Autor: Jonathan Grünfeld

Leben und Werk des Mosche ben Maimon (Maimonides)

„Ein Fürst G-ttes, zum Zeichen gesendet, und alle erstaunten sehr, die ihn sahn; Die Weisen der Zeit, da sie seine Pläne Begriffen, hat Schrecken und Angst sie umfahn; Doch indes sie am Fuße des Bergs sich noch streiten, stieg Mosche empor, seinem G-ttzu nahn.“ Josef ben Jehuda Zahllose Huldigungen wie diese Verse seines Schülers Josef ben Jehuda wurden an den berühmten Mosche ben Maimon gerichtet.

Die öffentliche Torahlesung

Die Tora-Lesung Bereits in der Tora finden wir die Aufforderung zu öffentlichen Schriftenlesungen: „Versammle das Volk, die Männer und die Frauen und die Kinder und auch den Fremden in deinen Toren, damit sie hören und damit sie lernen und den Ewigen, deinen G-tt, fürchten und alle Worte dieser Lehre beobachten, sie auszuführen” (Devarim 31:12).

Pessach – alles was man wissen sollte

Über den Begriff „Pessach“ Das Fest Pessach erinnert an die Knechtschaft der Bne Jisrael (Kinder Israel) in Ägypten sowie an die Befreiung durch G-tt aus dieser Sklaverei unter der Führung von Mosche. Darüber hinaus erinnert es aber auch an die Weigerung des Pharao, das Volk ziehen zu lassen, und die darauf einsetzenden zehn Plagen. Dies alles lesen wir in Schmot 1-15.

Die Torah und das jüdische Volk – die Entstehung des jüdischen Volkes

Um etwas über die Entstehung des jüdischen Volkes und seiner Religion zu erfahren, ist ein Blick in die Tora (hebr., Lehre; griech. Pentateuch) lohnenswert. Sie kann als Gründungsdokument des Judentums verstanden werden. Laut jüdischer Überlieferung wurde die Tora von Mosche (Mose) in hebräischer Sprache niedergeschrieben. Da sie aus fünf Büchern besteht, wird sie auch die Fünf Bücher Mose genannt. Die Namen der fünf Bücher sind Bereschit (Genesis), Schmot (Exodus), WaJikra (Levitikus), BeMidbar (Numeri) und Dwarim (Deuteronomium).