Alle Artikel in: Feiertage und Feste

Rabbi Elieser sagte: An einem Feiertag kann ein Mensch entweder essen und trinken oder dasitzen und studieren. Rabbi Josua sagte: Er sollte den Tag einteilen und die eine Hälfte dem Essen und Trinken, die andere Hälfte dem Schulhaus widmen. Und Rabbi Johanan sagte: Beide (also Rabbi Elieser und Rabbi Josua) haben die Schrift ausgelegt. Ein Vers sagt: „Eine Festversammlung dem Ewigen, deinem G-tt“ (Deut. 16:8). Ein anderer Vers sagt: „Eine Festversammlung soll euch sein.“ (Num. 29:35). Rabbi Elieser befand, dass der Tag entweder ganz und gar „für den Ewigen“ oder ganz und gar „für euch“ sein sollte. Und Rabbi Josua befand, dass er unterteilt werden sollte, zur Hälfte „für den Ewigen“ und zur anderen Hälfte „für euch“.
Talmud Bavli Pessachim 68b

Informationen zum Jüdischen Kalender und zum Jüdischen Jahr

Der Schabbat

Rosch Chodesch – Neumond

Die »Hohen Feiertage«
Rosch haSchanah | Jom Kippur

Die drei Pilgerfeste
Pessach | Schawuot | Sukkot (mit Schemini Atzeret und Simchat Torah)
Zwischen Pessach und Sukkot liegt die Omerzeit

Chanukkah
Tu BiSchwat
Purim
Tischa beAw



Alle Artikel zum Themenbereich Fest- und Feiertage in chronologischer Reihenfolge:

Tischa beAv und die drei vorausgehenden Wochen

Argentinien ist Heimat der größten jüdischen Gemeinden Lateinamerikas. Sieben Stockwerke hatte das Gebäude der »Asociación Mutual Israelita Argentina« (AMIA) in Buenos Aires, ein Gemeindezentrum für die Juden der Stadt. Am 18. Juli 1994 wurde ein Lieferwagen in den Eingangsbereich der AMIA gesteuert, beladen mit einer aus Ammoniumnitrat beladenen Bombe.Die fahrende Bombe tötete 85 Menschen, verletzte mehr als 300 schwer und machte das Gemeindezentrum dem Erdboden gleich. Später vermutete man, die Hisbollah steckte hinter diesem Anschlag.Am 1. August 1914 ergeht Deutschlands Kriegserklärung an Russland. Zu gleicher Zeit beginnt die Mobilmachung der deutschen Truppen. Nachdem bereits Österreich-Ungarn den Krieg gegen Serbien erklärt hat, beginnt nun der Erste Weltkrieg, der am Ende zehn Millionen Menschen das Leben kosten wird.Im Jahr 1492 erließ Isabella von Kastilien ein Dekret, wonach sich alle Juden des Landes bis zum 31. Juli 1492 entweder taufen lassen sollten, oder das Land zu verlassen hatten. Die Vertreibung der Juden aus Spanien hatte begonnen.Diese drei, scheinbar wahllos gewählten, Ereignisse aus der jüdischen Geschichte, sind nicht nur durch den großen Schrecken, der ihnen innewohnt, verbunden. Sie fanden …