie der Grundfl\u00e4che der Rolle, sechs Handbreiten betr\u00e4gt, welches dem Ma\u00dfe der Breite gleichk\u00f6mmt; \u2014 das Ma\u00df aber muss mit einem Faden von gedrillter Wolle genommen worden.<\/p><\/li>\n<li><p>Hierauf nehme man ein Rohr von vierzig oder f\u00fcnfzig Fingerbreiten L\u00e4nge, \u2014 eine Daumenbreite dieses Rohrs aber teile man in halbe, drittel, und viertel Fingerbreiten, um darnach das Ma\u00df genau bestimmen zu k\u00f6nnen, \u2014 dann messe, man jedes Pergamentblatt nach diesem Rohre, so dass man dessen Breite genau bestimmen k\u00f6nne, und auf diese Weise die Fingerbreiten der ganzen Rolle wisse.<\/p><\/li>\n<li><p>Hierauf nehme man zwei oder drei Bl\u00e4tter, um auf denselben das Ma\u00df der Schrift einzurichten, und schreibe eine Probecolumne; \u2014 da nun aber bekanntlich die L\u00e4nge jeder Spalte siebenzehn Fingerbreiten betr\u00e4gt (weil nach oben zu drei, nach unten zu vier Fingerbreiten Raum gelassen werden muss) \u2014 so kommt die Breite der Spalten auf die, mehr oder weniger gedr\u00e4ngte Schrift an; desgleichen auch, \u2014 je nach der Gr\u00f6\u00dfe oder Kleine der Schrift, die Zeilenzahl jeder Spalte, weil Erstere auch die gr\u00f6\u00dfern oder kleinern Zwischenr\u00e4ume zwischen den Zeilen bedingt.<\/p><\/li>\n<li><p>Hat man nun, nach eignem Gutd\u00fcnken, besagte Probecolumne geschrieben, so messe man die Breite derselben am Ma\u00dfstabe des Rohres, rechne auf jede Spalte zwei Fingerbreiten Zwischenraum hinzu, und folgere daraus, wie viele Spalten nach dieser Probeschrift auf der ganzen Rolle auskommen, dann untersuche man wie viele solcher Spalten auf die Torah gehen, vergleiche dies mit der Rolle, von der man abschreibt, und sehe zu, ob die ganze Torah in der gegebenen Spaltenzahl sich auf die Rolle werde schreiben lassen; \u2014 ergiebt sich nun, dass der Spalten mehr sind, als die Torah, mit dieser Schrift geschrieben, erfordert, so vergr\u00f6\u00dfere man letztere, wodurch die Spaltenzahl verringert werden muss, und mache eine neue Probecolumne; \u2014 ergiebt sich aber dagegen nach der Berechnung, dass die Torah der Spalten mehr erfordere, so verkleinere man die Schrift, so dass in Folge dessen sich mehr Spalten werden anbringen lassen, weshalb abermals Probecolumnen zu verfertigen sind, so lange, bis die Berechnung stimmt. Wei\u00df man nun genau die Breite der Spalten und die Gr\u00f6\u00dfe der Schrift, so beginne man die Rolle zu schreiben.<\/p><\/li>\n<li><p>Hierauf teile man jedes Blatt durch Linien in Spalten ein, je nach der Breite der als richtig anerkannten Probecolumne, \u2014 wenn aber in einem Pergamentblatte hinter der letzten Spalte ein Raum vor drei oder vier Fingerbreiten \u00fcbrig bliebe, so lasse man davon nur eine Fingerbreite bis zur Nath, das Uebrige aber schneide man fort, und k\u00fcmmere sich nicht weiter darum, da man zuletzt so viele Bl\u00e4tter ansetzen kann, als die weggeschnittenen St\u00fccke betragen. Dieses bedarf keiner weitern Nachrechnung, da die Schrift selbst den Schreiber nach der Spaltenzahl leiten wird.<\/p><\/li>\n<li><p>Desgleichen, sollte jemand die Rolle breiter oder schm\u00e4ler als sechs Handbreiten machen wollen, so verfahre er ganz auf dieselbe Weise, auf dass nur die Breite, der Peripherie der Grundfl\u00e4che gleich sei, nicht weniger und nicht mehr, \u2014 nur versehe er sich nicht in der Berechnung.