{"id":963,"date":"2014-06-13T15:11:50","date_gmt":"2014-06-13T13:11:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=963"},"modified":"2015-05-06T12:11:40","modified_gmt":"2015-05-06T10:11:40","slug":"einleitung-in-den-talmud","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/einleitung-in-den-talmud\/","title":{"rendered":"Einleitung in den Talmud"},"content":{"rendered":"<p><center><br \/>\n<strong>Einleitung in den Talmud<br \/>\n<em>Mewo HaTalmud<\/em><br \/>\nvon Rabbi Schmuel haNaggid<\/strong><br \/>\n<\/center><br \/>\n<img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/mawo_h_tal.jpg?resize=350%2C250\" alt=\"Mawo haTalmud\" width=\"350\" height=\"250\" class=\"aligncenter size-full wp-image-967\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/mawo_h_tal.jpg?w=350&amp;ssl=1 350w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/mawo_h_tal.jpg?resize=300%2C214&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/p>\n<p><em>Schmuel haNaggid, oder vollst\u00e4ndig Schmuel HaLevi ben Josef (993 bis etwa 1056) verfasste eine \u00bbEinleitung in den Talmud\u00ab, die immer wieder den gedruckten Ausgaben des Talmuds beigef\u00fcgt wurde. Meist in den ersten Band einer gedruckten Ausgabe.<\/p>\n<p>Diese \u00dcbersetzung dieser klassischen Einleitung findet man hier.<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Die Vorlage des hebr\u00e4ischen Ausgangstextes ist das Berliner \u05e1\u05e4\u05e8 \u05e1\u05d5\u05d2\u05d9\u05d5\u05ea \u05d4\u05e9&#8220;\u05e1 <em>Sefer Sugijot haSchas<\/em> aus dem Jahr 1736 und der Text einer Wilnaer Ausgabe des Talmud Bawli.<br \/>\n<img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/mewo_erklaer.jpg?resize=550%2C590\" alt=\"Berliner Ausgabe\" width=\"550\" height=\"590\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1594\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/mewo_erklaer.jpg?w=550&amp;ssl=1 550w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/mewo_erklaer.jpg?resize=280%2C300&amp;ssl=1 280w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/amar_mewo.png?resize=300%2C176\" alt=\"amar_mewo\" width=\"300\" height=\"176\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1595\" \/><\/p>\n<p class=\"hetext\">\n\u05d4\u05de\u05d7\u05d1\u05e8 \u05d4\u05ea\u05dc\u05de\u05d5\u05d3 \u05e0\u05d7\u05dc\u05e7 \u05dc\u05e9\u05e0\u05d9 \u05d7\u05dc\u05e7\u05d9\u05dd: \u05de\u05e9\u05e0\u05d4, \u05d5\u05e4\u05d9\u05e8\u05d5\u05e9 \u05d4\u05de\u05e9\u05e0\u05d4 \u05d4\u05de\u05e9\u05e0\u05d4 \u05d4\u05d9\u05d0 \u05d4\u05e0\u05e7\u05e8\u05d0\u05ea \u05ea\u05d5\u05e8\u05d4 \u05e9\u05d1\u05e2\u05dc \u05e4\u05d4 \u05d5\u05d4\u05d9\u05d0 \u05d9\u05e1\u05d5\u05d3 \u05d4\u05ea\u05d5\u05e8\u05d4 \u05e9\u05d4\u05e2\u05ea\u05d9\u05e7\u05d5 \u05de\u05de\u05e9\u05d4 \u05e8\u05d1\u05d9\u05e0\u05d5 \u05e2\u05dc\u05d9\u05d5 \u05d4\u05e9\u05dc\u05d5\u05dd \u05e2\u05d3 \u05d9\u05de\u05d9 \u05e8\u05d1\u05d9\u05e0\u05d5 \u05d4\u05e7\u05d3\u05d5\u05e9 \u05e2\u05dc\u05d9\u05d5 \u05d4\u05e9\u05dc\u05d5\u05dd \u05d4\u05d5\u05d0 \u05e8\u05d1\u05d9 \u05d9\u05d4\u05d5\u05d3\u05d4 \u05d4\u05e0\u05e9\u05d9\u05d0\u2026\n<\/p>\n<p>Der Autor sagte:<br \/>\nDer Talmud wird in zwei Teile geteilt,<br \/>\nin die Mischnah <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_963\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">Das von Mosche \u00fcbermittelte Gesetz ist die erste Lehre und der Talmud, oder das m\u00fcndliche Gesetz, ist die zweite Lehre. Die Lehrer der Mischnah wurden Tannaim genannt und die der Gemarah Amoraim, Redner, weil sie die Mischnah und die anderen Ausspr\u00fcche der Tannaim erkl\u00e4rten.