Die Torah – Wa‘etchanan


Paraschah Wa‘etchanan

23.Und ich flehte zu HaSchem in dieser Zeit:

24.Herr, Gott, du hast begonnen, deinem Knecht zu zeigen deine Größe und deine starke Hand, denn wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der tun könnte wie deine Taten und wie deine Wunder? 25.Lass mich doch hinübergehen, dass ich sehe das schöne Land, das jenseits des Jarden, dieses schöne Gebirge und den Lebanon. 26.Und es ereiferte sich HaSchem über mich um euretwillen und hörte nicht auf mich, und HaSchem sprach zu mir: Lass genug sein! Fahre nicht fort, noch weiter zu mir zu reden in dieser Sache. 27.Steige hinauf auf den Gipfel des Pisgah, und hebe auf deine Augen nach Westen und Norden, und nach Süden und Osten und siehe dich um mit deinen Augen; denn du wirst nicht gehen über diesen Jarden. 28.Und beauftrage den Jehoschua und ermutige und kräftige ihn; denn er soll vorausziehen diesem Volk und er soll ihnen zuteilen das Land, welches du siehst. 29.Und wir verweilten im Tale, Bet Peor gegenüber.

Kapitel 4

1.Und nun, Jisrael, höre auf die Satzungen und Vorschriften, die ich euch lehre zu tun, auf dass ihr lebt und hinkommt und einnehmt das Land, das HaSchem, der Gott eurer Väter, euch gibt.

2.Tut nichts hinzu zu dem Wort, das ich euch gebiete, und nehmt nicht davon weg, zu beobachten die Gebote von HaSchem, eures Gottes, die ich euch gebiete.

3.Eure Augen haben gesehen, was HaSchem getan am Baal Peor; denn jeder Mann, der gefolgt dem Baal Peor, den hat vertilgt HaSchem, dein Gott, aus deiner Mitte. 4.Ihr aber, die ihr an HaSchem, eurem Gotte, hängt, seid alle heute am Leben.

5.Siehe, ich habe euch gelehrt Satzungen und Vorschriften, wie mir geboten HaSchem, mein Gott, so zu tun inmitten des Landes, wohin ihr kommt, es einzunehmen.

6.So bewahrt und tut; denn das ist eure Weisheit und eure Einsicht vor den Augen der Völker, welche alle diese Satzungen vernehmen, und sprechen werden: Nur eine weise und einsichtige Nation ist dieses große Volk. 7.Denn welches große Volk gibt es, das Götter hätte, ihm so nahe, wie HaSchem, unser Gott, wann immer wir zu ihm rufen?

8.Und welches große Volk gibt es, das Satzungen und Vorschriften hätte, so gerecht, wie diese ganze Lehre, die ich euch heute vorlege?

9.Nur hüte dich und hüte deine Seele sehr, dass du nicht vergisst die Dinge, die deine Augen gesehen, und dass sie nicht aus deinem Herzen weichen all die Tage deines Lebens; aber du sollst sie kund machen deinen Söhnen und den Söhnen deiner Söhne; 10.den Tag, da du gestanden für HaSchem, deinem Gott, am Choreb, da HaSchem zu mir sprach:

Versammle mir das Volk, dass ich sie hören lasse meine Worte, die sie lernen sollen, mich zu fürchten alle Tage, die sie auf dem Erdboden leben, und ihre Kinder lehren.

11.Und ihr tratet heran und standet am Fuße des Berges, und der Berg brannte im Feuer bis ins Herz des Himmels: Finsternis, Gewölk und Wetterwolke.