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Breite des Daumens, welche hier, wie bei allen Ma\u00dfangaben der Torah, zur Norm dient, ist die, eines Daumens von mittlerer Gr\u00f6\u00dfe; \u2014 wir haben dieses Ma\u00df genau untersucht, und gefunden, dass es sieben mittelm\u00e4\u00dfige, aneinandergedr\u00e4ngte, oder zwei, der L\u00e4nge nach nicht hart aneinandergesetzte Gerstenk\u00f6rner betr\u00e4gt; \u2014 unter Handbreite, wie solche \u00fcberall angegeben, versteht man vier solche Fingerbreiten. \u2014 Jede Elle aber hat sechs Handbreiten.<\/p><\/li>\n<li><p>In der Torah(rolle), die ich selbst schrieb, hatte jede Spalte vier Fingerbreiten, \u2014 das Lied am roten Meere aber, wie auch das \u00bbVernehmet Ihr Himmel\u00ab, waren auf Spalten von je sechs Fingerbreiten geschrieben, \u2014 die Zeilenzahl in jeder Spalte betrug einundf\u00fcnfzig Linien, \u2014 die Zahl der Spalten in der ganzen Rolle war Zweihundert sechsundzwanzig, die L\u00e4nge der ganzen Rolle aber betrug Eintausend dreihundert sechsundsechzig Fingerbreiten.<\/p><\/li>\n<li><p>Diese sechs, der Rechnung nach, \u00fcberfl\u00fcssigen Fingerbreiten, dienten zu den R\u00e4ndern am Anfange und am Ende der Rolle; \u2014 das Fell, worauf wir schrieben, war vom Widder; \u2014 willst du nun, nach diesen Angaben, dir eine Rolle schreiben, nach ungef\u00e4hr denselben Verh\u00e4ltnissen, sei\u2019s um zwei oder drei Spalten weniger oder mehr, so brauchst du dir der Rechnungen wegen keine weitere M\u00fche zu geben, da die Breite gewi\u00df der Peripherie gleich sein wird.<\/p><\/li>\n<li><p>Auf einem Pergamentblatte mache man nicht weniger als drei, und nicht mehr als acht Spalten; \u2014 ereignet es sich aber, dass neun Spalten auf einem Blatte auskommen, so teile man solches zu vier und f\u00fcnf ab; doch gilt Ersteres nur beim Anf\u00e4nge und in der Mitte der Rolle, \u2014 beim Schlu\u00df einer solchen dagegen, hat man, falls auch nur ein einziger Vers auf eine Spalte kommen sollte, dennoch immer ein neues Blatt dazu zu nehmen, und solches mit den andern Bl\u00e4ttern zusammenzunahen.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Zusammenn\u00e4hen der Pergamentbl\u00e4tter darf nur mit Sehnen von reinem Hausvieh oder Tieren geschehen, wenn es auch gefallene oder von wilden Tieren zerrissene gewesen, ganz wie dies bei den Teffilin angenommen; \u2014 dieser Gebrauch ist eine Tradition Mosches vom Berge Sinai her; wenn die Bl\u00e4tter der Torah(rolle) daher entweder nicht mit Sehnen, oder mit Sehnen von unreinen Tieren zusammengen\u00e4ht worden, so bleibt eine solche Rolle so lange unzul\u00e4ssig, bis selbige wieder geh\u00f6rig umgen\u00e4ht worden.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Zusammenn\u00e4hen der Pergamentbl\u00e4tter darf nicht der ganzen Breite des Blattes nach durchgehend, sondern bis auf einen kleinen Raum, nach oben und nach unten zu, geschehen, damit beim Zusammenrollen ein m\u00f6glicher Weise entstehender Ri\u00df nicht ins Pergament, sondern in die Nath falle. \u2014 Hierauf mache man zwei Walzen aus Holz, eine am Anf\u00e4nge, und eine am Ende, dann befestige man die daselbst \u00fcbrig gelassenen leeren R\u00e4nder mit Sehnen an die Walzen, dergestalt, dass das Pergament sich auf dieselben rollen lasse, aber zwischen den Walzen und der Spalte ein leerer Raum \u00fcbrig bleibe.