<\/span><br \/>\nund in die Erkl\u00e4rung der Mischnah.<br \/>\nDie Mischnah wird das m\u00fcndliche Gesetz genannt und dies ist die Grundlage des Gesetzes, welches sie (die Lehrer) aufgezeichnet haben von Mosche unserem Lehrer, Friede \u00fcber ihn, bis zur Zeit unseres Lehrers des Heiligen, Friede \u00fcber ihn, und dies ist Rabbi Jehudah der F\u00fcrst. <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_963\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-2\">2<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\">Er wird der Heilige genannt, weil er niemals seine Hand abw\u00e4rts vom G\u00fcrtel brachte. (Schabbat 118) <\/span> Denn er hat sie aufgeschrieben, damit sie lange bestehen bleibt, weil sie sonst in den Herzen der Leser vergessen werden k\u00f6nnte, und so verloren gehen k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Diese Erkl\u00e4rung wird ebenfalls geteilt in zwei Teile:<br \/>\nder eine ist die <em>bestehende<\/em> Halachah,<br \/>\nder andere ist die <em>verdr\u00e4ngte<\/em> Halachah.<\/p>\n<p>Die <em>bestehend<\/em>e ist diejenige, die sie (die Lehrer) gelernt haben aus dem Mund des Mosche, unseres Lehrers, Friede \u00fcber ihn, und Mosche (wiederum) vom Ewigen, wobei es gleichg\u00fcltig ist, ob es Worte eines einzelnen oder Worte vieler sind &#8211; wie ich sp\u00e4ter erkl\u00e4ren werde.<br \/>\nGenauso ist es bei einer Diskussion die verdr\u00e4ngt wurde, n\u00e4mlich bei derjenigen, die nicht als vollst\u00e4ndig bestehende aufgezeichnet wurde, ganz gleich, ob es Worte eines einzelnen oder die Worte vieler sind.<\/p>\n<p>Sollte aber jemand dagegen einen Einwand haben:<br \/>\nWarum schrieb unser Lehrer, der Heilige, Friede \u00fcber ihn, Worte auf, die nicht als Halachah gelten, es w\u00e4re ja besser gewesen nur die Halachah aufzuschreiben?!<\/p>\n<p>Dann kannst du ihm antworten, dass jeder der vormaligen Weisen alles f\u00fcr sich aufzeichnete, was er lernte, und zwar sowohl was Halachah, aber auch alles was nicht Halachah war, und als unser Lehrer der Heilige es aufzeichnen wollte, musste er auch diejenigen Worte aufschreiben, die keine Halachah sind, damit derjenige, der von ihnen gelernt hat, nicht sagen k\u00f6nnte:<br \/>\nSo und so habe ich von diesem und diesem gelernt, und sollte er es dennoch sagen, so antworte man ihm, dass dies keine bestehende Halachah sei.<\/p>\n<p>Und dies sagten unsere Weisen, gesegneten Angedenkens, im Traktat Edujot, Abschnitt 1, Mischnah 6:<br \/>\nWarum wurden die Worte eines Einzelnen bei den Worten vieler unn\u00fctzerweise erw\u00e4hnt?<\/p>\n<p>Damit, wenn jemand kommen und sagen sollte: So und so habe ich es geh\u00f6rt, dann soll man ihm sagen: Von dem und dem hast du es geh\u00f6rt, es ist n\u00e4mlich keine Halachah.<\/p>\n<p>Der zweite Teil von den zwei Teilen der Erkl\u00e4rung der Mischnah, die Gemarah <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"3\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_963\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-3\">3<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-3\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"3\">Oder Talmud genannt, also Lehre.