Autor: Chajm Guski

Tischa beAv und die drei vorausgehenden Wochen

Argentinien ist Heimat der größten jüdischen Gemeinden Lateinamerikas. Sieben Stockwerke hatte das Gebäude der »Asociación Mutual Israelita Argentina« (AMIA) in Buenos Aires, ein Gemeindezentrum für die Juden der Stadt. Am 18. Juli 1994 wurde ein Lieferwagen in den Eingangsbereich der AMIA gesteuert,

Schawuot – Hochzeit des Volkes Israel

Schawuot ist nicht nur das »Fest der Erstlingsfrüchte« wie es in der Torah genannt wird, sondern auch das »Fest der Torah-Gebung« – Mattan Torah -, denn an Schawuot wurde die Torah von G-tt durch Mosche an das Volk gegeben. Die Israeliten vollendeten nun die physische Freiheit von Pessach durch die geistige von Schawuot – die Torah wird ohne Bedingungen angenommen.

Liste der Sedarim der Torah

Im Land Israel war die Torah in 153 Sedarim (Abschnitte) eingeteilt. Diese 153 Sedarim wurden im Verlauf von etwa 3 Jahren gelesen (Megillah 29b). Zudem dienten sie vor der Einführung von Kapiteln (die aus der christlichen Tradition stammten) zur Strukturierung des Torah-Textes.

Kaschrut: Das Mischen von Fleisch und Fisch

Dass man Fleisch und Milch nicht mischen darf und ansonsten beide strikt voneinander trennt, gehört eigentlich zum Grundlagenwissen über das Judentum. Diese Mitzwah ist, leicht nachvollziehbar, direkt aus dem Satz »Du sollst das Zicklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen«01 abgeleitet worden. Daraus wurde die Halachah, generell Fleisch und Milch nicht zusammen zu kochen oder gar zu verzehren. Dies umfasst natürlich auch alle Produkte, die aus Fleisch und Milch hergestellt werden. Übrigens wird Geflügel auch als »Fleisch« betrachtet. Wer sich also um eine gewisse »Observanz« bemüht, der verzichtet auf diese Mischung und hält Wartezeiten zwischen den Mahlzeiten ein. Diese, leicht nachzuvollziehende, Mitzwah ist jedoch nicht die einzige, die verbietet, ein Nahrungsmittel mit Milch zu vermischen. 2. Buch Mosche 23,19 [↩]