<\/p><\/li>\n<li><p>Ist in irgend einem Blatte einer Torah(rolle) zuf\u00e4llig ein Ri\u00df entstanden, so k\u00f6mmt es darauf an, ob sich derselbe nur auf zwei Zeilen, oder auf drei und dar\u00fcber erstrecket; in ersterm Falle kann derselbe zusammengen\u00e4ht werden, im letztern nicht. Jedoch gilt dieses nur von einem alten Felle, auf dem der Gall\u00e4pfelglanz nicht mehr sichtbar; hat dagegen das <em>Gewil<\/em> noch seinen vollen Glanz, so kann man auch dann noch, wenn sich der Ri\u00df selbst \u00fcber drei Zeilen erstrecket, \u2014 denselben zusammenn\u00e4hen; dasselbe kann auch geschehn wenn der Ri\u00df zwischen zweien W\u00f6rtern oder Spalten sich befindet; \u2014 Uebrigens d\u00fcrfen alle Risse nur mit solchen Sehnen ausgebessert werden, wie man sie zum Zusammenheften der Bl\u00e4tter selbst benutzt; auch darf in keinem Falle ein Buchstabe fehlen, oder ver\u00e4ndert werden.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"zehntes-kapitel.\">Zehntes Kapitel.<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Aus dem Vorhergehenden ist nun zu ersehen, dass es zwanzig Bedingungen gibt, von denen eine jede die Torah(rolle) unzul\u00e4ssig machen kann, so dass, wenn Letzteres der Fall ist, die Rolle nur als ein gew\u00f6hnlicher Pentateuch zu betrachten ist, aus welchem man die Kinder unterrichtet, der aber keinesweges die Heiligkeit der Torah(rolle) hat, noch zum \u00f6ffentlichen Vortrage daraus geeignet ist. Diese Bedingungen sind n\u00e4mlich: <strong>1)<\/strong> Wenn sie auf das Fell eines unreinen Viehes geschrieben worden. <strong>2)<\/strong> Wenn das Fell, obgleich von einem reinen Tiere, doch ungegerbt gewesen. <strong>3)<\/strong> Wenn das Fell nicht eigens f\u00fcr die Torah(rolle) gegerbt worden. <strong>4)<\/strong> Wenn die Torah(rolle) nicht auf die geh\u00f6rige Seite des Pergaments geschrieben, n\u00e4mlich auf die Fleischseite des <em>Gewil<\/em>, oder auf die Haarseite des Kelaf (<em>Klaf<\/em>). <strong>5)<\/strong> Wenn sie Theils auf <em>Gewil<\/em>, Theils auf Kelaf (<em>Klaf<\/em>) geschrieben. <strong>6)<\/strong> Wenn sie auf Duchsustus geschrieben. <strong>7)<\/strong> Wenn sie nicht auf Linien geschrieben. <strong>8)<\/strong> Wenn sie nicht mit haltbarer Schw\u00e4rze geschrieben. <strong>9)<\/strong> Wenn sie in anderen Sprachen geschrieben. <strong>10)<\/strong> Wenn sie ein Atheist, oder dergleichen unzul\u00e4ssige Personen geschrieben. <strong>11)<\/strong> Wenn die Namen Gottes, die in derselben vorkommen, nicht mit der geh\u00f6rigm Weihe geschrieben. <strong>12)<\/strong> Wenn auch nur ein einziger Buchstabe ausgelassen worden. <strong>13)<\/strong> Wenn auch nur ein einziger Buchstabe zu viel geschrieben worden. <strong>14)<\/strong> Wenn zwei Buchstaben in einander verflie\u00dfen. <strong>15)<\/strong> Wenn die Gestalt eines Buchstabens so durch Besch\u00e4digung verunstaltet worden, dass er entweder ganz unleserlich ist, oder