<\/span> , wird geteilt in einundzwanzig Teile.<br \/>\nDiese sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Tosefta<\/li>\n<li>Barajta<\/li>\n<li>Perusch<\/li>\n<li>Schea\u2019lah<\/li>\n<li>Teschuba<\/li>\n<li>Kuschja<\/li>\n<li>Peruk<\/li>\n<li>Tejubta<\/li>\n<li>Sijua<\/li>\n<li>Remijah<\/li>\n<li>Hazzerachah<\/li>\n<li>Hattakefta<\/li>\n<li>Ma\u2019aseh<\/li>\n<li>Schemaata<\/li>\n<li>Sugja<\/li>\n<li>Halachah<\/li>\n<li>Teko<\/li>\n<li>Haggadah<\/li>\n<li>Horaah<\/li>\n<li>Schittah <\/li>\n<li>Schinnuj<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Tosefta<\/strong> ist der \u00dcberrest der Mischnah, und das Zeichen daf\u00fcr ((im Talmud)) ist: Tana \u05ea\u05d0\u05e0\u05d0 (\u201eer lehrte\u201c, oder \u201ees gibt eine Lehre\u201c ); und wenn sie am Ende der Mischnah steht, dann ist sie eine bestehende Halachah.<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"4\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_963\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-4\">4<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-4\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"4\">Steht eine Tosefta mit einer Mischnah oder Gemarah im Widerspruch, dann bleibt sie unbeachtet; kann sie aber mit der Mischnah in Einklang gebracht werden, dann ist sie doch g\u00fcltig, sogar, wenn in der Gemarah das Gegenteil behauptet wird. (Hauptregeln der Gemarah \u05e7\u05d9\u05e6\u05d5\u05e8 \u05db\u05dc\u05dc\u05d9 \u05d4\u05d2\u05de\u05e8\u05d0)<\/span><\/p>\n<p><strong>Barajta<\/strong> sind alle Schriften, die nicht Teil der Mischnah sind, wie Rabbi Chija, Rabbi Oschaja und  wie die Lehren des Rabbi Jischmael, die Buchstaben des Rabbi Akiwa, Lehre der Kohanim<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"5\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_963\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-5\">5<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-5\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"5\"><em>Torat Kohanim<\/em> ein Name des Midraschs Sifra.<\/span>, welches nur das Buch<em> WaJikra<\/em> ist und Sifra<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"6\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_963\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-6\">6<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-6\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"6\">Sifra ist ein Midrasch zum Buch BaMidbar, also zum Buch Levitikus.<\/span> ist BaMidbar Sinaj und We\u2019eleh HaDebarim und dergleichen. <\/p>\n<p>Das Zeichen f\u00fcr die Barajta ist:<br \/>\n<em>Tano Rabbanan<\/em> \u05e8\u05d1\u05e0\u05df \u05ea\u05e0\u05d5 (\u201ees lehrten oder \u00fcberlieferten die Rabbinen), Tane chada (\u201ees lehrte der eine\u201c oder \u201ewir haben die eine Lehre\u201c),<br \/>\n<em>Tanja idoch <\/em>(\u201ees lehrte der andere\u201c oder \u201ewir haben die andere Lehre\u201c).