Siddur – Gebetbuch

Siddur bedeutet „Ordnung“ und dies bezeichnet das jüdische „Gebetbuch“ in dem alle Gebete (und ihre Anordnung) festgehalten sind, die im Alltag und am Schabbat gesprochen werden. Wird ein Siddur für Feiert- und Festtage verwendet, dann spricht man von einem „Machsor“ (Kreis, Zyklus).
Die ältesten Siddurim stammen von Gaon Rabbenu Sa’adia (892-942) und Gaon Rabbenu Amram (der um 880 gelebt hat). Seit dieser Zeit unterlagen die Hauptgebete keinen großen Änderungen. Hinzugefügt wurden im Laufe der Zeit „Pijutim“ und einige Variationen, die lokal von einander abwichen. So entstanden verschiedene „Minhagim“ (Gebräuche) der Gemeinden. Die großen Minhagim sind heute der aschkenasische, der sfardische, der sefardische, der Mizrach haEdot und der italienische Ritus.

Texte aus dem Siddur (Gebetbuch) auf talmud.de

Anleitungen und Erklärungen

Torahlesung

Die Hohen Feiertage

Über den Siddur und die Ordnung

Gebete für Israeliten

Rabbiner Abraham Alexander Wolffs Gebetbuch (geboren am 29. April 1801 in Darmstadt und gestorben am 3. Dezember 1891 in Kopenhagen) ist ein orthodoxes Gebetbuch mit zusätzlichen Gebeten in deutscher Sprache. 1856 erschien die dänische Ausgabe und erst später die deutsche Übersetzung. Die vorliegende Ausgabe präsentiert die Texte Wolffs mit einigen hebräischen Ergänzungen, in einer anderen Ordnung und mit einigen zusätzlichen Texten aus der gleichen Zeit.

Die Texte können als Gebete genutzt werden, als Inspiration für die Verfassung oder Formulierung eigener Gebete, als Anthologie oder auch als Einblick in die jüdische Gedankenwelt. Die Quellenangaben ermöglichen eine selbständige Auseinandersetzung mit den großen Texten des Judentums und so wird Wolffs Gebetbuch auch zum Nachschlagewerk.

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Gebete für die drei Wallfahrtsfeste

Rosch haSchanah und Jom Kippur

Sukkot, Schemini Atzeret, Simchat Torah

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nach den tägl. Gebeten

Esehu Mekoman

Bame Madlikin

Pitum haKetoret