12.Und HaSchem redete zu euch mitten aus dem Feuer. Den Laut der Worte hörtet ihr, aber ein Bild saht ihr nicht, außer dem Laut. 13.Und er verkündete euch seinen Bund, den er euch geboten zu tun, die zehn Worte, und schrieb sie auf zwei Tafeln aus Stein. 14.Und mir gebot HaSchem in dieser Zeit, euch Satzungen und Vorschriften zu lehren, dass ihr sie tut in dem Land, dahin ihr zieht, es einzunehmen. 15.Und seid sehr auf eurer Hut um eurer Seelen willen; denn ihr habt keinerlei Bild gesehen am Tag, da HaSchem zu euch geredet auf Choreb mitten aus dem Feuer;

16.Dass ihr nicht ausartet und euch macht ein Bild, Abbild irgendeiner Götzengestalt, die Form eines Männlichen oder Weiblichen, 17.die Form irgendeines Tieres, das auf der Erde, die Form irgendeines beschwingten Vogels, der am Himmel hinfliegt, 18.die Form von irgendetwas auf der Erde Kriechendem, die Form irgendeines Fisches, der im Wasser unter der Erde.

19.Und dass du nicht erhebst deine Augen zum Himmel und sehest die Sonne und den Mond und die Sterne, all das Heer des Himmels, und verleitet werdest und dich vor ihnen bückest und ihnen dienst, – die HaSchem, dein Gott, zugeteilt all den (anderen) Völkern, die unter dem Himmel;

20.Euch aber hat HaSchem genommen und euch herausgeführt aus dem eisernen Schmelzofen, aus Mizrajim, ihm zu sein zum Volk des Besitzes, wie diesen Tag (geschehen ist).

21.Und HaSchem erzürnte sich über mich eurethalben und schwor, dass ich nicht gehen sollte über den Jarden und dass ich nicht kommen sollte in das schöne Land, das HaSchem, dein Gott, dir gibt als Erbe. 22.Denn ich sterbe in diesem Land, ich gehe nicht über den Jarden; ihr aber geht hinüber, und werdet einnehmen dieses schöne Land.

23.Hütet euch, dass ihr nicht vergesst den Bund von HaSchem, eures Gottes, den er mit euch geschlossen, und euch macht ein Bild, Abbild von irgendetwas, worüber dir HaSchem, dein Gott, geboten.

24.Denn HaSchem, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein Recht fordernder Gott.

25.Wenn du Kinder zeugst und Kindeskinder, und ihr in dem Land verjähret und ihr entartet, dass ihr euch ein Bild macht, Abbild von irgendetwas, und tut das Böse in den Augen von HaSchem, deines Gottes, ihn zu kränken: 26.so nehme ich zu Zeugen gegen euch heute den Himmel und die Erde, dass ihr bald umkommen werdet, weg aus dem Land, dahin ihr über den Jarden geht, es einzunehmen; ihr werdet nicht lange Zeit darauf leben, sondern vertilgt werden. 27.Und HaSchem wird euch zerstreuen unter die Völker, und ihr werdet übrig bleiben, ein zählbares Häuflein unter den Nationen, dahin euch HaSchem führen wird, 28.und werdet dort dienen Göttern, dem Werke von Menschenhänden, Holz und Stein, die nicht sehen und nicht hören und nicht essen und nicht riechen; 29.aber ihr werdet suchen von da HaSchem, deinen Gott, und du wirst ihn finden; denn du wirst dich ihm zuwenden mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele. 30.In deiner Bedrängnis, und wenn dich betreffen all diese Dinge, in der Zukunft der Tage, so wirst du zurückkehren zu HaSchem, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen. 31.Denn ein barmherziger Gott ist HaSchem, dein Gott; nicht wird er dich verlassen und nicht dich verderben und nicht vergessen den Bund deiner Väter, den er ihnen geschworen.

32.Denn frage doch an bei den vergangenen Tagen, die vor dir gewesen, von dem Tage an, da Gott einen Menschen geschaffen auf der Erde, und von einem Ende des Himmels bis an das andere Ende des Himmels, ob etwas, wie diese große Sache, sich begeben, oder ob dergleichen gehört worden? 33.Ob ein Volk gehört die Stimme eines Gottes, redend mitten aus dem Feuer, wie du gehört hast, und leben geblieben?