<br \/>\nBei allen diesen Themen, \u00fcber die nicht gestritten wird, ist die Halachah bestehend, findet aber dazu eine Diskussion statt, dann richtet man sich nach der Bestimmung der Halachah<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"7\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_963\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-7\">7<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-7\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"7\">Die Barajta folgert h\u00e4ufig mehrere Erkl\u00e4rungen aus einem Vers, obwohl nur eine Erkl\u00e4rung daraus zu entnehmen ist indem die eine als Haupfolgerung und die anderen als beil\u00e4ufig betrachtet werden. Siehe Baba Metziah 30a. (Hauptregeln der Gemarah \u05e7\u05d9\u05e6\u05d5\u05e8 \u05db\u05dc\u05dc\u05d9 \u05d4\u05d2\u05de\u05e8\u05d0)<\/span>.<\/p>\n<p><strong>Perusch<\/strong> ist dasjenige, welches am Ende der Mischnah folgt, um die Themen der Mischnah zu begreifen, wenn es n\u00e4mlich hei\u00dft: Wie ist dies? Dann folgte eine Erkl\u00e4rung dar\u00fcber.<\/p>\n<p><strong>Schealah<\/strong> ist die Frage von ihr, und zwar wird diese Frage entweder von vielen an viele gestellt, wof\u00fcr das Zeichen ist: Iba\u2019eja leho \u05dc\u05d4\u05d5 \u05d0\u05d9\u05d1\u05e2\u05d9\u05d0 (\u201ediese fragten jene\u201c), oder sie ist von vielen an einen, und dies hei\u00dft: Ba\u2019u mineh \u05de\u05d9\u05e0\u05d9\u05d4 \u05d1\u05e2\u05d5 (\u201ejene fragten diesen\u201c), oder sie geschieht von einem an einen, n\u00e4mlich Ba\u2019a mineh  \u05de\u05d9\u05e0\u05d9\u05d4 \u05d1\u05e2\u05d0 (\u201ejener fragte diesen\u201c). Die Halachah bei einer Frage h\u00e4ngt von den Antworten ab<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"8\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_963\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-8\">8<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-8\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"8\">Wenn zwei Fragen aufeinander folgen und sich wiedersprechen, dann sind sie nicht von einer Person gefragt worden, sondern von zwei Personen. <br \/><br \/>\nMehrere Fragen bei einem Thema entstehen entweder dadurch, dass jede weitere Frage gr\u00fcndlicher ist, als die vorhergehende, oder um eine bessere Antwort zu erhalten. Siehe Baba Kamma 42b. (Hauptregeln der Gemarah \u05e7\u05d9\u05e6\u05d5\u05e8 \u05db\u05dc\u05dc\u05d9 \u05d4\u05d2\u05de\u05e8\u05d0)<br \/>\n<\/span>.<\/p>\n<p><strong>Teschubah<\/strong> (Antwort) folgt auf solche Fragen, und ist bleibend nach Bestimmung der Halachah.<\/p>\n<p><strong>Kuschja<\/strong> (Entgegnung) ist die Streitsache, die sich auf Ausspr\u00fcche bezieht, aber gegen eine bestehende Halachah darf niemand streiten.<br \/>\nEntsteht die Streitsache von vielen, dann ist das ein Zeichen f\u00fcr:<br \/>\nMetibe \u05de\u05d9\u05ea\u05d9\u05d1\u05d9 (sie entgegneten);<br \/>\naber von einem Etibe \u05d0\u05d9\u05ea\u05d9\u05d1\u05d9\u05d4 (er entgegnete)<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"9\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_963\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-9\">9<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_963-9\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"9\">Der Ausdruck Kaschja \u00bbEs bleibt eine Frage\u00ab bedeutet stets, dass die Frage zwar unbeantwortet bleibt, aber die M\u00f6glichkeit zu einer Beantwortung vorhanden w\u00e4re.<\/span>.<\/p>\n<p><strong>Peruk<\/strong> (L\u00f6sung) ist die Erkl\u00e4rung der Entgegnung, und wenn dagegen nichts eingewendet wird, dann ist es eine bestehende Halachah.