einem andern Buchstaben gleicht, sei dieses nun durch die Schrift selbst, durch einen Ri\u00df, oder durch Verwischung. <strong>10)<\/strong> Wenn die Buchstaben zu weit auseinander geschrieben, oder zu sehr aneinander gedr\u00e4ngt worden, so, dass entweder zwei W\u00f6rter wie eins, oder ein Wort wir zwei aussehen und gelesen werden k\u00f6nnen. <strong>17)<\/strong> Wenn die Form der Abschnitte ver\u00e4ndert worden. <strong>18)<\/strong> Wenn die Form der Lieder ver\u00e4ndert ist. <strong>19)<\/strong> Wenn die Prosa wie das Lied geschrieben worden. <strong>20)<\/strong> Wenn die Pergamentbl\u00e4tter nicht mit den Sehnen reiner Tiere zusammengen\u00e4ht worden; \u2014 alle andere Einzelnheiten sind nur als besondere Genauigkeit, nicht aber als hinderlich r\u00fcckwirkend zu betrachten.<\/p><\/li>\n<li><p>Eine vorschriftsm\u00e4\u00dfig geschriebene Torah(rolle) muss als besonders heilig und ehrw\u00fcrdig betrachtet werden, so dass Niemand eine solche verkaufen darf, selbst wenn er nichts zu essen h\u00e4tte; \u2014 bes\u00e4\u00dfe er sogar deren mehrere, so ist es ihm dennoch nicht gestattet, eine davon zu verkaufen, nicht einmal eine alte, um eine neue daf\u00fcr anzuschaffen; eine Torah(rolle) darf niemals verkauft werden, es sei denn in den beiden F\u00e4llen, wenn etwa n\u00e4mlich der Erl\u00f6s dazu dienen soll, um daf\u00fcr lernen, oder um heirathen zu k\u00f6nnen, und auch dieses nur dann, wenn sonst nichts Anderes zu ver\u00e4u\u00dfern blieb. \u2014<\/p><\/li>\n<li><p>Wurde eine Torah(rolle) zerrissen, oder sonst unbrauchbar, so tue man sie in ein irdenes Geschirr, und setze sie neben Gr\u00e4bern gelehrter M\u00e4nner bei, \u2014 dieses hei\u00dft dann: \u00bbdie Verwahrung der Torah(rolle)\u00ab; \u2014 wurde die Umh\u00fcllung derselben zerrissen, so benutze man dieselbe zur Verfertigung von Leichent\u00fcchern f\u00fcr arme Verstorbene, welches ebenfalls als Verwahrung der Umh\u00fcllung anzusehen ist.<\/p><\/li>\n<li><p>Ein, f\u00fcr eine Torah(rolle) bestimmtes Futteral, in welchem dieselbe gelegen, wie auch die B\u00e4nder derselben, \u2014 die Lade \u2014 der Schrank, in denen sie sich befindet, \u2014 wenngleich die Rolle selbst im Futterale steckt, \u2014 eben so der norhT, welcher dazu bestimmt ist, selbige darauf zu legen, und auf welchem sie auch gelegen, \u2014 sind alle als Zubeh\u00f6r der Heiligt\u00fcmer zu betrachten, so, dass selbige nicht weggeworfen werden d\u00fcrfen, sondern, im Falle der Unbrauchbarkeit, verwahrt werden m\u00fcssen; \u2014 das Podest aber, auf welchem der Vorleser, mit der Torah(rolle) in der Hand steht, wie auch die Tafeln (z.B. der zehn Gebote), welche zum Unterrichte der Kinder geschrieben werden, haben keinen Anspruch auf dieselbe Heiligkeit; \u2014 die silbernen und goldnen Kn\u00f6pfe aber an der Torah(rolle), und dergleichen Verzierungen, die dabei angebracht werden, sind als Zubeh\u00f6r der Heiligth\u00fcmer zu betrachten, und d\u00fcrfen zu keinem nichteiligen Zwecke ver\u00e4u\u00dfert werden, es sei denn, um f\u00fcr den Erl\u00f6s eine Torah(rolle) oder einen Pentateuch anzuschaffen.