34.Oder ob ein Gott versucht hat zu kommen, sich zu nehmen ein Volk aus einem Volk heraus, mit Versuchungen, mit Zeichen und Wundern und mit Krieg und starker Hand und ausgestrecktem Arm und großen Schrecknissen, ganz so, wie für euch getan HaSchem, euer Gott, in Mizrajim vor deinen Augen.

35.Dir ist es gezeigt worden, dass du erkennest, dass HaSchem der Gott ist, keiner sonst außer ihm.

36.Von dem Himmel hat er dich hören lassen seine Stimme, dich zurechtzuweisen, und auf der Erde hat er dich sehen lassen sein großes Feuer, und seine Worte hast du gehört, mitten aus dem Feuer.

37.Und dafür, dass er deine Väter geliebt, und erkoren ihre Nachkommen, nach ihnen, und dich herausgeführt mit seinem Antlitz, mit seiner großen Kraft, aus Mizrajim, 38.Völker vor dir zu vertreiben, größer und mächtiger als du, dich zu bringen, dass er dir gebe ihr Land als Besitz, wie diesen Tag (geschehen ist): 39.So sollst du denn heute erkennen und zu Herzen nehmen, dass HaSchem der Gott ist in dem Himmel droben und auf Erden hier unten, keiner sonst.

40.Und sollst beobachten seine Satzungen und seine Gebote, die ich dir heute gebiete, dass es dir wohlergehe und deinen Kindern nach dir, und damit du lange lebest in dem Land, das HaSchem, dein Gott, dir gibt, auf alle Zeit.

41.Damals sonderte Moscheh ab drei Städte diesseits des Jarden, im Osten, 42.dass dahin flüchte der Mörder, der seinen Nächsten totgeschlagen ohne Wissen, und er war ihm nicht feind von gestern, ehegestern, und er soll flüchten in eine von diesen Städten und leben bleiben.

43.Bezer in der Wüste im ebenen Land für den Reubeni, und Ramot in Gilead für den Gadi, und Golan in Baschan für den Menaschi.

44.Und dies ist die Lehre, die Moscheh vorgelegt den Kindern Jisrael. 45.Dies sind die Zeugnisse und die Satzungen und Vorschriften, die Moscheh geredet zu den Kindern Jisrael bei ihrem Auszug aus Mizrajim, 46.diesseits des Jarden im Tale, Bet Peor gegenüber, im Land Sichons, Königs des Emoriters, der in Cheschbon wohnte, den Moscheh und die Kinder Jisrael geschlagen bei ihrem Auszug aus Mizrajim;

47.Und sie nahmen sein Land ein und das Land des Og, Königs von Baschan, der beiden Könige des Emoriters, die diesseits des Jarden, gen Aufgang der Sonne, 48.von Aro’er, das am Ufer des Flusses Arnon bis zum Berge Sion, das ist Chermon, 49.Und die ganze Ebene diesseits des Jarden gegen Aufgang, und bis zum Meere der Ebene unter den Bergrücken des Pisgah.

Kapitel 5

1.Und Moscheh berief ganz Jisrael und sprach zu ihnen: Höre, Jisrael, die Satzungen und die Vorschriften, die ich heute vor euren Ohren rede, dass ihr sie lernet und beobachtet, sie zu tun.

2.HaSchem, unser Gott, hat mit uns einen Bund geschlossen in Choreb. 3.Nicht mit unseren Vätern hat HaSchem diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, diesen hier, die wir heute alle leben. 4.Angesicht zu Angesicht hat HaSchem mit euch geredet auf dem Berge mitten aus dem Feuer.