<\/p>\n<p><strong>Die Tejubta<\/strong> (es bleibt eine Entgegnung) verwirft eine Halachah durch klaren Beweis, und die Halachah h\u00e4ngt von der Gr\u00fcndlichkeit des Beweises, der Tejubta, ab.<\/p>\n<p><strong>Sijjua <\/strong>(Hilfe) ((oder St\u00fctze, Beleg)) wird angef\u00fchrt, um eine Halachah zu begr\u00fcnden und zu festigen, damit sie fundiert und begr\u00fcndet sei. Das Zeichen daf\u00fcr ist: Lema mesajea leh \u05dc\u05d9\u05de\u05d0 \u05de\u05e1\u05d9\u05d9\u05e2 \u05dc\u05d9\u05d4 (\u201eman kann sagen, es ist eine Hilfe f\u00fcr ihn\u201c).<br \/>\n<strong><br \/>\nRemijah <\/strong>(Widerspruch) wird angef\u00fchrt, damit sich nicht zwei Auffassungen behaupten k\u00f6nnen- Das Zeichen daf\u00fcr ist Weraminehi \u05d5\u05e8\u05de\u05d9\u05e0\u05d4\u05d9 (aber ich frage dich dies).<\/p>\n<p><strong>Hazzerachah <\/strong>(Notwendigkeit) wird angef\u00fchrt, um zwei Auffassungen vorzubringen. Das Zeichen daf\u00fcr ist: Zericha \u05e6\u05e8\u05d9\u05db\u05d0 (es ist n\u00f6tig).<\/p>\n<p><strong>Hattaekefta<\/strong> (Einwendung) ist eine Art von Frage, die f\u00fcr die Amoraim (die zuletzt kamen) typisch ist. Das Zeichen daf\u00fcr ist: Matkif lah R. Ploni \u05de\u05ea\u05e7\u05d9\u05e3 \u05dc\u05d4 \u05e8&#8216; \u05e4\u05dc\u05d5\u05e0\u05d9 (\u00bbEs fragte dies Rabbi Soundso\u00ab).<\/p>\n<p><strong>Ma\u2019aseh<\/strong> (Tatsache) wird nach einer Halachah angef\u00fchrt, indem die Handlung nach einer Halachah geschehen darf, welche bleibend ist.<\/p>\n<p><strong>Schemaateta<\/strong> (Lehre) ist der Name einer jeden Halachah, die in Hinsicht des Gesetzes angef\u00fchrt wird, aber nicht in Hinsicht eines anderen Arguments.<\/p>\n<p><strong>Sugja <\/strong>(Eigent\u00fcmlichkeit) ist die Benennung der Gemarah nach ihrer Wirklichkeit mit ihren Fragen und Antworten.<\/p>\n<p>Die Halachah folgt, nachdem sie sich \u00fcber irgendeinen Gegenstand der Halachah gestritten haben, so dass sie sagen mussten: Die Halachah ist so und so.<\/p>\n<p><strong>Teko<\/strong> bedeutet Zweifel, dass n\u00e4mlich der Talmud wegen irgendeines Themas der Halachah in Zweifel ist, und es nicht zu beantworten wei\u00df, weshalb die Halachah zweifelhaft bleibt. Betrifft dies eine Geld-Sache, dann verf\u00e4hrt man dabei nach der strengsten Auslegung, bei einer Sache des Verbotenseins aber nach der strengen Auslegung und das Geld, wor\u00fcber Zweifel besteht, teilen die Richter in gleiche Teile.<br \/>\nAndere sagen, dass derjenige, welcher etwas von seinem N\u00e4chsten fordert, es beweisen muss und eine Sache des Verboten- oder Erlaubtseins, wor\u00fcber ein solcher Zweifel besteht, ist f\u00fcr verboten zu halten.<\/p>\n<p><strong>Schinnuj<\/strong> (\u00c4nderung) ist, wenn sie (die Lehrer) gegen irgendeinen Weisen streiten, und er \u00e4ndert, um sich selbst des Streits zu entziehen und seine Worte zu best\u00e4tigen.<br \/>\nEs muss aber derjenige, welcher gegen die Mischnah streitet, seine Worte durch einen klaren Beweis best\u00e4tigen. Das Zeichen f\u00fcr Schinnuj ist: Ha mani? R. Ploni ((Ploni \u2013 eine Art Platzhaltername)) hi (Mit wem stimmt das \u00fcberein? Mit Rabbi Soundso).