<\/p><\/li>\n<li><p>Es ist erlaubt eine Torah(rolle) \u00fcber die andere, um so mehr aber, eine solche auf den Pentateuch zu legen, \u2014 ebenso d\u00fcrfen Pentateuchs \u00fcber die Propheten und Hagiographen gelegt werden, nicht aber d\u00fcrfen Propheten und Hagiographen auf Pentateuche, und diese wieder nicht auf eine Torah(rolle) gelegt werden; \u2014 keine von den heiligen Schriften aber, selbst nicht Halacha und Agada (Traditionen und Legenden), d\u00fcrfen anders, als mit der geh\u00f6rigen Achtung aus den H\u00e4nden gelegt, oder gar geworfen werden; \u2014 mit den Amuleten, in welchen sich St\u00fccke aus dem Inhalte der heiligen Schrift befinden, darf man keine unreinen Orte betreten, au\u00dfer etwa wenn diese Amulete mit Fell bedeckt sind.<\/p><\/li>\n<li><p>Niemand darf, mit einer Torah(rolle) im Arme, ein Badehaus oder sonst einen unreinen Ort, wie auch einen Gottesacker betreten, selbst wenn die Rolle in ihrer Umh\u00fcllung und im Futterale steckte; selbst lesen darf man darin \u2014 nur in einer Entfernung von wenigstens vier Ellen von solchen Orten; \u2014 auch darf man keine Torah(rolle) in den H\u00e4nden halten, wenn man unbekleidet ist, wie auch nicht auf einem Bette sitzen, auf welchem eine Torah(rolle) liegt.<\/p><\/li>\n<li><p>Es ist verboten, in einem Raum, in dem sich eine Torah(rolle) befindet, intime Beziehungen einzugehen, bis man entweder: die Schriftrolle entfernt oder sie in ein Beh\u00e4ltnis legt und dann dieses Beh\u00e4ltnis in ein Beh\u00e4ltnis legt, das nicht f\u00fcr sie bestimmt ist. Wenn das Beh\u00e4ltnis jedoch f\u00fcr sie bestimmt ist, werden sogar zehn Beh\u00e4ltnisse, eines \u00fcber dem anderen, als eine Einheit betrachtet; oder eine Trennwand von mindestens zehn Handbreit H\u00f6he errichtet. Aber nur, wenn kein anderer Raum zur Verf\u00fcgung steht. Wenn ein anderer Raum zur Verf\u00fcgung steht, darf man keine intimen Beziehungen eingehen, es sei denn, man nimmt die Torahrolle weg.<\/p><\/li>\n<li><p>Alle Entweihten, selbst abgesonderte Frauen und Heiden, d\u00fcrfen wohl die Torah(rolle) ber\u00fchren und darin Iesen, da die Worte der Torah f\u00fcr Entweihung nicht empf\u00e4nglich sind; jedoch muss dabei beobachtet werden, dass die H\u00e4nde nicht schmutzig seien, sondern hat man dieselben zu waschen, bevor man die Rolle anfa\u00dft.<\/p><\/li>\n<li><p>Jeder, der die Torah(rolle) tragen sieht, muss sich erheben, Alle m\u00fcssen um den, dieselbe Tragenden \u2014 stehen bleiben, bis sie ihn aus dem Gesichte verloren, und erst dann, ist es ihnen gestattet, sich wieder zu setzen.<\/p><\/li>\n<li><p>Man tut wohl daran \u2014 einen besondern Platz f\u00fcr die Torah(rolle) zu bestimmen, dieselbe zu ehren und so viel wie m\u00f6glich zu schm\u00fccken, denn die Worte, die sich auf die Bundeslade bezogen, betreffen auch jede Torah(rolle); \u2014 so darf auch Niemand im Angesichte der Torah(rolle) ausspeien, sich entbl\u00f6\u00dfen, noch seine F\u00fc\u00dfe vor sie hinstrecken, oder die Rolle selbst gleich einer Last sich auf den Kopf legen, eben so wenig auch sich mit dem R\u00fccken gegen dieselbe wenden, ausgenommen, wenn sich dieselbe auf zehn Handbreiten \u00fcber ihm befindet.