5.Ich stand zwischen für HaSchem und zwischen euch in dieser Zeit, euch zu verkünden das Wort von HaSchem; denn ihr wart furchtsam vor dem Feuer und stieget nicht auf den Berg:

6.Ich HaSchem sei dein Gott, der ich dich aus dem Land Mizrajim, aus dem Sklavenhaus hinausgeführt hat.

die zehn gebote

7.Es soll dir nicht ein anderer Gott sein vor meinem Angesicht.

8.Mache dir nicht in Bild, nicht in irgendeiner Darstellung, was im Himmel in der Höhe, was auf Erden in der Tiefe oder was im Wasser ist tief unter der Erde;

9.wirf dich ihnen nicht hin und diene ihnen nicht; denn ich HaSchem dein Gott, bin ein sein ausschließendes Recht fordernder Gott, denke die Sünde von Eltern an Kindern und an dritten und vierten Generationen Denen, die mich hassen.

10.und übe Liebe Tausenden, Denen, die mich lieben und Denen, die meine Gebote hüten.

11.Nimm nicht den Namen HaSchem deines Gottes zu Gleichgültigem auf dich, denn es lässt HaSchem den nicht frei, der seinen Namen zu Gleichgültigem auf sich nimmt.

12.Hüte den Schabbat-Tag, ihn zu heiligen, wie HaSchem, dein Gott, dir geboten.

13.Sechs Tage kannst du arbeiten und all deine Werke schaffen: 14.und der siebente Tag ist Feiertag für HaSchem, deinem Gott; da sollst du keinerlei Werk verrichten, du und dein Sohn, und deine Tochter, und dein Knecht, und deine Magd, und dein Ochse, und dein Esel, und all dein Vieh, und dein Ger, der in deinen Toren weilt, auf dass ruhe dein Knecht und deine Magd wie du;

15.Und sollst bedenken, dass du ein Knecht gewesen bist im Land Mizrajim und dich herausgeführt HaSchem, dein Gott, von da mit starker Hand und ausgestrecktem Arm; darum hat dir HaSchem, dein Gott, geboten den Schabbat-Tag zu halten.

16.Ehre deinen Vater und deine Mutter wie dir HaSchem, dein Gott, geboten hat, damit lange deine Tage dauern und damit es dir gut ergehe auf dem Boden, den
HaSchem, dein Gott, dir gibt.

17.Du sollst nicht morgen,

und du sollst nicht ehebrechen;

und du sollst nicht stehlen;

und du sollst nicht als nichtiger Zeuge wider deinen Nächsten aussagen.

18.Und du sollst nicht Gelüste tragen nach der Frau deines Nächsten, und sollst nicht begehren nach dem Hause deines Nächsten, seinem Felde und seinem Knecht und seiner Magd, seinem Ochsen und seinem Esel, und allem, was deines Nächsten ist.

19.Diese Worte hat HaSchem zu eurer ganzen Versammlung gesprochen auf dem Berge mitten aus dem Feuer, dem Gewölk und den Wetterwolken mit gewaltiger Stimme, doch nicht mehr, und schrieb sie auf zwei Tafeln aus Stein und gab sie mir.

20.Und es geschah, wie ihr hörtet die Stimme mitten aus dem Feuer, und der Berg brannte im Feuer, da tratet ihr zu mir, all die Häupter eurer Stämme und eure Ältesten,

21.Und spracht: Siehe, gezeigt hat uns HaSchem, unser Gott, seine Herrlichkeit und seine Größe, und seine Stimme haben wir gehört mitten aus dem Feuer. An diesem Tag haben wir gesehen, dass Gott reden kann mit einem Menschen und er leben bleibe.

22.Und nun – warum sollen wir sterben? Denn es könnte uns verzehren dieses große Feuer. Wenn wir fortfahren die Stimme von HaSchem, unseres Gottes, ferner zu hören, so sterben wir.23.Denn wo ist irgendein Sterblicher, der die Stimme des lebendigen Gottes hat reden hören mitten aus dem Feuer, wie wir, und ist leben geblieben? 24.Tritt du hin und höre alles, was HaSchem, unser Gott, sprechen wird, und du rede zu uns alles, was HaSchem, unser Gott, zu dir reden wird, dass wir hören und tun.

