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Korruptionsvorwürfe gegen Israels Oberrabbiner Jona Metzger
von Chajm Guski Gegen den 2003 ins Amt gewählten Oberrabbiner Jonah Metzger sind Korruptionsvorwürfe laut geworden. Generalstaatsanwalt Manny Mazuz hat Metzger, wegen Verwicklung in eine Korruptions-Affäre zum Rücktritt aufgefordert. Sonst könnte das Ansehen der religiösen Institutionen schweren Schaden nehmen, erklärte Mazuz am Montag . Die Staatsanwaltschaft erklärte weiterhin, man werde auf juristische Schritte verzichten. Die Aufforderung zum Rücktritt wurde aber Politikern vieler politischer Richtungen unterstützt Der Knessetabgeordnete Yitzhak Levi von der Nationalreligiösen Partei „Mafdal“ sagte, das Rabbinat dürfe unter keinen Umständen unter Korruptions-Verdacht geraten. Lediglich Eli Jischai (von der sefardisch-orthodoxen Schas) stellte sich der Forderung entgegen, wie die Zeitung Yedioth Ahronoth meldete sagte er: „Ich wünsche dem Rabbiner Metzger, dessen Arbeit nur gute Ziele verfolgt, viel Kraft.“. Interessanterweise war einer der größten Gegner der Wahl von Jonah Metzger zum Oberrabbiner Israels der, damals aus dem Amt scheidende, sefardische Oberrabbiner Elijahu Bakschi-Doron. Er hatte erklärt, die eventuelle Wahl von Metzger sei Chillul HaSchem. Dennoch errang Metzger 64 Stimmen von 150 und das obwohl Metzgers Opponent Ja'akov Ariel (von den Nationalreligiösen) als rabbinische Autorität im zionistischen Lager galt, während Metzger seit 1988 immer wieder Unregelmäßigkeiten vorgeworfen wurden - er galt darüber hinaus nicht als rabbinische Autorität.
Metzger gelang es jedoch, die aschkenazisch-charejdischen Wähler hinter sich zu bringen, nachdem Rabbiner Schlomoh Eliaschiv - eine rabbinische Autorität der Charedim - zur Wahl von Metzger geraten hatte. Im Gegenzug wechselte Metzger aus dem Lager der Nationalreligiösen zu Eliaschiv und versprach Konzessionen an seine Bewegung zu machen: Eine Rücknahme des Cheter Mechira, einer Regelung die es der Landwirtschaft ermöglicht, auch während des Schabbat-Jahres die Felder zu bestellen. Außerdem sollten Übertritte erschwert werden. Die nächsten Wahlen zum Oberrabbinat würden regulär erst wieder im Jahr 2013. |
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