<\/p>\n<p><strong>Haggadah<\/strong> (Sage) ist die Erkl\u00e4rung, die im Talmud \u00fcber irgendein Thema vorkommt, das nicht gesetzlich ist, und woraus man nur das zu lernen braucht, was dem Geist zusagt. Denn man soll wissen, dass alles, was unsere Weisen, gesegneten Andenkens, f\u00fcr eine Halachah in Hinsicht auf das Gesetz bestimmt haben, aus dem Mund des Mosche, unseres Lehrers, Friede \u00fcber ihn, ist, der es vom Allm\u00e4chtigen empfangen hat, und zu diesem, darf man nichts hinzutun, noch irgendetwas wegnehmen; das bezieht sich auf die Erkl\u00e4rungen, welche sie \u00fcber die Verse gegeben haben. Und  das geschehe f\u00fcr jedem nach seinem Verm\u00f6gen und nach seinem Daf\u00fcrhalten. Man lernt das, was dem Verstand begreiflich ist, auf das \u00fcbrige aber kann man sich nicht mehr st\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Horaah<\/strong> bedeutet Lehren, die sich bei den Weisen durch Versammlungen und Forschungen in Hinsicht eines Gebots von neuem ergeben haben. Dies wird Horaah genannt.<\/p>\n<p><strong>Schittah <\/strong>bedeutet: mehrere Weise, nach welchen die Halachah nicht ist, wenn es n\u00e4mlich hei\u00dft: \u00bbDieser und jener Rabbi ist der Meinung\u00ab und \u00e4hnliches, ist eine Schittah. Die Halachah ist nach keinem von ihnen. Man soll aber wissen, dass der Talmud zur Zeit Rabinas und Rab Aschis beendet worden ist, und dass sie uns diese Grunds\u00e4tze gelehrt haben und was ihnen gleicht.<\/p>\n<p>Bei Streitigkeiten der Tannaim, wo einer gegen viele ist, richtet sich die Halachah nach der Mehrheit.<br \/>\nBei Streitigkeiten der Mischnah, auf die eine einfache Bestimmung folgt, ist die Halachah nach der einfachen Bestimmung.<br \/>\nBei einer einfachen Bestimmung, auf die Streitigkeiten folgen, ist die Halachah nicht nach der einfachen Bestimmung; dies gilt jedoch nur einem Traktat, von zwei hingegen sagen wir dies nicht.<br \/>\nBei Streitigkeiten der Barajta und einfacher Bestimmung der Mischnah ist die Halachah nach der einfachen Bestimmung der Mischnah.<br \/>\nBei Streitigkeiten der Mischnah und einfacher Bestimmung der Barajta, ist die Halachah nicht nach der einfachen Bestimmung der Barajta; und dies ist es, was wir sagen:<\/p>\n<p>Wenn Rabbi es nicht gelehrt hat, woher soll es R. Chija haben?<br \/>\nEine Mischnah \u00fcberhaupt ist von R. Me\u2019ir,<br \/>\nTosefta \u00fcberhaupt ist von R. Nechemiah,<br \/>\nSifra \u00fcberhaupt ist von R. Jehudah,<br \/>\nSifri \u00fcberhaupt ist von R. Schimon<br \/>\nund alles ist im Sinne R. Akiwas, denn sie waren seine Sch\u00fcler.<\/p>\n<p>Bei R. Me\u2019ir und R. Jehudah ist die Halachah nach R. Jehudah.<br \/>\nBei R. Me\u2019ir und R. Josi ist die Halachah nach R. Josi.<br \/>\nBei R. Me\u2019ir und Rabbi Schimon ist die Halachah nach R. Schimon.<br \/>\nBei R. Me\u2019ir und R. Elieser, Sohn Ja\u2019akows, ist die Halachah nach R. Elieser, Sohn Ja\u2019akows.<br \/>\nDie Lehre des und R. Elieser, Sohn Ja\u2019akows, ist ein Kab und rein.<\/p>\n<p>Einige sind, welche sagen, deutet nach R. Nathan.<br \/>\nAndere: deutet nach R. Me\u2019ir.<\/p>\n<p>\u00dcberall, wo Rabban Schimon, Sohn Gamliels, in unserer Mischnah gelehrt hat, ist die Halachah nach ihm.<br \/>\nDagegen ist die Halachah nach Rabbi gegen seinen Genossen.<br \/>\nBei Rabbi und R. Schimon, Sohn Elasars, ist die Halachah nach Rabbi.<br \/>\nBei Rabbi und R. Josi, Sohn R. Jehudahs, ist die Halachah nach Rabbi.<br \/>\nBei Rabbi und R. Jischmael, Sohn R. Josis, ist die Halachah nach Rabbi;<br \/>\nund wenn er etwas sagte im Namen seines Vaters, dann ist die Halachah nach seinem Vater.