Bereschit mit Raschi
Raschis Kommentar zum Buch Bereschit (Genesis)Übersetzung von Rabb. Dr. Selig Bamberger, 1922; auf der Grundlage der kritischen Edition von Rabb. Prof. Abraham Berliner, 1905.Die verwendete Torah Übersetzung stammt von Dr. J. Wohlgemuth, Dozent am Rabbiner-Seminar zu Berlin, und J. Bleichrode; Rödelheim 1899. Bearbeitet von Igor Itkin. [Hinweis: Die zitierten Bezugsverse in Raschis Kommentar stimmen zum Teil mit der hier verwendeten Torah-Übersetzung noch nicht überein.] Kapitel: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 Kapitel 1 1:1 Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. 1 בראשית. R. Jizchak sagte, die Torah hätte erst bei dem Abschnitt (Ex. 12) „dieser Monat sei euch», zu beginnen brauchen, weil dieser das erste Gebot enthält, das Israel aufgetragen wurde. Warum fängt sie aber mit der Schöpfung an? (Ps. 111, 6) „Weil Er Seine Allmacht Seinem Volke …

1837 erschien unter der Leitung von Leopold Zunz eine deutsche Ausgabe des gesamten Tanachs. Für diese Ausgabe übersetzte Rabbiner Heymann Arnheim (1796-1865) die ersten vier Bücher des Pentateuchs (der Torah) und Rabbiner Dr. Michael Sachs (1808-1864) das fünfte Buch. Diese Ausgabe findet bis heute eine breite Verwendung, ihr Deutsch ist aber an vielen Stellen veraltet. Der »Oheim« etwa ist niemand, der heutigen Lesern häufig begegnet. Aber auch einige Übersetzungsansätze von Leopold Zunz und seinen Mitstreitern können heute nicht mehr einfach übernommen werden.