<\/p><\/li>\n<li><p>Nimmt jemand eine Torah(rolle) auf Reisen mit, so packe er dieselbe nicht in einen Sack, um Letztere auf den Esel zu legen, den er reitet, au\u00dfer etwa in dem Falle, dass er sich vor Dieben f\u00fcrchtet, sonst muss er selbige auf seinem Schoo\u00dfe, dem Herzen zugewendet, tragen, und so reiten; \u2014 wer aber vor einer Torah(rolle) sitzt, der sitze gleichsam in Furcht und Beben, mit gesenktem Haupte, denn sie ist der bew\u00e4hrteste Zeuge gegen jeden Staubgeborenen, da es hei\u00dft: \u00bbUnd sie sei gegen dich ein Zeuge\u00ab (5 B. M. 31); \u2014 auch bezeige man ihr Ehre, so viel irgend m\u00f6glich; die ersten Weisen sagten: Wer die Torah(rolle) entw\u00fcrdigt, dessen Wesen wird dadurch selbst entw\u00fcrdigt vor den Menschen; \u2014 wer selbige aber ehrt, der wird selbst geehrt sein vor den Menschen.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Zur \u00dcbersetzung und Bearbeitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00dcbersetzung erschien das erste Mal 1850 in Sankt Petersburg und wird hier (leicht) \u00fcberarbeitet wiedergegeben. Fehlende bzw. zensierte Abschnitte wurden wieder eingef\u00fcgt (in einer neuen \u00dcbersetzung). Die \u00dcbersetzung stammt von Leon (Arje-Leib) Mandelstam(m) (1819\u20131889). Mandelstam wurde in das Bildungsministerium \u00bbberufen\u00ab, f\u00fcr das er als \u00bbExperte\u00ab mit der Aufgabe betraut wurde, das j\u00fcdische Bildungssystem zu reformieren. Keine Aufgabe, die sich Mandelstam wirklich selber ausgesucht hat. Im Zuge dieser T\u00e4tigkeit fertigte er eine \u00dcbersetzung der Mischne Torah in die deutsche Sprache an. In der gedruckten Fassung fielen Teile davon durch Zensur weg. Diese wurden in der Fassung, wie sie hier zu finden ist, wieder eingef\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/mischne-tora\/\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"198\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/mischt.png?resize=200%2C198&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3324\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/mischt.png?w=200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/mischt.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/mischt.png?resize=120%2C120&amp;ssl=1 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/mischne-tora\/\">Eine \u00dcbersicht aller Kapitel der Mischne Torah (und der verf\u00fcgbaren \u00dcbersetzungen) findet man hier.<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kapitel Teffilin, Mesusah und Torah aus der Mischne Torah in deutscher \u00dcbersetzung.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[210,252],"tags":[117,251],"class_list":["post-8524","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-creative-commons","category-mischne-torah","tag-creative-commons","tag-mischneh-tora"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8524","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8524"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8524\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9486,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8524\/revisions\/9486"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8524"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8524"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8524"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}