<br \/>\nBei Rabbi und Rabban Schimon, Sohn Gamliels, ist die Halachah nach Rabban Schimon, Sohn Gamliels.<br \/>\n\u00dcberall wo R. Schimon, Sohn Elasars ohne Streitigkeiten lehrte, ist die Halachah nach ihm.<br \/>\nBei Rabbi und R. Jehudah ist die Halchah nach Rabbi.<br \/>\nBei Rabbi und R. Me\u2019ir ist die Halachah nach Rabbi.<br \/>\nBei R. Elieser und R. Jehoschua ist die Halachah nach R. Jehoschua.<br \/>\nBei R. Elieser und Rabban Gamliel ist die Halachah nach Rabban Gamliel;<br \/>\nauch ist nirgends die Halachah nach den Sch\u00fclern des R. Elieser, ausgenommen bei acht Halachot.<br \/>\nBei der Schule Schammajs und Hillels ist die Halachah nach der Schule Hillels, ausgenommen bei sechs Dingen ((siehe Berachot 51b, Sukkah 28a, Menachot 401 und 41b)), wobei die Weisen weder mit den Worten dieser, noch mit den Worten jener \u00fcbereinstimmten, und festgesetzt wurde, dass die Halachah nach der Schule Schammajs sei.<br \/>\n\u00dcberall, wo es hei\u00dft:<br \/>\nWie sind die Worte gemeint?<br \/>\nVon welcher Zeit an?<br \/>\nUnd zur Zeit.<br \/>\nEs ist in der Wahrheit,<br \/>\ndeutet es auf eine Halachah des Mosche vom Sinaj.<br \/>\nMan folgert die Halachah weder aus der Mischnah, noch aus dem Talmud, sobald sie ausdr\u00fccklich dabei vorkommt; ist sie aber nicht angegeben, dann muss man sie aus dem Talmud entnehmen.<br \/>\nBei Streitigkeiten der Amoraim Rab und Schmuel ist die Halachah nach Rab in verbotenen Dingen nach Schmuel in Rechtssagen.<\/p>\n<p>Die Tannaim sind es, welche die Mischnah aufgezeichnet habem, und man nennt sie Tanna.<br \/>\nBei Rab Chisda und Rab Huna ist die Halachah nach Rab Huna.<br \/>\nBei Rab und Rab Nachman ist die Halachah nach Rab in verbotenen Dingen und nach Rab Nachman in Rechtssachen, und \u00fcberall ist die Halachah nicht nach dem Sch\u00fcler gegen den Lehrer.<br \/>\nBei Fr\u00fcheren und Sp\u00e4teren, die uneins sind, ist die Halachah nach den Sp\u00e4teren (die nach Abaje und Raba waren).<br \/>\nBei Rab Jehudah und Rabbah ist die Halachah nach Rab Jehudah.<br \/>\nBei Rabbah und Rab Josef ist die Halachah nach Rabbah, ausgenommen drei Halachot.<br \/>\nBei Rab Acha und Rabina ist die Halachah nach Rabina, ausgenommen drei, n\u00e4mlich halbrohes Fleisch, Eier und Adern.<\/p>\n<p>Die Sp\u00e4teren, welche den Talmud verfasst haben, sind Rab Aschi und Rabina mit ihren Helfern, und in uhrer Zeit ist der Talmud beendet worden.<br \/>\nNach Mar, Sohn Rab Aschis, ist die Halachah, wenn er nicht gegen seinen Lehrer streitet.<\/p>\n<p>\u00dcberall, wo gesagt wird:<br \/>\nWir haben ja die \u00dcberlieferung!<br \/>\nWir haben die \u00dcberlieferung.<br \/>\nAber ich frage dich dies! Wir haben ja die Lehre!<br \/>\ndeutet es auf eine Frage, und nur wegen der Frage wird es angef\u00fchrt. Und \u00fcberall, wo gesagt wird:<br \/>\nDie Fragen genen den und den Rabbi bleibt eine Frage, ist die Halachah nicht nach ihm.<\/p>\n<p>Tejubta ist Zerbrechen; n\u00e4mlich ein Weiser, der seine Worte zerbricht. Und \u00fcberall, wo man findet:<br \/>\nIst es entbehrlich oder nicht? Will sagen, dass dieser Vers entbehrlich sei oder nicht. Bei allen Streitigkeiten, die nicht von einer Handlung, sondern von einer Absicht allein abh\u00e4ngen, wird die Halachah nicht nach demselben bestimmt.