Dieser Abschnitt ist ein Doppelabschnitt Schemot 35,1–40,38 Zu Beginn des Abschnitts dieser Woche werden die Israeliten daran erinnert, das, bereits früher offenbarte, Schabbatgesetz nicht zu übertreten. Die Künstler, Bezalel und Oholiab sollen aus freiwilligen Spenden – Frauen bringen Schmuck und Männer Silber, Kupfer, Holz und Kleidung – Geräte für das Stiftszelt herstellen. Diese Spenden übersteigen sogar den tatsächlichen Bedarf, und der Wohltätigkeit der Männer und Frauen muss eine Grenze gesetzt werden. Den Abschluss des Abschnitts bildet die Anfertigung der Bundeslade und verschiedener Geräte. Der letzte Abschnitt des Buches Schemot berichtet von der Berechnung der, für das Stiftszelt, verarbeiteten Stoffe und wiederholt die Anweisungen zur Anfertigung der Priesterkleidung. Die Arbeiten am Stiftszelt werden vollendet und dieses aufgestellt und eingeweiht. Über dem Stiftszelt erscheint die »Wolke des Ewigen« die tagsüber über dem Stiftszelt ruht und nachts als Feuer zu sichtbar ist, zum Zeichen für die Israeliten. Sie dient zugleich als Zeichen für den Aufbruch. Wenn die Wolke sich erhebt, dann soll auch das Volk aufbrechen.
Wenn der Wochenabschnitt mit Schabbat Schekalim zusammenfällt, siehe zusätzlich hier.
Zum Wochenabschnitt
Ein Haus für den Ewigen Was den biblischen Mischkan mit der Prager Altneuschul verbindet Von Bryan Wood Jüdische Allgemeine
Platz der Heiligkeit Der Ewige erfüllt die ganze Welt – und ist doch an bestimmten Orten besonders präsent Von Rabbiner Jaron Engelmayer Jüdische Allgemeine
Der Makel des Tempels Die Tora lehrt, dass unter Zwang nichts geschaffen werden kann, das von Dauer ist Von Rabbiner Yehuda Teichtal Jüdische Allgemeine
Schuld und SühneWie das Goldene Kalb zum Bau des Stiftszelts führte Von Rabbiner David Goldberg Jüdische Allgemeine