25.Und HaSchem hörte die Stimme eurer Worte, da ihr redetet zu mir,

und HaSchem sprach zu mir:

Ich habe gehört die Stimme der Worte dieses Volkes, die sie zu dir geredet; gut ist alles, was sie geredet.

26.Dass doch dies ihr Gemüt ihnen bliebe, mich zu fürchten und all meine Gebote zu beobachten, alle Zeit, auf dass es ihnen wohlergeht und ihren Kindern auf ewig.

27.Gehe, sage ihnen: Kehret heim zu euren Zelten.

28.Und du bleibe hier bei mir, dass ich zu dir rede jedes Gebot und die Satzungen und die Vorschriften, die du sie lehren sollst, dass sie es ausüben in dem Land, welches ich ihnen gebe, es einzunehmen.

29.Und seid bedacht zu tun, wie HaSchem, euer Gott, euch geboten; weicht nicht nach Rechts, noch nach Links. 30.Gerade auf dem Weg, den HaSchem, euer Gott, euch geboten, geht, auf dass ihr lebt und es euch wohlergeht und ihr lange lebt in dem Land, das ihr einnehmt.

1.Und dieses Gebot, die Satzungen und die Vorschriften, die HaSchem, euer Gott, euch zu lehren geboten, zu tun in dem Land, dahin ihr zieht, es einzunehmen; 2.auf dass du fürchtest HaSchem, deinen Gott, zu hüten all seine Satzungen und Gebote, die ich dir gebiete, du und dein Sohn und deines Sohnes Sohn all die Tage deines Lebens, und auf dass deine Tage lange währen.

Kapitel 6

3.So höre Jisrael und beobachte zu tun, dass es dir wohlergehe und ihr euch sehr mehret, wie HaSchem, der Gott deiner Väter, dir zugesagt – ein Land, fließend von Milch und Honig.

4.Höre Jisrael:

HaSchem unser Gott ist HaSchem der einzig Eine.

5.Und du sollst lieben HaSchem deinen Gott, mit deinem ganzen Herzen, und mit deiner ganzen Seele, und mit deinem ganzen Vermögen. 6.Und es sollen diese Worte, die ich dir heute gebiete, in deinem Herzen sein, 7.und du sollst sie einschärfen deinen Kindern und davon reden, wenn du sitzt in deinem Haus, und wenn du gehst auf dem Weg, und wenn du dich hinlegst, und wenn du aufstehst, 8.und du sollst sie binden zum Zeichen an deine Hand, und sie sollen sein zum Denkband zwischen deinen Augen, 9.und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses, und an deine Tore.

10.Und es wird geschehen, wenn dich bringen wird HaSchem, dein Gott, in das Land, das er geschworen deinen Vätern, Awraham, Jizchak und Jaakow, dir zu geben – große und schöne Städte, die du nicht gebaut,

11.Und Häuser, voll allen Gutes, die du nicht gefüllt, und gehauene Brunnen, die du nicht ausgehauen, Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt, und du wirst essen und satt werden; 12.hüte dich, dass du nicht vergisst HaSchem, der dich herausgeführt aus dem Land Mizrajim, aus dem Hause der Knechte.

13.Den Ewigen, deinen Gott, sollst du fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören. 14.Ihr sollt nicht nachgehen fremden Göttern von den Göttern der Völker, die rings um euch. 15.Denn ein Recht fordernder Gott ist HaSchem, dein Gott, in deiner Mitte: – dass nicht erglühe der Zorn von HaSchem, deines Gottes, über dich, und er dich vertilge weg von der Fläche des Erdbodens.