<\/p>\n<ul class=\"modern-footnotes-list \"><li><span>1<\/span><div>Das von Mosche \u00fcbermittelte Gesetz ist die erste Lehre und der Talmud, oder das m\u00fcndliche Gesetz, ist die zweite Lehre. Die Lehrer der Mischnah wurden Tannaim genannt und die der Gemarah Amoraim, Redner, weil sie die Mischnah und die anderen Ausspr\u00fcche der Tannaim erkl\u00e4rten.<\/div><\/li><li><span>2<\/span><div>Er wird der Heilige genannt, weil er niemals seine Hand abw\u00e4rts vom G\u00fcrtel brachte. (Schabbat 118) <\/div><\/li><li><span>3<\/span><div>Oder Talmud genannt, also Lehre.<\/div><\/li><li><span>4<\/span><div>Steht eine Tosefta mit einer Mischnah oder Gemarah im Widerspruch, dann bleibt sie unbeachtet; kann sie aber mit der Mischnah in Einklang gebracht werden, dann ist sie doch g\u00fcltig, sogar, wenn in der Gemarah das Gegenteil behauptet wird. (Hauptregeln der Gemarah \u05e7\u05d9\u05e6\u05d5\u05e8 \u05db\u05dc\u05dc\u05d9 \u05d4\u05d2\u05de\u05e8\u05d0)<\/div><\/li><li><span>5<\/span><div><em>Torat Kohanim<\/em> ein Name des Midraschs Sifra.<\/div><\/li><li><span>6<\/span><div>Sifra ist ein Midrasch zum Buch BaMidbar, also zum Buch Levitikus.<\/div><\/li><li><span>7<\/span><div>Die Barajta folgert h\u00e4ufig mehrere Erkl\u00e4rungen aus einem Vers, obwohl nur eine Erkl\u00e4rung daraus zu entnehmen ist indem die eine als Haupfolgerung und die anderen als beil\u00e4ufig betrachtet werden. Siehe Baba Metziah 30a. (Hauptregeln der Gemarah \u05e7\u05d9\u05e6\u05d5\u05e8 \u05db\u05dc\u05dc\u05d9 \u05d4\u05d2\u05de\u05e8\u05d0)<\/div><\/li><li><span>8<\/span><div>Wenn zwei Fragen aufeinander folgen und sich wiedersprechen, dann sind sie nicht von einer Person gefragt worden, sondern von zwei Personen. <br \/><br \/>\nMehrere Fragen bei einem Thema entstehen entweder dadurch, dass jede weitere Frage gr\u00fcndlicher ist, als die vorhergehende, oder um eine bessere Antwort zu erhalten. Siehe Baba Kamma 42b. (Hauptregeln der Gemarah \u05e7\u05d9\u05e6\u05d5\u05e8 \u05db\u05dc\u05dc\u05d9 \u05d4\u05d2\u05de\u05e8\u05d0)<br \/>\n<\/div><\/li><li><span>9<\/span><div>Der Ausdruck Kaschja \u00bbEs bleibt eine Frage\u00ab bedeutet stets, dass die Frage zwar unbeantwortet bleibt, aber die M\u00f6glichkeit zu einer Beantwortung vorhanden w\u00e4re.<\/div><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung in den Talmud Mewo HaTalmud von Rabbi Schmuel haNaggid Schmuel haNaggid, oder vollst\u00e4ndig Schmuel HaLevi ben Josef (993 bis etwa 1056) verfasste eine \u00bbEinleitung in den Talmud\u00ab, die immer wieder den gedruckten Ausgaben des Talmuds beigef\u00fcgt wurde. Meist in den ersten Band einer gedruckten Ausgabe. Diese \u00dcbersetzung dieser klassischen Einleitung findet man hier.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[155,102],"class_list":["post-963","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-talmud","tag-talmud","tag-uebersetzung"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/963","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=963"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/963\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1602,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/963\/revisions\/1602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=963"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=963"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=963"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}