Zusammenfassung
Dewarim 7,12–11,25
Ekew zählt die Folgen des Gehorsams der Kinder Israels G-tt gegenüber auf. Sollten sie die Mitzwot befolgen, so würden die Völker auf der anderen Seite des Jarden friedlich bleiben. Sollten die Kinder Israels nach den Mitzwot leben, so würde sich auch materieller Fortschritt einstellen. Dagegen wird aber auch betont, dass die bisherigen Bewohner des Landes dieses verlassen müssen, weil sie Götzen gedient haben. Nicht, weil die Israeliten übermäßig rechtschaffend wären.
Um dies zu verdeutlichen, erinnert Mosche an die Verfehlungen der Kinder Israels G-tt gegenüber.
Am Ende des Abschnitts verspricht Mosche, dass das Land Israel vor Milch und Honig überfließen werde, wenn Gottes Gebote beachtet werden und an die Kinder weitergegeben werden würden.
Torahabschnitt
- Text des Abschnitts Ekew (Deutsch)
- Text des Abschnitts, Deutsch-Hebräisch, mit Kommentar von Samson Raphael Hirsch, zeilenweise
- Text des Abschnitts Ekew (Hebräisch-Deutsch) sefaria.org
- Text von Ekew im Tikkun

Zum Wochenabschnitt
- Rabbiner Behrens (Fürth) zum Schabbat Ekew
- Hagalil.com
- Die Prüfung des Man Von Nechama Leibowitz
- Jüdische Allgemeine
- Halacha und Individualität Auch wenn wir nicht in der Lage sind, alle Gebote zu halten, sollten wir versuchen, das uns Mögliche zu tun Von Vyacheslav Dobrovych
- Freier Wille Der Ewige hat dem Menschen die Fähigkeit gegeben, Gut und Böse zu unterscheiden Von Jakov Nektalov
- Kraftquelle Der Mensch sollte niemals vergessen, dass er all seine Erfolge der Hilfe des Allmächtigen verdankt Von Rabbiner Avichai Apel
- »Schmuck zwischen den Augen« Für Herstellung und Tragen der Tefillin gelten feste Regeln. Nur manche davon stehen in der Tora Von Rabbiner Mendel Itkin
- Bleibt der Lehre treu! Vor seinem Tod ermahnte Mosche das Volk, die Grundsätze der Tora zu bewahren Von Rabbiner Joel Berger
- Triumph des Spirituellen Warum Jakow nach seinem Kampf mit dem Engel den Namen Israel erhält Von Elie Dues
Haftarah
In nahezu allen Minhagim: Jeschajahu 49,14–51,3
Mitzwot
Nach dem Sefer haChinuch enthält diese Paraschah 8 Mitzwot. Zwei negative und sechs positive:
- Keinen Nutzen aus dem Schmuck oder den Verzierungen eines Götzenbildes ziehen. (Dewarim 7,25)
- Keine Gegenstände aus dem Götzendienst in den eigenen Besitz nehmen, um daraus Nutzen zu ziehen. (Dewarim 7,26)
- Das Gebot, den Allmächtigen für die Nahrung zu segnen, die wir empfangen. (Dewarim 8,10)
- Das Gebot, Konvertiten (zum Judentum) zu lieben. (Dewarim 10,19)
- Das Gebot, Ehrfurcht vor HaSchem zu haben. (Dewarim 10,20)
- Das Gebot, zum Allmächtigen zu beten. (Dewarim 10,20)
- Die Mitzwa, sich an Toragelehrte anzuschließen und ihnen zu folgen. (Dewarim 10,20)
- Wer einen Eid leisten muss, soll beim Namen HaSchems schwören. (Dewarim 10,20)
Zahlen
Der Abschnitt besteht in der Torah aus
- 6865 Buchstaben
- 1747 Wörtern
- 111 Versen
- 232 Zeilen