16.Ihr sollt nicht versuchen HaSchem, euren Gott, wie ihr versucht habt in Massah. 17.Hüten sollt ihr die Gebote von HaSchem, eures Gottes, und seine Zeugnisse und seine Satzungen, die er dir geboten;

18.Und du sollst tun, was recht und gut in den Augen von HaSchem, auf dass es dir wohlergehe, und du hinkommest und einnehmest das schöne Land, das HaSchem deinen Vätern geschworen, 19.auszustoßen all deine Feinde vor dir, wie HaSchem gesprochen.

20.Wenn dich dein Sohn künftig fragt und spricht: Was (ist es mit) den Zeugnissen und den Satzungen und den Vorschriften, welche HaSchem, unser Gott, euch geboten?

21.So sprich zu deinem Sohn: Wir sind Knechte gewesen des Pharao in Mizrajim, und HaSchem hat uns herausgeführt aus Mizrajim mit starker Hand, 22.und HaSchem ließ kommen Zeichen und Wunder, große und böse, über Mizrajim, über Pharao und über sein ganzes Haus vor unseren Augen.

23.Uns aber hat er herausgeführt von da, um uns zu bringen, uns das Land zu geben, das er unseren Vätern zugeschworen.

24.Und HaSchem gebot uns all diese Satzungen zu tun, HaSchem, unseren Gott, zu fürchten, uns zum Heil zu allen Zeiten, um uns am Leben zu erhalten, wie diesen Tag geschieht. 25.Und zur Frömmigkeit gereicht es uns, wenn wir beobachten zu tun dieses ganze Gebot für HaSchem, unserem Gott, wie uns geboten.

Kapitel 7

1.Wenn dich HaSchem, dein Gott, bringen wird in das Land, dahin du kommst es einzunehmen, und viele Völker vor dir austreibt, den Chittiter und den Girgaschiter und den Emoriter und den Kenaaniter und den Persiter und den Chiwiter und den Jebusiter, sieben Völker, größer und mächtiger als du:

2.Und sie HaSchem, dein Gott, hingibt vor dir und du sie schlagen wirst, so sollst du sie bannen, du sollst mit ihnen keinen Bund schließen und sie nicht begnadigen, 3.und dich nicht verschwägern mit ihnen, deine Tochter sollst du nicht geben seinem Sohne, und seine Tochter nicht nehmen für deinen Sohn.

4.Denn er wird deinen Sohn abspenstig machen von mir, und sie werden fremden Göttern dienen, und der Zorn von HaSchem wird erglühen über euch, und er wird dich schnell austilgen; 5.sondern so sollt ihr ihnen verfahren:

ihre Altäre reißt nieder und ihre Standbilder zertrümmert, und ihre Haine fällt und ihre Götzenbilder verbrennet im Feuer. 6.Denn ein heiliges Volk bist du für HaSchem, deinem Gott; dich hat erkoren HaSchem, dein Gott, ihm zu sein zum Volk des Eigentums vor allen Völkern, die auf der Fläche des Erdbodens.

7.Nicht weil ihr mehr seid als alle Völker, hat HaSchem euch begehrt und euch erkoren; denn ihr seid die wenigsten von allen Völkern.

8.Sondern wegen der Liebe von HaSchem zu euch, und weil er den Schwur hält, den er euren Vätern geschworen, hat euch HaSchem herausgeführt mit starker Hand und dich erlöst aus dem Hause der Knechte, aus der Hand Pharaos, Königs von Mizrajim. 9.So erkenne, dass HaSchem, dein Gott, der Gott ist, der zuverlässige Gott, der bewahrt den Bund und die Gnade denen, welche ihn lieben und seine Gebote halten, bis in tausend Generationen; 10.und der vergilt seinen Feinden ins Angesicht, sie zu vernichten; nicht zögert er mit seinem Feinde, ins Angesicht vergilt er ihm.

11.So sollst du denn hüten das Gebot und die Satzungen und die Vorschriften, die ich dir heute gebiete, sie zu tun.


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